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Arbeit, Organisation und Lernen

Arbeit, Organisation und Lernen

Der Forschungsschwerpunkt „Arbeit, Organisation und Lernen“ (AOL) widmet sich aus ökonomischer, pädagogischer, psychologischer und  soziologischer Perspektive dem im Titel ausgewiesenen Zusammenhang. Insbesondere geht es dabei um die Fragen, wie sich gesellschaftlicher Wandel auf die Organisation von Arbeit auswirkt und wie Organisationen als Arbeits-, Lebens- und Lernwelten den gesellschaftlichen Wandel mitbedingen. Der Forschungsschwerpunkt bezieht sich auf die Arbeitswelt in ihrer gesamten Breite, auf Organisationen aller drei Sektoren (Staat, Markt, Zivilgesellschaft) und dementsprechend sowohl auf For-Profit- als auch auf Non-Profit-Organisationen.

Projekte:

Der demografische Wandel führt zu tiefgreifenden Veränderungen der Bevölkerungs- und Belegschaftsstrukturen. Gepaart mit der Steigerung des Wettbewerbsdrucks stehen Unternehmen vor der Herausforderung, trotz alternder Belegschaften ihre Flexibilität, Innovativität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine demografieorientierte Personal- und Organisationsentwicklung eine zentrale Bedeutung, die die Bindung von Wissensträgern an Unternehmen sowie den Wissenstransfer innerhalb derselben unterstützt.

Das Verbundprojekt WiIPOD entwickelt und erprobt mit Wertschätzungsnetzwerken ein Innovationsinstrument, welches auf die besonderen Anforderungen der Personal- und Organisationsentwicklung im demografischen Wandel abgestimmt ist. Ausgangspunkt von WiIPOD ist die Beobachtung, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich an der Grenze des Unternehmens befinden, wertvolle Impulsgeber in Innovationsprozessen im demografischen Wandel sind. Zu dieser Mitarbeitergruppe gehören Auszubildende (die das Unternehmen gerade betreten haben), junge Eltern (die aufgrund von Elternzeit das Unternehmen für einen kurzen Zeitraum verlassen) und ausscheidende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (die das Unternehmen aufgrund ihres Eintritts in den Ruhestand verlassen). Diese Gruppen werden im Rahmen von WiIPOD als Grenzinnovatoren bezeichnet – hohe Erfahrungsschätze verbinden sich mit neuen Denkansätzen. Dies bildet einen idealen Nährboden für Innovationen.

In der Vergangenheit wurden Grenzinnovatoren als Innovationsquellen von Unternehmen nicht ausreichend erkannt und wertgeschätzt. Im Kontext des demografischen Wandels birgt die Einbindung von Grenzinnovatoren aber großes Entwicklungspotential, indem der Kontakt zu Wissensträgern als auch intergenerationaler Wissenstransfer unter den Grenzinnovatoren sichergestellt werden.

WiIPOD entwickelt mit Wertschätzungsnetzwerken ein integriertes Innovationsinstrument, das systematisch Innovationsprozesse öffnet und konsequent Innovationspotenziale dieser bislang kaum berücksichtigten Personengruppen wertschätzt und in den Innovationsprozess einbindet. Wertschätzungsnetzwerke bestehen aus einer Kombination aus Innovationszirkeln und einer wertschätzenden organisationalen Infrastruktur. Innerhalb von Innovationszirkeln arbeiten Grenzinnovatoren sowohl im Rahmen von „realen“ Workshops als auch auf einer internetbasierten Plattform, um Ideen zu generieren, auszutauschen und weiterzuentwickeln. Eine entsprechende organisationale Infrastruktur bereitet den Innovationszirkel vor, betreut den Ablauf und stellt sicher, dass die Ergebnisse des Innovationszirkels im Unternehmen integriert und wertgeschätzt werden. So stellen Wertschätzungsnetzwerke  Innovationsinstrumente dar, welche demografisch sensibilisiert zur Personal- und Organisationsentwicklung beitragen.

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Die Lehre an Hochschulen steht immer wieder im Fokus öffentlicher Kritik. Es werden daher zunehmend Maßnahmen des Qualitätsmanagements ergriffen, um die Qualität der Lehre zu verbessern. Hierzu ist es jedoch notwendig, Kriterien für gute Hochschullehre zu kennen. Ziel des Projektes ist es deshalb, zunächst den Stand der hochschuldidaktischen Forschung zu ermitteln, um Schwerpunkte bisheriger Forschung ebenso wie relevante Forschungslücken herauszuarbeiten. Ausgehend…

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Prokrastination, Selbstkontrolle und Gewissenhaftigkeit sind verwandte Konstrukte aus unterschiedlichen Forschungstraditionen. Zu ihrer Konstruktvalidität gibt es jedoch nur unzureichende Befunde: Zum einen setzen nur wenige Studien alle drei Konstrukte simultan ein, zum anderen werden in der Regel lediglich Fragebogendaten als Kriterium verwendet. Im Projekt wurde daher die konvergente Validität der Konstrukte untersucht, und es wurde anhand von Verhaltensdaten wie der verspäteten…

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Das Arbeitsvorhaben untersucht spezifische Übersetzungszwänge in grenzregionalen Organisationen. Ziel der interdisziplinären Forschung ist die Erfassung unterschiedlicher Formen und Praxen von Übersetzungszwängen sowie der jeweilige Umgang mit ihnen. Mit Bezug auf die Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften soll die Rolle geisteswissenschaftlicher Expertise für das jeweils organisationsspezifische Management ins Zentrum gestellt werden. Die pädagogischen…

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Das Projekt knowledge@all untersucht den Austausch von Informationen und Wissen zwischen Mitarbeitern in der Logistikbranche. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines IT-Instrumentes, in dem Mitarbeiter aller Altersstufen ihr Erfahrungswissen vernetzen und austauschen.

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Zuwendung zur Förderung eines Einzel-Forschungsovrhabens der industriellen Gemeinschaftsforschung asu dem Bunddeshaushalt 2016.

Motivationssteigerung für logistische Fach- und Hilfskräfte im Lager (MoLa) - Entwicklung eines Methodenkatalogs basierend auf der Evaluation von Motivationsmethoden für Fach- und Hilfskräfte im Lager.

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Zwar haben sich seit der Einführung der gestuften Studiengänge die Studienzeiten bis zu einem ersten Abschluss in Deutschland verkürzt, allerdings trifft dies nicht auf alle Fachrichtungen und Hochschulen gleichermaßen zu. Für Hochschulleitungen ist es daher von großem Interesse zu wissen, auf welcher Ebene die Ursachen einer Regelstudienzeitüberschreitung an deren Hochschule liegen, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, da nicht zuletzt…

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Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
Durch vielfältige gesellschaftliche Transformationsprozesse (z.B. Flucht und Vertreibung, UN-Behindertenrechtskonvention) und der damit einhergehenden Zunahme der Heterogenität der Schülerschaft nimmt auch die Belastung für Lehrkräfte an Grundschulen zu (Peperkorn & Horstmann, 2018). Lehrkräfte gelten schon lange als hoch belastet und sind öfter als andere Berufsgruppen von Burn-Out und/oder psychischen Krankheiten betroffen, die auch m…

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The project is concentrated on the recognition, elderly people at the age of 65 to 75 experience, being voluntary workers. We focus on the informal recognition and the informal recognition culture, which is created by the actors of voluntary work. The realization of recognition practice in voluntary work is reflected in context of the development of organizational culture. We inquire which importance for elderly voluntary workers the informal recognition has compared to the formal recognition…

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Publikationen: