Gesundheit im Lebenslauf

Gesundheit im Lebenslauf

The research network „Health Over the Life Course“ focuses on processes, mechanisms, and conditions of health integrating multiple disciplinary perspectives including the behavioral, cultural, educational, sport, and social sciences as well as medicine and ethics. Health is defined according to the WHO-definition as a state of complete physical, mental, and social well-being, and organized around the main focus areas Interactions of Health and Behavior, Physical Activity, Ethical Issues, Educational and Institutional contexts. Members of this research network are internationally active and in leading positions in health research across Europe and world wide.  The network includes more than 14 chairs from different disciplines and has build several collaborative structures such as the Interdisciplinary Center on Aging Research (ICA) among others. The research network is organized around four main areas:

  • Lifespan Psychology of Health
  • Sport and Health over the Life Course
  • Ethics of Health
  • Education and Organisation of Health

Projekte:

Die interdisziplinäre Zusammensetzung des ZAD ist einzigartig: hier kooperieren Service-Experten der Fraunhofer Service Factory aus Nürnberg mit Gerontologen des Instituts für Psychogerontologie sowie Innovationsforschern des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik. Darüber hinaus arbeitet das ZAD mit Seniorinnen und Senioren zusammen, die sich gerne mit ihrem Erfahrungswissen in die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen einbringen.

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Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie an sich selbst Zeichen des Alterns bemerken. Wenn keine Erkrankung vorlag, fehlte eine Anlaufstelle, an die sich Betroffene mit ihren Fragen oder ihrem Wunsch nach einer diagnostischen Abklärung wenden können. Hier setzt BegA - Beratung für gesundes Altern an und bietet ein bislang einzigartiges gesundheitsbezogenes Angebot für alle ältere Menschen. Das Projekt BegA - Beratung für gesundes Altern ist langfristig ausgelegt, d.h. Klienten und Klientinnen sollen so lange wie möglich und gewünscht (in jährlichen Abständen) weiter begleitet werden.

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Die multimethodische Studie untersucht in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in Deutschland, Hongkong und den USA mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden der Psychologie und Soziologie die für das alternsbezogene Zukunftshandeln relevanten Dimensionen der Altersbilder, der Zeitgestaltung und des Vorsorgehandelns. Im Zentrum der Analyse stehen mögliche Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen der gesellschaftlichen Ebene sich wandelnder Alters- und Zeitstrukturen und der individuellen Ebene handlungsleitender Vorstellungen, Deutungsmuster und Orientierungen. Der vergleichende Fokus auf unterschiedliche institutionelle und kulturelle Rahmenbedingungen individuellen Alterns soll es ermöglichen, die auf den deutschen Fall bezogenen Daten und Befunde methodisch abzusichern und interpretativ in den Kontext der erwartbaren Spannbreite zukunftsbezogenen Alternshandelns in hochentwickelten, postindustriellen Gesellschaften zu stellen.

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Das Projekt knowledge@all untersucht den Austausch von Informationen und Wissen zwischen Mitarbeitern in der Logistikbranche. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines IT-Instrumentes, in dem Mitarbeiter aller Altersstufen ihr Erfahrungswissen vernetzen und austauschen.

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In dem BMBF-geförderten Projekt werden durch das IPG auf Grundlage der Modelle der Person-Umwelt-Passung räumliche und soziale Mobilitätsbarrieren identifiziert und Anforderungen der Zielgruppe an die integrative technische Dienstleistung und Maßnahmen in den Quartieren erfasst. Darüber hinaus untersucht das IPG im Rahmen einer längsschnittlichen Evaluation Akzeptanz und Effekte der Maßnahmen und technischen Dienstleistungen und formuliert Handlungsempfehlungen für eine Optimierung der Nutzeranforderungen.

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Es gibt Hinweise, dass akuter Stress die kognitive Leistungsfähigkeit in einigen Bereichen beeinflussen kann, allerdings ist die Befundlage bisher inkonsistent. In dem Projekt soll experimentell die Auswirkung von akutem sozialen Stress auf die Antworthemmung, die fokussierte Aufmerksamkeit und auf divergentes Denken untersucht und in Zusammenhang zu biologischen Markern der Stressreaktion gesetzt werden.

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Chronischer Stress hat viele negative Konsequenzen. Eine der gravierendsten jedoch besteht in der erhöhten Entzündungsaktivität, die auf chronischen Stress erfolgen kann. Diese Entzündungsprozesse spielen deshalb eine so entscheidende Rolle, da sie wiederum Krankheiten bedingen, die nicht selten zu einer Verringerung der Lebenserwartung führen. Folglich ist es von enormer Bedeutung, Faktoren zu ermitteln, die vor der stressbedingten Erhöhung der Entzündungsparameter…

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Eine medizinische Behandlung kann für PatientInnen eine große Belastung darstellen. Stress und Angst können sowohl die Wundheilung, als auch die Genesungszeit negativ beeinflussen. Daher könnte die konkrete Erhebung von Angstbewältigung im medizinischen Setting und damit verbundene Entwicklung von Interventionsmöglichkeiten für die perioperative Anpassung nützlich sein. Dieses Kooperationsprojekt mit Prof. …

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Die Posttraumatische Belastungssstörung (PTBS) steht in Zusammenhang mit einer veränderten psychologischen und physiologischen Stressreaktion. Diese biologischen Veränderungen hängen wiederum mit psychologische Symptomen der PTBS zusammen und stehen in Zusammenhang mit Veränderungen im zentralen Nervensystem (ZNS) bei vorliegender PTBS. Doch während die psychologischen Symptome der PTBS inzwischen relativ gut behandelt werden können, ist aktuell wenig darüber bekannt, ob die erfolgreiche Behandlung der psychologischen Symptome auch zur Normalisierung von physiologischen Stressprozessen führt. Daher ist das Ziel dieser Studie die physiologische Stressreaktion bei PTBS auf einen akuten Stressor in zu untersuchen und diese mit einer nach Body-Mass-Index, Alter, Geschlecht und Rauchererhalten parallelisierten Stichprobe von gesunden Probanden zu vergleichen. Beide Gruppe werden hierfür gebeten an einem standardisierten Stresstest teilzunehmen und zuvor sowie im Anschuss mehrere Blut- und Speichelproben abzugeben sowie einige Fragebögen zu ihren Symptomen auszufüllen. Nach sieben Wochen werden sie erneut gebeten alle Frageböge auszufüllen und eine Blutprobe abzugeben. Mit den Ergebnissen dieser Studie erhoffen wir uns neue Erkenntnisse über die Besonderheiten in der Stressreaktion bei PTBS zu erhalten und verlässliche Prädiktoren für den Therapieerfolg von PTBS während einer standardisierten achtwöchigen Behandlung in einer Tagesklinik zu finden.

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Im Rahmen des Projekts HABIT wird die Anpassungsfähigkeit biologischer Stresssysteme an wiederkehrenden Alltagsstress untersucht.

Ein wesentlicher Fokus dieser Studie liegt auf der Erforschung von (habituellen und situativen) Angst- und Stressbewältigungsreaktionen, um ein vertieftes Verständnis darüber entwickeln zu können, inwieweit diese die Gewöhnung an Alltagsstress erleichtern und vorhersagen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt der Studie liegt in der…

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In Zusammenarbeit mit Dr. George Slavich von der UCLA arbeiten wir an einer Übersetzung und Evaluierung des Stress and Adversity Inventory (STRAIN) in deutscher Sprache.

Der STRAIN ist ein vollständig online zu bearbeitender, automatisierter und adaptiver Stress-Fragebogen, mit dessen Hilfe Stressereignisse über die gesamte bisherige Lebensspanne erfasst werden. Es werden akute sowie…

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In Deutschland werden jährlich bis zu 16 Millionen operative Eingriffe durchgeführt. Doch nicht nur Operationen stellen Belastungen im medizinischen Setting dar. Auch kleinere medizinische Eingriffe wie Blutabnahmen können eine erhebliche Belastung für Patienten darstellen.

Die bisherige Forschung konnte zeigen, dass besonders eine repressive Bewältigung von belastenden Ereignissen mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Ein mögliches Phänomen worauf…

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Gesteigerte sowie zeitlich überdauernde physiologische Stressreaktionen bilden eine Vorstufe stressassoziierter Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Stärke physiologischer Stressreaktionen unterliegt dabei zahlreichen internalen sowie externalen Einflüssen. Im Rahmen der Studie COST wurde die protektive Wirkung individueller (Stress-)Bewältigungsmuster gegenüber einer gesteigerten oder anhaltenden endokrinen Stressreaktion näher…

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The project is concentrated on the recognition, elderly people at the age of 65 to 75 experience, being voluntary workers. We focus on the informal recognition and the informal recognition culture, which is created by the actors of voluntary work. The realization of recognition practice in voluntary work is reflected in context of the development of organizational culture. We inquire which importance for elderly voluntary workers the informal recognition has compared to the formal recognition…

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Ziele

BIG zielt im Rahmen der Präventionsforschung des Bundes auf die Entwicklung und Evaluation adäquater Gesundheitsförderung durch Bewegung von Frauen in schwierigen Lebenslagen. Mit einem sowohl verhältnis- als auch verhaltenspräventiven Ansatz will BIG die Chancen dieser Frauen verbessern, an den vielfältigen positiven Effekten von Bewegung teilzuhaben.

Auf dem Modellprojekt BIG aufbauend wird mit BIGff und BIGGER erprobt, inwieweit der systematische Beteiligungs- und Befähigungsansatz von BIG auf andere soziokulturelle Kontexte übertragen werden kann.

Zielgruppe

Frauen in schwierigen Lebenslagen. Eine schwierige Lebenslage kann durch verschiedenste Faktoren bedingt sein, z.B. durch ein niedriges Einkommen, dauerhafte Inanspruchnahme sozialer Dienstleistungen, einen niedrigen Bildungsstatus, schwierigen Migrationshintergrund oder fehlende soziale Kontakte und Unterstützung.

Ansatz

Ein innovativer Aspekt liegt im systematischen und umfassenden Ansatz der Partizipation begründet. Die Maßnahmen werden in einer Kooperativen Planung mit Frauen in schwierigen Lebenslagen und anderen lokalen Experten geplant und umgesetzt. Das Projekt nutzt dafür einen positiven, ressourcenorientierten Ansatz. Es identifiziert so genannte Aktivposten für Bewegungsförderung und bindet diese in die Maßnahmenentwicklung und deren Umsetzung ein.

Der BIG-Ansatz ist Fallstudie für zwei neue Ansätze der WHO: "Assets for Health and Development" und "Tackling Obesity by creating healthy residential environments". 

 

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Das Projekt ist eine Fortsetzungsmaßnahme und Weiterentwicklung des Projekts „Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung – Ein Projekt zur wissenschaftlichen Konzeptualisierung“, welches an bestehende Aktivitäten im Rahmen der In Form Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit anknüpfte. Im vorliegenden Projekt soll die Disseminierung der Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung durch vier zusammenhängende Arbeitskomplexe vorangetrieben werden:

  • Erstellung und Publikation eines Booklets mit Deutschen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung
  • Vorbereitung und Durchführung eines Workshops mit ausgewählten Stakeholdern aus verschiedenen Lebenswelten zur Vorstellung der Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung
  • Entwicklung von zielgruppen- und lebensweltspezifischen Materialien zur Disseminierung der Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung
  • Wissenschaftliche Vorbereitung und Begleitung eines Kongresses zur breiten Disseminierung der Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

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  1. Ziel des Projekts BIG.Bayern war die

    • Ausarbeitung einer praxisgerechten Zusammenfassung des BIG-Ansatzes und sei- ner Vorgehensweisen in einem Manual zur eigenständigen dezentralen Durchfüh- rung des BIG-Projektes in Kommunen.

    • Untersuchung, ob und unter welchen Bedingungen es möglich ist, einen komplexen Ansatz zur Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Menschen mittels eines Manuals in die Praxis zu disseminieren mit dem Ziel, dies in fünf Partnerkommunen in Bayern zu erproben.

    • Untersuchung, ob über diesen Weg vergleichbare Effekte bei der Zielgruppe der Frauen in schwierigen Lebenslagen erzielt werden können, wie im Modellprojekt BIG. 

 

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Das BIG-Kompetenzzentrum agiert seit 2011 gemeinsam mit der BARMER GEK als bundesweite Koordinationsstelle für die nationale und internationale Verbreitung des BIG-Ansatzes. Der BIG-Ansatz setzt auf Kooperative Planung, Implementierung, Institutionalisierung und Evaluation von bewegungsorientierter Gesundheitsförderung für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist ein passgenaues wissenschaftlich fundiertes Beratungs- und Trainingsangebot für Interessenten, die den BIG-Ansatz in ihrem Setting durchführen möchten. Es werden neue zielgruppendifferenzierte Zugangswege zur Prävention über den BIG-Ansatz entwickelt und deren Umsetzung durch Gewinnung kommunaler und regionaler Kooperationspartner unterstützt.

Derzeit betreut das BIG-Kompetenzzentrum im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) geförderte Projekts BIG.Kompetenz fünf weitere bayerische Kommunen, die mit Hilfe des BIG Manuals den praxisorientierten BIG-Ansatz zur Bewegungsförderung gemeinsam mit den Frauen aus der Zielgruppe und Partnern aus dem Bereich Prävention, Gleichstellung, Integration und Sport bei sich vor Ort umsetzen möchten. Um die Hürde des personellen und zeitlichen Aufwands eines solchen Projekts abzubauen, erhalten beteiligte Kommunen eine Anschubfinanzierung der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern des StMUG.

 

Zielgruppen

Das BIG-Kompetenzzentrum baut auf den BIG-Ansatz zur Bewegungsförderung mit Frauen in schwierigen Lebenslagen (BIG-Projekte, 2005-2008, 2008-2011). Darüber hinaus erweitert das BIG-Kompetenzzentrum sein Angebot auf neue Zielgruppen in neuen Settings. Es bezieht sich auf Menschen in schwierigen Lebenslagen – neben Frauen können das beispielsweise Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren sein. Auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung können in der Umsetzung des BIG-Ansatzes fruchtbare Ergebnisse erzielt werden.

Service-Angebot

Der angebotene Service wird über die Beratung bis hin zur Evaluation und Forschung aus einer Hand koordiniert, so dass verschiedene Problemstellungen ineinandergreifend gelöst werden können. Es werden Veränderungsprozesse in Politik und Praxis angestrebt, die Menschen in schwierigen Lebenslagen durch partizipative Verfahren befähigen, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Das Service-Angebot des Kompetenzzentrums gliedert sich in die drei Säulen „Beratung & Projektmanagement“, „Aus- & Weiterbildung“ und „Angewandte Forschung“ mit dem Ziel, die Qualität der Umsetzung und Evaluation des BIG-Ansatzes im jeweils gewünschten Setting sicher zu stellen. Zur weiteren Information lesen Sie bitte das hier zum Download bereitgestellte Informationsblatt. Gerne informieren wir Sie auch persönlich unter den genannten Kontaktdaten.

 

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Die konzeptionelle Entwicklung von Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung ist eine Fortsetzungsmaßnahme und Weiterentwicklung der bestehenden Aktivitäten im Rahmen der IN FORM Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Ziele des Projekts waren:

  • Anknüpfung an die in Deutschland schon geleisteten Vorarbeiten für entsprechende Empfehlungen, insbesondere durch die AG „Bewegung im Alltag“ beim BMG und die SMK Initiative zu Bewegungsempfehlungen;
  • Aufbau auf dem internationalen Forschungsstand und vorliegenden internationalen und nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung;
  • Aufweisung eines innovativen und eigenständigen Profils mit dem integrierten Fokus auf Empfehlungen für Bewegung und Empfehlungen für Bewegungsförderung sowie der systematischen Berücksichtigung von Qualitätskriterien und danach ausgewählten Beispielen guter Praxis.

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Das Transferprojekt BIGGER hat die Übertragbarkeit des BIG-Ansatzes auf andere Regionen, zum einen großstädtisch in Bottrop/Ruhrgebiet, zum anderen ländlich geprägt im Landkreis Uecker-Randow, erprobt. BIGGER wurde über einen Zeitraum von 12 Monaten im Rahmen von INFORM durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert. Das gerade gestartete Projekt BIGGERT zielt auf eine Verstetigung der Vernetzung und Kooperation, Öffnung von Bewegungsräumen für die Zielgruppe und die Optimierung politischer Rahmenbedingungen vor Ort. Darüber hinaus soll BIGGERT einen weiteren Transfer unter besonderer Berücksichtigung von strukturbildenden Maßnahmen vorbereiten, in Kooperation mit den „Zentren für Bewegungsförderung“. So will BIGGERT gemeinsam mit anderen Projekten von INFORM einen Beitrag hin zu „bewegungsfreundlichen Kommunen“ leisten.

 

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Das Transferprojekt BIGGER hat die Übertragbarkeit des BIG-Ansatzes auf andere Regionen, zum einen großstädtisch in Bottrop/Ruhrgebiet, zum anderen ländlich geprägt im Landkreis Uecker-Randow, erprobt. BIGGER wurde über einen Zeitraum von 12 Monaten im Rahmen von INFORM durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert. Das gerade gestartete Projekt BIGGERT zielt auf eine Verstetigung der Vernetzung und Kooperation, Öffnung von Bewegungsräumen für die Zielgruppe und die Optimierung politischer Rahmenbedingungen vor Ort. Darüber hinaus soll BIGGERT einen weiteren Transfer unter besonderer Berücksichtigung von strukturbildenden Maßnahmen vorbereiten, in Kooperation mit den „Zentren für Bewegungsförderung“. So will BIGGERT gemeinsam mit anderen Projekten von INFORM einen Beitrag hin zu „bewegungsfreundlichen Kommunen“ leisten.

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Ziele

Hauptziel von BIG.kompetenz ist die manualgeleitete Umsetzung von BIG in fünf ausgewählten Kommunen in Bayern, zur Initiierung von kooperativen Planungsgruppen zur Planung und Durchführung von BIG-Bewegungsaktivitäten für Frauen in schwierigen Lebenslagen und Migrantinnen in den Projektkommunen.

Projektverlauf

In einem ersten Schritt wurde das BIG Manual 2012, in Kooperation mit der Barmer GEK, veröffentlicht und kann seither auf der BIG-Homepage kostenfrei heruntergeladen werden: www.big-projekt.de/big-manual/

Das BIG Manual liefert Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie

  • Frauen gewinnen können, die mit herkömmlichen Marketingmethoden kaum erreicht werden,
  • diese gesundheitlich besonders belasteten Frauen darin stärken können, eine aktive Rolle für ihre Gesundheit zu übernehmen (Beteiligung, Befähigung und Integration),
  • attraktive Angebote in Ihrer Kommune ins Leben rufen, die von den Frauen mit Spaß genutzt werden,
  • diese Angebote über den Projektzeitraum hinaus nachhaltig in Ihrer Kommune verankern können.

In einem nächsten Schritt wurden fünf Kooperationspartner für die Umsetzung des BIG Manuals in ihrer Kommune gewonnen. Aufgrund ihrer Bewerbungen wurden dafür folgende Partnerkommunen ausgewählt:

  • Amberg-Sulzbach
  • Dillingen
  • Großostheim
  • Marktredwitz
  • Straubing 

Diese werden das BIG-Projekt manualgeleitet in ihrer Kommune umsetzen und somit BIG-Bewegungsaktivitäten gemeinsam mit Frauen in schwierigen Lebenslagen in kooperativen Planungsgruppen planen und durchführen. Das Institut für Sportwissenschaft und Sport begleitet und evaluiert den Prozess mit dem BIG Kompetenzzentrum.

 

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Zentrale Aufgabe des Querschnittsprojekts CAPCOM, angesiedelt im Arbeitsbereich Public Health und Bewegung, ist es, die theoretische und methodologische Basis der Teilprojekte im Forschungsverbund zu stärken. Dabei bezieht sich CAPCOM insbesondere auf die theoretische Überprüfung und (Weiter-) Entwicklung von

  • der Beziehung von Verhaltens- und Verhältnisprävention (Handlungsmöglichkeiten/capability),
  • Ansätzen des interaktiven Wissensaustauschs (IK2A) und
  • transdisziplinärer Herangehensweisen.

CAPCOM setzt dafür auf einen rekursiven Prozess der Entwicklung, Konzeptualisierung, Implementierung und Evaluation, bei dem die fünf empirischen Teilprojekte des Forschungsverbunds die Interventionsfelder bilden.

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Der Forschungsverbund Capital4Health steht für „Handlungsmöglichkeiten für einen aktiven Lebensstil: ein Forschungsnetzwerk für interaktiven Wissensaustausch in der Gesundheitsförderung“.

Der Forschungsverbund wird über das Gesundheitsforschungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF, Projektträger dlr) gefördert.

Der Verbund zielt auf die Entwicklung und Erforschung von Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile bei unterschiedlichen Altersgruppen und Multiplikatoren. Über innovative Ansätze des interaktiven Wissensaustausches sollen dabei auch Bewegungsverhältnisse nachhaltig gesundheitsförderlicher ausgerichtet, um Menschen in ihren Lebens-, Bildung- und Arbeitswelten zu erreichen.

Der Verbund besteht aus Forschungseinrichtungen (universitär- und außeruniversitär, national und international) sowie Praxis- und Politikpartnern. Fünf empirische Teilprojekte, die in Bayern verortet und national sowie international vernetzt sind, entwickeln, implementieren und evaluieren Interventionen zur Förderung von Bewegungsmöglichkeiten. Sie zielen dabei auf Zielgruppen der gesamten Lebensspanne, adressieren unterschiedliche professionelle Akteuren sowie strukturelle Kapazitäten in relevanten Settings:

  • das Teilprojekt QueB bezieht sich auf KITAS,
  • Health.Edu auf die Schule,
  • PArc-ave auf die betriebliche Ausbildung,
  • Action for men auf die Gemeinde und
  • PATEN auf das Altenheim

Zwei Querschnittsprojekte zielen darauf, zur Theorie-, Methodenentwicklung und Evaluation von Ansätzen in den Bereichen Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile und interaktiven Wissensaustauschs beizutragen.

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Der Deutsche Olympische Sportbund will mit seinem neuen Projektvorhaben – gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit – ältere Migrantinnen und Migranten für bewegungsorientierte Sportangebote in Sportvereinen gewinnen.

Das Projekt wird durch das Institut für Sportwissenschaft und Sport der FAU Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitet.

Neben einer Prozess- und Ergebnisevaluation ist es die Aufgabe des ISS, die Aktivitäten des DOSB und seiner Mitgliedsverbände auf Basis der anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erfahrungen des Instituts bei der Arbeit mit schwer erreichbaren Zielgruppen zu begleiten. Dabei sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Lösungen der organisierte Sport für die Bewegungs- und Gesundheitsförderung bei älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in seinen Strukturen erfolgreich umsetzen kann.

Das Projekt „Zugewandert und geblieben – Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung mit dem besonderen Fokus auf ältere Frauen und Männer mit Migrationshintergrund“ läuft über einen Zeitraum von drei Jahren. Ziel ist es, ältere Migrantinnen und Migranten ab einem Alter von 60 Jahren zu mehr Bewegung und körperlicher Aktivität zu motivieren. Dabei entwickeln die Mitgliedsverbände und Vereine des DOSB zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen.

Im Einzelnen wird das Projekt erfolgversprechende Angebote zur Gesundheitsförderung entwickeln und erproben. Wichtig dabei ist, dass Wege gefunden werden müssen, um diese Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Weiterhin werden zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen des organisierten Sports konzipiert und umgesetzt sowie die Mitgliedsverbände und Vereine des DOSB für die Belange älterer Menschen mit Migrationshintergrund sensibilisiert. Im Rahmen des Projektes wird intensiv mit Migrantenorganisationen, aber auch weiteren Partnern zusammengearbeitet.

Der DOSB ist das Dach des deutschen Sports und vereint 98 Mitgliedsorganisationen mit mehr als 91.000 Vereinen und 27,8 Millionen Mitgliedschaften. Der DOSB setzt sich seit mehr als 25 Jahren für die Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund in den organisierten Sport in Deutschland ein. Das Projekt „Zugewandert und geblieben“ kann daher auf den Erfahrungen verschiedener DOSB-Projekte aufbauen. Der DOSB bietet aufgrund seiner Infrastruktur und Expertise gute Voraussetzungen für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung bei älteren Migrantinnen und Migranten. Ziel ist es, dass die Projektergebnisse nachhaltig in die breite Verbands- und Vereinsstruktur des DOSB überführt werden.

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EPHEPA ist ein von der EU gefördertes Projekt mit dem Ziel, die Implementierung von EU-Politik in den Bereichen Sport und gesundheitsförderliche körperliche Aktivität (health enhancing physical activity, HEPA) zu unterstützen. Zur Erreichung dieses Ziels werden intersektorale und multidisziplinäre Arbeitstreffen für alle relevanten Organisationen und Akteure inner- und außerhalb des Sportsektors – einschließlich des Gesundheits-, Bildungs-, Transport-, Stadtplanungs- und anderer Sektoren – initiiert. Als Teilnehmer werden vor allem öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger auf nationalem und europäischem Level eingeladen. EPHEPA ermöglicht einen Austausch über die beste verfügbare Evidenz sowie innovative Praktiken in den verschiedenen Ländern und politischen Sektoren. Besonders berücksichtigt wird dabei auch der Aspekt der sozialen Chancengerechtigkeit.

EPHEPA ist in drei Arbeitspakete unterteilt:

  • Arbeitspaket 1 – Arbeitstreffen zu Sport und gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität (HEPA)
  • Arbeitspaket 2 – Implementierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität: Praxis, Herausforderungen und Beispiele
  • Arbeitspaket 3 – Nationale Strategien zur Förderung von Sport und körperlicher Aktivität: Beispiele guter Praxis

Die Mitarbeit des ISS fokussiert sich insbesondere auf das Arbeitspaket 2. Zentrale Ziele dieses Arbeitspaketes sind:

  • Die Organisation von Workshops, um einen Wissenstransfer zwischen Politik, Wissenschaft und Implementierung zu ermöglichen.
  • Die Durchführung neuer Fallstudien sowie die Erstellung von Materialien, die die Disseminierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität unterstützen.
  • Die Identifizierung erfolgreicher Ansätze und verbleibender Herausforderungen für die Implementierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität.

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EPHEPA ist ein von der EU gefördertes Projekt mit dem Ziel, die Implementierung von EU-Politik in den Bereichen Sport und gesundheitsförderliche körperliche Aktivität (health enhancing physical activity, HEPA) zu unterstützen. Zur Erreichung dieses Ziels werden intersektorale und multidisziplinäre Arbeitstreffen für alle relevanten Organisationen und Akteure inner- und außerhalb des Sportsektors – einschließlich des Gesundheits-, Bildungs-, Transport-, Stadtplanungs- und anderer Sektoren – initiiert. Als Teilnehmer werden vor allem öffentliche Einrichtungen und politische Entscheidungsträger auf nationalem und europäischem Level eingeladen. EPHEPA ermöglicht einen Austausch über die beste verfügbare Evidenz sowie innovative Praktiken in den verschiedenen Ländern und politischen Sektoren. Besonders berücksichtigt wird dabei auch der Aspekt der sozialen Chancengerechtigkeit.

EPHEPA ist in drei Arbeitspakete unterteilt:

  • Arbeitspaket 1 – Arbeitstreffen zu Sport und gesundheitsförderlicher körperlicher Aktivität (HEPA)
  • Arbeitspaket 2 – Implementierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität: Praxis, Herausforderungen und Beispiele
  • Arbeitspaket 3 – Nationale Strategien zur Förderung von Sport und körperlicher Aktivität: Beispiele guter Praxis

Die Mitarbeit des ISS fokussiert sich insbesondere auf das Arbeitspaket 2. Zentrale Ziele dieses Arbeitspaketes sind:

  • Die Organisation von Workshops, um einen Wissenstransfer zwischen Politik, Wissenschaft und Implementierung zu ermöglichen.
  • Die Durchführung neuer Fallstudien sowie die Erstellung von Materialien, die die Disseminierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität unterstützen.
  • Die Identifizierung erfolgreicher Ansätze und verbleibender Herausforderungen für die Implementierung der EU-Leitlinien zur Förderung körperlicher Aktivität.

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Bewegungsmangel ist bei Senioren ein großes Problem. Gezielte Bewegungsförderung kann die Lebensqualität älterer Menschen erheblich verbessern. Die Gesundheit und Selbstständigkeit von Senioren durch mehr Bewegung zu fördern, ist das Ziel des Projektes, für das das Institut für Sportwissenschaft und Sport (ISS) der Universität Erlangen-Nürnberg von der Kommission der Europäischen Union den Zuschlag bekommen hat.

Allgemeines Ziel ist, die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Unabhängigkeit älterer Menschen in Europa zu verbessern. Dazu wird ein „European Network for Action on Ageing and Physical Activity“ (EUNAAPA) zur Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität gegründet.

 

Konkrete Ziele sind

  • die Etablierung eines sich selbst tragenden Netzwerkes, das die Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität ermöglicht.
  • die Verfolgung eines intersektoralen Ansatzes zur Förderung körperlicher Aktivität.
  • die Identifizierung evidenzbasierter sowie kostenmäßig effektiver und akzeptabler Wege zur Förderung körperlicher Aktivität.
  • die Unterstützung europäischer Wissenschaftler bei der Entwicklung und Implementierung von Politiken zur Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität in Europa.

Leitung und EU-Förderung

Der Aufbau des Netzwerkes und die Durchführung der ersten grundlegenden Forschungsaufgaben wird durch dieses EU-Projekt gefördert. Die Leitung des Projektes hat Prof. Dr. Alfred Rütten vom Institut für Sportwissenschaft und Sport der FAU Erlangen-Nürnberg. Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt. Die Förderung erstreckt sich vom 1. August 2006 bis zum 31. Juli 2008. Insgesamt unterstützt die Europäische Kommission die 14 assoziierten Projektpartner mit 700.000 €. Das EUNAAPA-Netzwerk wird durch einen Lenkungsausschuß geleitet, der vorläufig zwei Jahre im Amt bleibt.

 

 

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Bewegungsmangel ist bei Senioren ein großes Problem. Gezielte Bewegungsförderung kann die Lebensqualität älterer Menschen erheblich verbessern. Die Gesundheit und Selbstständigkeit von Senioren durch mehr Bewegung zu fördern, ist das Ziel des Projektes, für das das Institut für Sportwissenschaft und Sport (ISS) der Universität Erlangen-Nürnberg von der Kommission der Europäischen Union den Zuschlag bekommen hat.

Allgemeines Ziel ist, die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Unabhängigkeit älterer Menschen in Europa zu verbessern. Dazu wird ein „European Network for Action on Ageing and Physical Activity“ (EUNAAPA) zur Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität gegründet.

 

Konkrete Ziele sind

  • die Etablierung eines sich selbst tragenden Netzwerkes, das die Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität ermöglicht.
  • die Verfolgung eines intersektoralen Ansatzes zur Förderung körperlicher Aktivität.
  • die Identifizierung evidenzbasierter sowie kostenmäßig effektiver und akzeptabler Wege zur Förderung körperlicher Aktivität.
  • die Unterstützung europäischer Wissenschaftler bei der Entwicklung und Implementierung von Politiken zur Förderung evidenzbasierter körperlicher Aktivität in Europa.

Leitung und EU-Förderung

Der Aufbau des Netzwerkes und die Durchführung der ersten grundlegenden Forschungsaufgaben wird durch dieses EU-Projekt gefördert. Die Leitung des Projektes hat Prof. Dr. Alfred Rütten vom Institut für Sportwissenschaft und Sport der FAU Erlangen-Nürnberg. Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt. Die Förderung erstreckt sich vom 1. August 2006 bis zum 31. Juli 2008. Insgesamt unterstützt die Europäische Kommission die 14 assoziierten Projektpartner mit 700.000 €. Das EUNAAPA-Netzwerk wird durch einen Lenkungsausschuß geleitet, der vorläufig zwei Jahre im Amt bleibt.

 

 

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Auf Basis eines Vorschlags der Europäischen Kommission hat der Rat der Europäischen Union im November 2013 eine Empfehlung (die erste im Bereich Sport) zur sektorübergreifenden Unterstützung gesundheitsförderlicher Aktivität (HEPA) verabschiedet (2013/C 354/01)[1]. Diese Empfehlung wird durch Aktivitäten der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden, unter anderem durch ein Netzwerk von “Focal Points”. Das Monitoring basiert auf den EU-Leitlinien für körperliche Aktivität  sowie einer Gruppe von Indikatoren, die dieser Empfehlung als Anlage beigefügt sind.

 

Um das Monitoring zu unterstützen, hat die Kommission im Jahr 2014 einen Tender für eine Studie ausgeschrieben, um die Implementierung der EU-Leitlinien für körperliche Aktivität zu unterstützen. Der Vertrag (Nr. EAC-2014-0574) mit dem erfolgreichen Konsortium wurde am 15. Dezember 2014 unterzeichnet.

 

Die Tendergruppe bestand aus einer Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland), der Universität Zürich (Schweiz), der Universität Ulster (Großbritannien) und Cavill Associates Inc. (Großbritannien). Zwischen Dezember 2014 und Dezember 2015 führte die Gruppe die folgenden Aktivitäten durch:

 

Erste Projekthälfte

·       Erstellung eines Entwurfs für die Revision des Staff Working Document (SWD), das der Ratsempfehlung beigefügt ist

·       Unterstützung für die WHO bei der Finalisierung des Fragebogens zu den 23 Indikatoren des Monitoring Framework sowie bei der Erstellung der geplanten Länderprofile für Bewegung

·       Durchführung einer Reihe von Internet-Seminaren sowie kontinuierliche Unterstützung der Focal Points bei der Beantwortung des Fragebogens per Telefon und E-Mail

 

Zweite Projekthälfte:

·       Erneute Durchsicht des SWD und der von den Focal Points ausgefüllten Fragebögen, um Empfehlungen für künftige Revisionen des SWD machen zu können.

·       Durchführung einer Analyse der spezifischen Situation in sechs Mitgliedsstaaten, um mehr über die Hintergründe zu erfahren, vor denen die Mitgliedsstaaten die Fragebögen ausfüllen, um direkte Rückmeldung der Focal Points zu den Inhalten des Fragebogens und zur Prozedur zu erhalten, und um konkrete Vorschläge für künftige Verbesserungen zu sammeln.

·       Dokumentation und Sicherung der Ergebnisse der Internet-Seminare sowie der telefon- und e-mailbasierten Unterstützung für die Weitere Nutzung durch die EU und die Focal Points.

 

Auf der Basis dieser Aktivitäten stellte die Gruppe eine Reihe von Empfehlungen an die Europäische Kommission zusammen,  die Vorschläge enthalten, wie das Monitoring Framework, der Fragebogen, das SWD und die Unterstützung für die Mitgliedsstaaten in der Zukunft verbessert werden können.

 

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Über die Expertise sollen vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse zu dem möglichen gesundheitsökonomischen Nutzen (Einsparungspotenziale) von Präventionsmaßnahmen zur Bewegungsförderung (im engeren Sinne strukturierte Bewegungsprogramme) zusammengefasst werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei in den möglichen Wirkungen der regelmäßigen Teilnahme an Bewegungsprogrammen auf die zukünftigen Krankheitskosten.

Es wird erwartet, das über die Expertise nationale und internationale Studien aus mit Deutschland vergleichbaren Ländern zusammengefasst werden die: a) in einem Längsschnittdesign die Krankheitskosten von Personen die regelmäßig an einem strukturierten Bewegungsprogramm teilnehmen mit Personen vergleichen die dies nicht tun, b) in einem experimentellen Design Personen einem Bewegungsprogramm zuweisen und die Wirkungen auf die Krankheitskosten untersuchen.

Methodisches Vorgehen

Die Expertise wird über das wissenschaftliche Verfahren eines systematischen Reviews erstellt. Dies beinhaltet die Exploration und Festlegung von geigneten Suchbegriffen, die Auswahl von geeigneten (internationalen) Datenbanken, die Dürchführung der Literatursuche, die Sichtung und Selektion der Ergebnisse der Literatursuche sowie die Zusammenfassung der Ergebnisse der über die Literatursuche identifizierten Studien.

Die Literatursuche wird sich auf wissenschaftliche Literatur beschränken. „Graue“ wissenschaftliche Literatur wird ebenfalls durchsucht. Literatur wird nur berücksichtigt, wenn sie in den Sprachen Deutsch oder Englisch publiziert wurde.

Um das methodische Vorgehen sowie den ersten Ergebnisdraft abzustimmen wird ein Gesundheitsökonom zur Beratung hinzugezogen. 

 

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GESTALT (GEhen, Spielen und Tanzen Als Lebenslange Tätigkeiten), erprobt den Transfer eines multimodalen Bewegungsprogramms zur Prävention demenzieller Erkrankungen in die praktische Arbeit von Präventionsanbietern in Erlangen. Im Rahmen von kooperativen Planungsgruppensitzungen wurde das Bewegungsprogramm mit den Partnern geplant, implementiert und evaluiert. Zudem gelang ein Aufbau von Gesundheitsförderungsstrukturen in Erlangen. Die Teilnehmer, mit erhöhtem Risiko für Demenz, sollen innerhalb des sechsmonatigen Interventionszeitraums nachhaltig an einen aktiven Lebensstil gebunden werden.

Seit Herbst 2012 wurde eine zweite Runde der GESTALT-Intervention unter Aktivierung neuer Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt. Hierbei wurde verstärkt die Zielgruppe der sozial Benachteiligten, körperlich Inaktiven und sozial isoliert lebenden Menschen in den Fokus gerückt. Die Trägerschaft wurde von der Volkshochschule in Erlangen übernommen.

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Hauptziele von GESTALT sind die Verbesserung physischer, kognitiver und psychosozialer Ressourcen bei älteren Menschen, sowie der kooperative Aufbau von Gesundheitsförderungs-strukturen zur Prävention demenzieller Erkrankungen mit Präventionsanbietern aus Erlangen.

Ein weiteres Ziel ist es, den Transfer des Bewegungsprogramms in die praktische Arbeit von lokalen Präventionsanbietern zu erproben sowie die Nachhaltigkeit des Programms mit den beteiligten Kooperationspartnern zu sichern.

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Mit dem vorausgehenden durch Gesund.Leben.Bayern. geförderten Projekt GESTALT (GEhen, Spielen, Tanzen Als Lebenslange Tätigkeiten) wurde untersucht, wie ein sechsmonatiges, multimodales und evidenz-basiertes Bewegungsprogramm zur Prävention demenzieller Erkrankungen in die Praxis der Primärprävention implementiert werden kann. Es wurde dabei insbesondere erhoben, welche vorhandenen Strukturen und Organisationen genutzt werden können, um ein derartiges Programm in der Prävention auf breiter Ebene umzusetzen und welche Vernetzungen dazu evtl. initiiert werden müssen. Zentrales Ergebnis dieser Studie ist die Erkenntnis, dass es für einen flächendeckenden Transfer des Programms in die Präventionspraxis von entscheidendem Vorteil wäre, wenn durch eine Reduktion des Programmumfangs der Zugang der Zielgruppe und die Durchführbarkeit für die Anbieter erleichtert und durch eine Anpassung an den im GKV-Leitfaden die Durchführung von den Krankenkassen gefördert werden könnte.

 

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Ziel des von der Europäischen Union geförderten IMPALA.net Projektes ist die Förderung des Zugangs zu und der Teilhabe an gesundheitsfördernder körperlichen Aktivität (Heath Enhancing Physical Activity – HEPA) durch Sport.

Der Hauptfokus des Projektes liegt auf der Implementation der EU Leitlinien zur Verbesserung von Infrastrukturen für körperliche Aktivität auf lokaler Ebene, die im Rahmen des Vorgängerprojekts IMPALA entwickelt wurden.

Diese IMPALA Leitlinien wurden im Jahr 2013 in den Empfehlungen des Rats der Europäischen Union zur sektorenübergreifenden Förderung von HEPA anerkannt und sollen somit in allen EU Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

Ziele

  • Förderung der Implementationspolitik der HEPA bezogenen Infrastrukturentwicklung auf nationaler Ebene
  • Nationale Allianzen sollen nationale Aktionspläne zur Implementation der IMPALA Leitlinien entwickeln
  • Implementation einer Sommerschule für EntscheidungsträgerInnen

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Das Projekt „Verbesserung von Infrastrukturen für körperliche Aktivität in der Freizeit auf kommunaler Ebene – Improving Infrastructures for Leisure- Time Physical Activity in the Local Arena – IMPALA“ (gefördert von DG SANCO 2009- 2010) zielte auf die Identifizierung, Umsetzung und Disseminierung guter Praxis zu Planung, Finanzierung, Bau und Management von lokalen Infrastrukturen, die körperliche Aktivität in der Freizeit unterstützen.

An dem Projekt waren 26 Partnerinstitutionen aus 12 europöischen Staaten beteiligt. IMPALA will die Entwicklung eines EU-weiten Ansatzes zur Verbesserung lokaler Infrastrukturen für körperliche Aktivität in der Freizeit unterstützen und dazu beitragen, Ungleichheiten im Zugang derartiger Infrastrukturen innerhalb und zwischen den einzelnen europäischen Staaten zu verringern.

Dafür steht das zentrale Ergebnis des Projekts: der Vorschlag für Europische Leitlinien zur Verbesserung von Infrastrukturen für körperliche Aktivität auf lokaler Ebene – Auf dem Weg zu sozialer Chancengleichheit, intersektoraler Kollaboration und Partizipation.

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Das Projekt „Verbesserung von Infrastrukturen für körperliche Aktivität in der Freizeit auf kommunaler Ebene – Improving Infrastructures for Leisure- Time Physical Activity in the Local Arena – IMPALA“ (gefördert von DG SANCO 2009- 2010) zielte auf die Identifizierung, Umsetzung und Disseminierung guter Praxis zu Planung, Finanzierung, Bau und Management von lokalen Infrastrukturen, die körperliche Aktivität in der Freizeit unterstützen.

An dem Projekt waren 26 Partnerinstitutionen aus 12 europöischen Staaten beteiligt. IMPALA will die Entwicklung eines EU-weiten Ansatzes zur Verbesserung lokaler Infrastrukturen für körperliche Aktivität in der Freizeit unterstützen und dazu beitragen, Ungleichheiten im Zugang derartiger Infrastrukturen innerhalb und zwischen den einzelnen europäischen Staaten zu verringern.

Dafür steht das zentrale Ergebnis des Projekts: der Vorschlag für Europische Leitlinien zur Verbesserung von Infrastrukturen für körperliche Aktivität auf lokaler Ebene – Auf dem Weg zu sozialer Chancengleichheit, intersektoraler Kollaboration und Partizipation.

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Was ist JANPA?

JANPA ist ein von der EU gefördertes Projekt zu den Themen Ernährung und Bewegung. Hauptziel ist, den Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in allen Mitgliedsstaaten bis 2020 zu stoppen. JANPA beleuchtet relevante Einflussfaktoren auf die Gesundheitspolitik im Bereich Ernährung und Bewegung für Kinder und Jugendliche.

Wer arbeitet in JANPA mit?

Insgesamt nehmen 26 Länder, 25 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen, an JANPA entweder als offizielle Partner oder als Unterstützer teil. Die Vielzahl der teilnehmenden Länder und Organisationen erschließt unterschiedliche Blickwinkel, Ansätze und Handlungsweisen und gewährleistet eine breite Identifizierung der Beteiligten mit dem Vorhaben.

Was ist das Ziel von JANPA?

Im Zuge von JANPA werden Modelle guter Praxis aus den teilnehmenden Ländern identifiziert, geteilt und ausgewählt, um

  • die Kosten von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen abzuschätzen
  • die Implementierung von integrativen Maßnahmen zu verbessern, die gesunde Ernährung und Bewegung bei Schwangeren und Familien fördern
  • einen Beitrag für gesundheitsfördernde Lebenswelten für Kinder zu leisten (Familie, Kindergarten, Schule)
  • die Sammlung und Nutzung von Ernährungsinformationen auf Lebensmitteln durch Behörden, Interessensgruppen und Familien zu verbessern.

Arbeitspakete

JANPA ist in sieben Arbeitspakete unterteilt:

  • WP 1 – Koordination
  • WP 2 – Disseminierung
  • WP 3 – Evaluation
  • WP 4 – Kosten von Adipositas bei Kindern
  • WP 5 – Ernährungsbezogene Information
  • WP 6 – Gesunde Lebenswelten
  • WP 7 – Frühe Interventionen

Die Mitarbeit des ISS fokussiert sich insbesondere auf den Bereich Gesunde Lebenswelten (WP 6). Das übergeordnete Ziel dieses Arbeitspakets ist, die Mitgliedsstaaten bei der Schaffung gesunder Lebenswelten in Kindergärten und Schulen zu unterstützen. Dies soll gelingen durch eine Toolbox, die Entscheidungsträger bei der Gestaltung von Maßnahmen beraten soll.

Darüber hinaus ist das ISS in die Disseminierung (WP 2) und Evaluation (WP 3) von JANPA eingebunden.

 

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Was ist JANPA?

JANPA ist ein von der EU gefördertes Projekt zu den Themen Ernährung und Bewegung. Hauptziel ist, den Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in allen Mitgliedsstaaten bis 2020 zu stoppen. JANPA beleuchtet relevante Einflussfaktoren auf die Gesundheitspolitik im Bereich Ernährung und Bewegung für Kinder und Jugendliche.

Wer arbeitet in JANPA mit?

Insgesamt nehmen 26 Länder, 25 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen, an JANPA entweder als offizielle Partner oder als Unterstützer teil. Die Vielzahl der teilnehmenden Länder und Organisationen erschließt unterschiedliche Blickwinkel, Ansätze und Handlungsweisen und gewährleistet eine breite Identifizierung der Beteiligten mit dem Vorhaben.

Was ist das Ziel von JANPA?

Im Zuge von JANPA werden Modelle guter Praxis aus den teilnehmenden Ländern identifiziert, geteilt und ausgewählt, um

  • die Kosten von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen abzuschätzen
  • die Implementierung von integrativen Maßnahmen zu verbessern, die gesunde Ernährung und Bewegung bei Schwangeren und Familien fördern
  • einen Beitrag für gesundheitsfördernde Lebenswelten für Kinder zu leisten (Familie, Kindergarten, Schule)
  • die Sammlung und Nutzung von Ernährungsinformationen auf Lebensmitteln durch Behörden, Interessensgruppen und Familien zu verbessern.

Arbeitspakete

JANPA ist in sieben Arbeitspakete unterteilt:

  • WP 1 – Koordination
  • WP 2 – Disseminierung
  • WP 3 – Evaluation
  • WP 4 – Kosten von Adipositas bei Kindern
  • WP 5 – Ernährungsbezogene Information
  • WP 6 – Gesunde Lebenswelten
  • WP 7 – Frühe Interventionen

Die Mitarbeit des ISS fokussiert sich insbesondere auf den Bereich Gesunde Lebenswelten (WP 6). Das übergeordnete Ziel dieses Arbeitspakets ist, die Mitgliedsstaaten bei der Schaffung gesunder Lebenswelten in Kindergärten und Schulen zu unterstützen. Dies soll gelingen durch eine Toolbox, die Entscheidungsträger bei der Gestaltung von Maßnahmen beraten soll.

Darüber hinaus ist das ISS in die Disseminierung (WP 2) und Evaluation (WP 3) von JANPA eingebunden.

 

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MOVE is an action by ISCA (Main partner), 7 Associate Partners and 15+ Collaborating Partners spanning across Europe. The partners are united in MOVE to identify, qualify and implement good practices in cross-cutting community initiatives to promote health-enhancing physical activity in socio-economically disadvantaged areas. MOVE takes a strong starting point in sport and physical activity stakeholders to build several high-impact cross-cutting partnerships and implement pilot actions with e.g. municipalities, fitness sector, universities, playground industry, architects and urban planners - as also reflected in the broad Project Partnership. The MOVE project targets potentially disadvantaged groups such as youth, ethnic minorities/immigrants, women/girls and seniors in socio-economically disadvantaged areas. With an outreach to both European, National and Local level stakeholders, MOVE adds European value to fulfil the objectives of the European Commission's Second Health Programme by addressing physical activity as an important health determinant; by developing and exchanging best practices within the scope of the programme; and by supporting cooperation to implement these practices. The methodology of MOVE is combining thorough good/best practice identification and valorisation with a very strong mobilization and dissemination effort (using among others a targeted web platform and major conferences in 2011 and 2013). The outcomes of MOVE can be summed up to constitute 5 European, 12 national and 60 local level cross-sector partnerships that are committed to promoting physical activity in Europe. Further, 15 pilot actions will be implemented based on good practices and innovative partnerships developed in the project. This will add to the body of knowledge and experience that ultimately will enable the targeted disadvantaged target groups to make healthy life style choices in physical activity.

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MOVE is an action by ISCA (Main partner), 7 Associate Partners and 15+ Collaborating Partners spanning across Europe. The partners are united in MOVE to identify, qualify and implement good practices in cross-cutting community initiatives to promote health-enhancing physical activity in socio-economically disadvantaged areas. MOVE takes a strong starting point in sport and physical activity stakeholders to build several high-impact cross-cutting partnerships and implement pilot actions with e.g. municipalities, fitness sector, universities, playground industry, architects and urban planners - as also reflected in the broad Project Partnership. The MOVE project targets potentially disadvantaged groups such as youth, ethnic minorities/immigrants, women/girls and seniors in socio-economically disadvantaged areas. With an outreach to both European, National and Local level stakeholders, MOVE adds European value to fulfil the objectives of the European Commission's Second Health Programme by addressing physical activity as an important health determinant; by developing and exchanging best practices within the scope of the programme; and by supporting cooperation to implement these practices. The methodology of MOVE is combining thorough good/best practice identification and valorisation with a very strong mobilization and dissemination effort (using among others a targeted web platform and major conferences in 2011 and 2013). The outcomes of MOVE can be summed up to constitute 5 European, 12 national and 60 local level cross-sector partnerships that are committed to promoting physical activity in Europe. Further, 15 pilot actions will be implemented based on good practices and innovative partnerships developed in the project. This will add to the body of knowledge and experience that ultimately will enable the targeted disadvantaged target groups to make healthy life style choices in physical activity.

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In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Programme zur Bewegungsförderung für ältere Menschen entwickelt. Allerdings werden diese Programme bislang nur unzureichend genutzt. Ziel des von der EU geförderten PASEO-Projektes ist es, die Implementation von Programmen zur Bewegungsförderung bei inaktiven älteren Menschen durch den Aufbau der notwendigen politischen Kapazitäten zu verbessern.

 

Aufbau von Allianzen

Im Mittelpunkt des PASEO-Projektes steht die Etablierung nationaler bzw. regionaler Allianzen, in deren Rahmen politische Kapazitäten für Bewegungsförderung bei inaktiven älteren Menschen aufgebaut werden sollen. In jedem der beteiligten Ländern bauen jeweils ein wissenschaftlicher Partner und eine Regierungsorganisation gemeinsam eine Allianz auf.

Schwerpunkte

Bei der Entwicklung politischer Kapazitäten stehen für PASEO zwei Schwerpunkte im Zentrum:

  • intersektorale Kapazitäten, z.B. Schaffung vernetzender Strukturen zwischen Organisationen aus verschiedenen Sektoren (z.B. Gesundheit, Sport, Soziales)
  • Kapazitäten innerhalb von Organisationen, z.B. Verbesserung der Personalsituation sowie von Kompetenzen und Kooperationen innerhalb von Organisationen.

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In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Programme zur Bewegungsförderung für ältere Menschen entwickelt. Allerdings werden diese Programme bislang nur unzureichend genutzt. Ziel des von der EU geförderten PASEO-Projektes ist es, die Implementation von Programmen zur Bewegungsförderung bei inaktiven älteren Menschen durch den Aufbau der notwendigen politischen Kapazitäten zu verbessern.

 

Aufbau von Allianzen

Im Mittelpunkt des PASEO-Projektes steht die Etablierung nationaler bzw. regionaler Allianzen, in deren Rahmen politische Kapazitäten für Bewegungsförderung bei inaktiven älteren Menschen aufgebaut werden sollen. In jedem der beteiligten Ländern bauen jeweils ein wissenschaftlicher Partner und eine Regierungsorganisation gemeinsam eine Allianz auf.

Schwerpunkte

Bei der Entwicklung politischer Kapazitäten stehen für PASEO zwei Schwerpunkte im Zentrum:

  • intersektorale Kapazitäten, z.B. Schaffung vernetzender Strukturen zwischen Organisationen aus verschiedenen Sektoren (z.B. Gesundheit, Sport, Soziales)
  • Kapazitäten innerhalb von Organisationen, z.B. Verbesserung der Personalsituation sowie von Kompetenzen und Kooperationen innerhalb von Organisationen.

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Das Projekt baut auf einem vorausgegangenen internationalen Vergleich der Nachwuchssichtung und -förderung in Australien, China, Deutschland und USA auf. Ziel ist es, die dort gewonnenen Erkenntnisse über Defizite im deutschen Talentsystem zu nutzen, um die Talentsuche, - auswahl und -förderung gezielt zu verbessern. Dies erfolgt zunächst exemplarisch für die Region Mittelfranken. 

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Vergleich der Qualität von Nachwuchssichtung und -förderung in Australien, China, Deutschland und USA. Mit dieser Gegenüberstellung des Ist-Zustands von Talentsuche, - auswahl und -förderung wurde u.a. das Ziel verfolgt, Optimierungsvorschläge für Deutschland abzuleiten. 

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WHO Kooperationszentrum für Bewegung und Gesundheit. Das Institut für Sportwissenschaft und Sport der FAU ist das erste Kooperationszentrum für Bewegung und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Europa – und ist damit zugleich die erste sportwissenschaftliche Institution in einer solchen Rolle. Als Kooperationszentren wählt die WHO wissenschaftliche Spitzeneinrichtungen aus, die die fachliche Arbeit der WHO unterstützen. Die Aufgaben der mehr als 800 Zentren weltweit sind vielfältig: Sie beraten die WHO, sammeln und analysieren Daten für WHO-Berichte und helfen bei der Entwicklung von Gesundheitsrichtlinien.

 

 

Wie man mehr Menschen für Bewegung begeistern kann, das herauszufinden ist das Ziel des Kooperationszentrums an der FAU. Zu den zukünftigen Aufgaben gehören zum Beispiel die Verwaltung einer internationalen Datenbank von Bewegungsförderungspolitiken und die Analyse bestehender sozialer Ungleichheiten in Bezug auf Bewegung.

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In diesem Forschungsprojekt arbeiten wir mit zwei weiteren Laboren in Deutschland und einem Labor in Kanada zusammen, um die Konvergenz verschiedener Methoden (RIA, EIA, LC/MS) zur Messung der Steroidhormone Testostreron, Östradiol, Progesteron, und Cortisol im Speichel zu bestimmen. Ziel ist die Identifizierung besonders robuster und valider Verfahren zur Bestimmung von Speichelhormonen für die zukünftige Forschung.

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In diesem Projekt wurde in einem Wettkampfkontext untersucht, welche Auswirkungen das Zusammenspiel von motivationalen Bedürfnissen (vor allem nach Macht), der Wettkampfsituation (Einzelwettkampf versus Teamwettkampf), Geschlecht (Männer versus Frauen) und Wettkampfergebnis (Sieg versus Niederlage) auf Hormonversänderungen, Affekt (Selbstbericht; Verhaltensbeobachtung) und implizites Lernen haben. Ziel war die Testung eines integrierten psychoendokrinen Modells der Machtmotivation,…

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Welche Filme Menschen gerne sehen oder nicht gerne sehen, so unsere Hypothese, ist unter anderem eine Funktion der motivationalen Anreize, die sie zeigen, und wie gut sich diese eignen, um die motivationalen Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen. Deshalb arbeitet der Lehrstuhl an der Adaptierung und Validierung eines Verfahrens zu akkuraten und reliablen Messung von motivationalen Themen in Filmen, um in weiteren Studien den so erfassten motivationalen gehalt von Filmen mit den affektiv-motivationalen…

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Im beantragten Projekt sollen funktionale Zusammenhänge zwischen impliziten Motiven und emotionalen Gesichtsausdrücken untersucht und dadurch zu einem besseren Verständnis der Rolle von Motiven in sozialen Interaktionen beigetragen werden. Implizite Motive wie das Machtmotiv (nPow), das Bindungsmotiv (nAff) sowie das Leistungsmotiv (nAch), stellen motivationale Dispositionen dar, die menschliches Verhalten unbewusst beeinflussen (McClelland, 1987; Schultheiss, 2008). Erste Studien…

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Der Lehrstuhl ist seit langer Zeit in die Beschreibung, Erklärung und Verbesserung von Verfahren zu Messung motivationaler Bedürfnisse investiert. Neben rein messmethodischen Fragen wird auch mittels experimenteller Ansätze untersucht, welche Faktoren die Messergebnisse bei der Verwendung von Bildgeschichtenverfahren beeinflussen.

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Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung und Validierung eines neuen Instruments für die Erfassung sexueller Motivation. Der Messansatz basiert auf aktuellen Theorien sexueller Motivation, die die Bedeutung sexueller Anreize für die Auslösung eines zentralen Motivzustands betonen, der auf sexuelle Befriedigung drängt. Er basiert zudem auf einem Validitätskonzept, das die kausale Manipulierbarkeit des Messinstruments durch Veränderung der zu messenden Eigenschaft…

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Das Leistungsmotiv repräsentiert die Fähigkeit, bei der Begegnung mit schwierigen Aufgaben automatisch deren Meisterung und den damit verbundenen positiven Affekt zu erwarten und auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Leistungsmotivierte sind deshalb in vielen Studien weniger belastet mit Symptomen affektiver Erkrankungen. In diesem Projekt untersucht der Lehrstuhl, unter anderem in Zusammenarbeit mit Kollegen der RUB und der NTU (Singapur), die Rolle des Leistungsmotiv bei physiologischen und…

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Dieses Projekt, das von Prof. Dr. Schattke (Montreal) geleitet wird und bei dem der Lehrstuhl internationaler Kooperationspartner ist, widmet sich der Frage, welche Rolle Achtsamkeit bei der Passung zwischen den impliziten Zielen einer Person und ihren persönlichen Zielen spielt. Das Projekt umfasst zwei längsschnittliche, interventionelle Studien und zielt auf die Entwicklung von kongruenzfördernden therapeutischen Interventionen ab.

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Dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit Egon Zehnder International durchgeführt wird, zielt darauf ab, bei Wissenschaftlerinenn und Wissenschaftlern in einer staatlich finanzierten Forschungsorganisation früh jene motivationalen Faktoren zu diagnostizieren, die für den Erfolg in einer Leistungsposition relevant sind.

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In weiterer Zusammenarbeit mit Dr. George Slavich von der UCLA arbeiten wir an einer Validierung des Stress and Adversity Inventory (STRAIN) mit Parametern des Herz-Kreislauf- und des Immunsystems.

Der STRAIN ist ein vollständig online zu bearbeitender, automatisierter und adaptiver Stress-Fragebogen, mit dessen Hilfe Stressereignisse über die gesamte bisherige Lebensspanne erfasst werden.…

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Eine wesentliche Herausforderung bei der Integration von Flüchtlingen besteht darin, dass innerhalb kurzer Zeit für viele Menschen mit unterschiedlichsten individuellen und kulturellen Hintergrund Integrationschancen geschaffen werden müssen. Hochschulen stehen diesbezüglich vor zusätzlichen Herausforderungen und haben hier eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Sie können zwar auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Integration von internationalen Studierenden…

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StudiCare beinhaltet verschiedene, auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmte, Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen. Um bestehende Angebote zu verbessern, werden im Rahmen des StudiCare Panels Studierende grundständiger Studiengänge an der Friedrich-Alexander-Universität und an der Universität Ulm ab dem ersten Semester in regelmäßigen Abständen zu ihrem psychischen Wohlbefinden gefragt.

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In dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt "Entwicklung und Entwicklungsförderung in Familien" wurden von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Lösel und seinem Team an der Universität Erlangen-Nürnberg Familien und deren Kinder im Kindergartenalter über mehrere Jahre untersucht. Im Rahmen dessen wurde die Wirksamkeit von selbst entwickelten Fördertrainings, die das Sozialverhalten verbessern sollen, erforscht.

EFFEKT besteht aus einem Elternkurs und spielerischen Kinderkursen, die sowohl einzeln als auch in Kombination angewendet werden können. Im Elterntraining lernen die Eltern u.a. die Grundregeln positiver Erziehung und wie mit schwierigen Erziehungssituationen umgegangen werden kann. Die sozial-kognitiven Kindertrainings fördern die soziale Kompetenz und bewirken damit die Reduktion von Problemverhalten.

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Prokrastination, Selbstkontrolle und Gewissenhaftigkeit sind verwandte Konstrukte aus unterschiedlichen Forschungstraditionen. Zu ihrer Konstruktvalidität gibt es jedoch nur unzureichende Befunde: Zum einen setzen nur wenige Studien alle drei Konstrukte simultan ein, zum anderen werden in der Regel lediglich Fragebogendaten als Kriterium verwendet. Im Projekt wurde daher die konvergente Validität der Konstrukte untersucht, und es wurde anhand von Verhaltensdaten wie der verspäteten…

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Eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen weist heutzutage Defizite im Hinblick auf motorisch-koordinative Kompetenzen auf. Eine wahrscheinliche Ursache ist das gegenüber früheren Generationen geringere Ausmaß sportlicher Aktivitäten. Entscheidend hierfür ist vermutlich das – bislang im Hinblick auf sportliche Aktivitäten nur wenig erforschte – Grundschulalter. Ausgehend von der Theorie des geplanten Verhaltens sollen geeignete Erhebungsinstrumente…

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Zwar haben sich seit der Einführung der gestuften Studiengänge die Studienzeiten bis zu einem ersten Abschluss in Deutschland verkürzt, allerdings trifft dies nicht auf alle Fachrichtungen und Hochschulen gleichermaßen zu. Für Hochschulleitungen ist es daher von großem Interesse zu wissen, auf welcher Ebene die Ursachen einer Regelstudienzeitüberschreitung an deren Hochschule liegen, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, da nicht zuletzt…

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Verkehrserziehung ist Teil des Unterrichts- und Erziehungsauftrages von Schulen. Auch in Kindergärten spielt sie eine bedeutende Rolle, ohne jedoch bislang in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern hinreichend verankert zu sein. Ziel des Projektes ist eine repräsentative Erhebung zur Situation der Verkehrserziehung im Elementar- und Grundschul­bereich in der Bundesrepublik Deutschland.

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Im geplanten Forschungsvorhaben soll in einer Längsschnittsstudie bei Pflegekindern der Einflussverschiedener Faktoren auf die Entwicklung der Bindung (Bindungsverhalten und -repräsentation,Bindungsstörungen) und der psychosozialen Anpassung (psychische Auffälligkeiten, psychophysiologische Regulation, Entwicklungsstand) untersucht werden. Es werden potentiell relevante individuelle und soziale Faktoren einbezogen, welche auf Seiten der Pflegefamilie (Bindungsrepräsentation…

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Ziel des beantragten Projekts ist die Überprüfung eines Modells, wonach a) belastende Kindheitserfahrungen den Bindungsstatus Unverarbeiteter Verlust im Adult Attachment Interview vorhersagen, und b) Beeinträchtigungen in den Bereichen Emotionsregulation (ER), Mentalisierungsfähigkeit (MF) und autobiographisches Gedächtnis (AG) den Zusammenhang zwischen belastenden Kindheitserfahrungen und unverarbeitetem Verlust vermitteln. Die Vorhersage kindlicher Bindungsdesorganisation…

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Das primäre Ziel von PArC-AVE ist die Entwicklung der bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz bei Auszubildenden der Krankenpflege und KFZ-Mechatronik. Dazu werden a) eine bewegungsbezogene Intervention für Auszubildende und b) eine interprofessionelle Bildungssystematik (World Health Organization, 2010) für Entscheidungsträger basierend auf den individuell identifizierten Bedürfnissen im Setting der beruflichen Ausbildung entwickelt und implementiert.

Beide Interventionen…

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Positive Effekte von körperlicher Aktivität und Training bei Personen mit Multipler Sklerose sind bekannt. Moderne Kommunikationstechniken wie das Internet ermöglichen eine ökonomische und individuelle Trainingsbetreuung. Eigene Vorarbeiten haben die Praktikabilität und Wirksamkeit eines internetbetreuten Trainings bei Personen mit Multipler Sklerose gezeigt. Näheres zu Ablauf und Inhalten des internetbasierten Trainings sind auf www.ms-intakt.sport.uni-erlangen.de

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Zur langfristigen Verbesserung von Schmerz und Funktionskapazität innerhalb einer Rehabilitationsmaßnahme bei Rückenschmerz scheint eine hohe Interventionsintensität bzw. ein hoher Umfang notwendig zu sein (> 100 Therapiestunden). Wegen der relativ kurzen Interventionsdauer von Rehabilitationsmaßnahmen ist eine nachhaltige Wirkung sowohl auf physische Eigenschaften als auch auf Prozesse der Verhaltens- und Einstellungsänderung allerdings nur schwer erreichbar.…

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Ziel ist es, Qualität und Wirksamkeit der Patientenschulung bei chronischem Rückenschmerz in der orthopädischen Rehabilitation mittels Dissemination einer patientenorientierten und evaluierten Rückenschulung zu erhöhen. Höhere Effekte hinsichtlich des proximalen und distalen Patientenoutcome sollen auch in der Routineanwendung (effectiveness) erzielt werden. Fragestellungen beziehen sich auf (A) die Wirksamkeit und Kosten von Implementierungsstrategien zur Dissemination…

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Ziel des Projekts ist a) die Implementierung eines verhaltensbezogenen bewegungstherapeutischen Konzepts in die verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation (VMO) und b) die summative Evaluation der Wirksamkeit in der Routineanwendung. Die Umsetzung des prospektiven, randomisiert-kontrollierten Längsschnittdesigns erfolgt in zwei Rehabilitationskliniken um umfasst vier Messzeitpunkte. Ein mehrdimensionales Assessment findet zu Reha-Beginn, Reha-Ende sowie als 6- und 12-Monats Katamnese…

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Der lange herrschende Glaube, dass körperliche Aktivität für Multiple Sklerose (MS) Patienten schädlich sei ist mittlerweile widerlegt – es liegen Nachweise für die positiven Effekte von körperlicher Aktivität und Training auf Ausdauerleistungsfähigkeit, Muskelkraft, Fatigue, Gleichgewicht, Depression und auch Lebensqualität bei MS-Patienten vor (Tallner & Pfeifer, 2008). Trotz der nachgewiesenen positiven Wirkungen von Sport und körperlicher…

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Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die sich durch einen stetig fortschreitenden Verlust der Bewegungsqualität und –sicherheit kennzeichnet. Bewegungstherapeutische Maßnahmen zielen insbesondere auf den Erhalt und das Wiedererlernen grundlegender motorischer Funktionen. Ihre Wirkung begründet sich durch zentralnervöse Reorganisationsprozesse (Neuroplastizität) und sind demnach als Lernprozess zu betrachten. Die motorische Lernfähigkeit bleibt…

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Neurodegenerative Erkrankungen gehen meist mit motorischen Störungen einher. Besonders häufig betroffen ist dabei die Gehfähigkeit der Patienten, was zu verminderter Mobilität, erschwerter Teilhabe und zum Verlust von Lebensqualität führt. Die Ursachen einer Gehstörung sind in Defiziten der sensomotorischen Kontrolle begründet, die sich besonders in einer reduzierten Gleichgewichtsfähigkeit und Beeinträchtigung der neuromuskulären Ansteuerung…

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DABIGO adressiert die Frage, wie der Umgang mit individuellen (Gesundheits-)Daten in Zeiten von Big-Data verantwortlich gestaltet werden kann. Ziel ist es, ethische und rechtliche Orientierungsmarker für die Entwicklung eines multidimensionalen Konzepts von Datensouveränität in klinischer Forschung und Versorgung zu entwickeln. Methodologisch wird der Konnex zu diesem Anwendungsbereich, dem Ansatz einer konkreten Ethik folgend, durch Verknüpfung der ethischen und rechtlichen…

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Neurologische und psychiatrische Erkrankungen stellen eine große therapeutische, soziale und gesundheitsökonomische Herausforderung dar. Die Folgen dieser Erkrankungen führen zu schweren Beeinträchtigungen der Betroffenen mit weitreichenden persönlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen, sodass eine dringende Notwendigkeit für neue, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten besteht. 

Erkenntnisse zur Krankheitsentstehung sowie Ansätze zur Entwicklung…

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Innovations in biotechnology and the life sciences do not only yield great progress in various areas of scientific and technological research and thus also drive economic development, but they also dynamically chart the fundamental relationship between nature, technology, and society. In the future bio-objects will take a key position in dynamic, knowledge-based societies and economies that far exceeds their current importance. They subvert established categories (such as 'natural' vs.…

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Sportverletzungen, besonders der unteren Extremitäten, sind der häufigste Grund für Trainings- und Wettkampfausfälle im Bereich der Spielsportarten. Der Prävention des (Wieder-)Auftretens kommt daher ein zentraler Stellenwert zu. Defizite in der sensomotorischen Kontrolle gelten als wichtiger Verletzungsfaktor und wurden langfristig nach Knie- und Sprunggelenkverletzungen nachgewiesen. Die Erkenntnisse dieser Arbeiten sollen einen Beitrag zur Klärung der Frage liefern,…

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Im Mittelpunkt der Studie, stehen das Bewegungsverhalten von Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes, deren affektive Einstellungskomponente gegenüber Sporttreiben sowie sozial-kognitive Determinanten körperlicher Aktivität (HAPA-Skalen). Das Ziel der vorliegenden Studie ist es a) Ausprägungen der affektiven Einstellungskomponente zum Sporttreiben sowie deren Veränderungen nach einer stationären Rehabilitation zu analysieren und b) den prädiktiven Wert der…

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Die Bewegungstherapie stellt als umfangstärkstes Interventionselement einen wichtigen Baustein der medizinischen Rehabilitation dar. Bislang liegen allerdings kaum bewegungstherapeutische Konzepte vor, welche die Bindung an einen körperlich aktiven Lebensstil und den damit eng verbundenen Aufbau von bewegungsbezogener Gesundheitskompetenz systematisch umsetzen. Vor diesem Hintergrund wurden in einem Vorgängerprojekt (Pfeifer, Geidl, Hendrich, Hofmann et al., 2009) evidenzgesicherte…

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Zuwendung zur Förderung eines Einzel-Forschungsovrhabens der industriellen Gemeinschaftsforschung asu dem Bunddeshaushalt 2016.

Motivationssteigerung für logistische Fach- und Hilfskräfte im Lager (MoLa) - Entwicklung eines Methodenkatalogs basierend auf der Evaluation von Motivationsmethoden für Fach- und Hilfskräfte im Lager.

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In einem inklusiven Bildungssystem werden Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf, Verhaltensauffälligkeiten und Migrationshintergrund nicht ausgeschlossen, sondern lernen mit anderen Kindern von Anfang an gemeinsam. Durch vielfältige gesellschaftliche Transformationen (z.B. Flucht und Vertreibung, UN-Behindertenrechtskonvention) nimmt die Bandbreite an Heterogenität zu und die Anzahl an Kindern mit besonderem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht steigt an. Lehrkräfte stehen dadurch vor zusätzlichen und steigenden An- und Herausforderungen. Schon lange sind aber Lehrkräfte häufiger als andere Personen- und Berufsgruppen hoch belastet und von Burn-out und/oder psychischen Krankheiten betroffen, die auch mit Frühpensionierungen einhergehen (Chang 2009; Aloe, Amo & Shanahan 2014; Niessen, Mäder, Stride & Jimmieson 2017). Die größere Belastung und eine höhere emotionale Erschöpfung gehen letztlich auch zu Lasten der Schülerinnen und Schüler (Klusmann & Richter 2014).

Damit stellt sich die Frage, wie Lehrkräfte in allen drei Phasen der Lehrerbildung ihre personalen, sozialen und emotional-energetischen Ressourcen so einsetzen (können), dass sie (wieder) ihre Arbeit als bedeutsam ansehen, mehr Selbstwirksamkeit haben, stärker selbst determiniert handeln – und damit ein stärkeres Empowerment erleben (Spreitzer 1995). Diese Frage beantwortet unser bereichs- und (langfristig auch) phasenübergreifend angelegtes Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben und dem Institut für Grundschulforschung.

Ziel des geplanten Projekts ist die Entwicklung und Evaluation einer modular aufgebauten Aus- und Fortbildungseinheit,

·         die belastende Situationen in inklusiven Settings identifiziert und bewusst macht („Kern“),

·         eine reflektierte Auseinandersetzung mit den personalen Ressourcen (insbesondere inklusive Einstellungen und Selbstwirksamkeit) für den Umgang mit diesen spezifischen Belastungen stärkt (Modul 1),

·         soziale Ressourcen (z.B. Hilfsangebote, Kooperationen und Netzwerke) und ihre Notwendigkeit erkennbar macht und Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau aufzeigt (Modul 2)

·         und eine adäquate Mobilisierung und Nutzung emotionaler und energetischer Ressourcen fördert (Modul 3).

Die Umsetzung des Aus- und Fortbildungskonzepts erfolgt vorrangig in Workshops, die Verknüpfung mit E-Learning-Elementen wird zur Intensivierung der Prävention bzw. Intervention genutzt bzw. als flankierende, aber zeitökonomische Variante ergänzt. Dazu sollen als erfolgversprechende innovative Lehr- und Lernkonzepte selbstreflexives, fallbasiertes und situiertes Lernen genutzt werden (Martschinke & Kopp 2010). In allen Modulen werden zunächst allgemeine Wissenselemente (zu Belastungen und zu Ressourcen) vermittelt, dann aber spezifisch auf belastende Situationen und Fälle in inklusiven Settings angewendet.

Die Fragestellungen der formativen und summativen Evaluation des Aus- und Fortbildungskonzeptes lauten:

Bedarfsanalyse

In welchen Situationen und bei welchen Fällen in inklusiven Settings nehmen Lehrkräfte (und Studierende) besondere Belastungen wahr?

Effekte der Fortbildung

Wie nutzen und akzeptieren die Lehrkräfte das Fortbildungsangebot (Dauer, Häufigkeit, Zufriedenheit, Lernnutzen)?

Wie erfolgreich ist die Fortbildung in Bezug auf personale Ressourcen (Modul 1), in Bezug auf soziale Ressourcen (Modul 2), in Bezug auf energetisch-emotionale Ressourcen (Modul 3)?

Optimierung des Fortbildungsformats

Welche Fortbildungsformen und -aktivitäten werden als hilfreich empfunden?

Was sind hemmende und fördernde Faktoren bei der Umsetzung?

Gibt es Unterschiede in der Bewertung der Workshopangebote und der Online-Angebote?

 

In der beantragten Pilotphase soll sich das Angebot zunächst an Grundschullehrkräfte (evtl. auch interessierte Mittelschullehrkräfte) richten. Je nach Nachfrage sollten 30 bzw. (in zwei parallelen Angeboten) 60 Personen in die Fortbildung eingebunden werden. In einer zweiten Welle nach der Förderphase soll das Angebot phasen-, lehramts- und professionsübergreifend ausgerichtet werden.

Folgende Projektphasen sind geplant:

1.Phase:

Januar bis März 2018

·         Identifikation typischer belastender Fälle und Situationen in inklusiven Settings (Interviews mit Lehrkräften)

·         Auswertung und Aufbereitung der Fälle und Situationen für die Workshops und das Online-Angebot für (selbst-)reflexive Aufgaben

2.Phase:

April bis Juli 2018

·         Planung und Entwicklung der Workshop- und Online-Angebote

·         Rekrutierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Stichprobe

·         Entwicklung der Evaluationsinstrumente (Fragebögen)

3.Phase:

August bis Dezember 2018

·         Durchführung und Evaluation des Pilotprojekts mit Lehrkräften der Grundschule in drei Workshopangeboten mit zusätzlichen Online-Phasen im sozialen Netzwerk

Literatur

Aloe, A. M., Amo, L. C., & Shanahan, M. E. (2014). Classroom management self-efficacy and burnout: A multivariate meta-analysis. Educational Psychology Review, 26(1), 101–126.

Chang, M. (2009). An appraisal perspective of teacher burnout: Examining the emotional work of teachers. Educational Psy­chology Review, 21(3), 193–218.

Klusmann, U., & Richter, D. (2014). Beanspruchungserleben von Lehrkräften und Schülerleistung. Zeitschrift für Pädagogik, 60(2), 202-224.

Martschinke, S. & Kopp, B. (2010). Selbstreflexives und forschendes Lernen als Mittel zum Erwerb günstiger Orientierungen für den Umgang mit Heterogenität. Eine hochschuldidaktische Studie. In: Abel, J. & Faust, G. (Hrsg.). Wirkt Lehrerbildung? Beiträge aus der empirischen Forschung. Münster: Waxmann-Verlag, 291-299.

Niessen, C., Mäder, I., Stride, C., & Jimmieson, N.L. (2017). Thriving when exhausted: The role of perceived transformational leadership. Journal of Vocational Behavior.

Spreitzer, G. M. (1995). Psychological empowerment in the workplace: Dimensions, measurement, and validation. Academy of Management Journal, 38(5), 1442-1465.

 

 

 

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Psychische Belastungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen leiden unter anhaltender niedergeschlagener Stimmung, belastenden Sorgen oder Ängsten oder verspüren eine allgemeine Unzufriedenheit. Das 7-wöchige Online-Training ICare Prevent gibt Hilfestellungen, um mit solchen Gefühlen umzugehen und bietet Hintergrundinformationen darüber, wie sie entstehen. Außerdem zielt das Training darauf ab, durch das systematische Trainieren hilfreicher und bewährter Strategien…

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PREFER ist eine Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, was älteren Menschen mit Mehrfacherkrankungen dabei helfen kann, trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstständiges Leben mit hoher Lebensqualität und Autonomie zu führen.

In der ersten Förderphase der Studie untersuchten wir persönliche Ressourcen (Einstellungen und Gedanken wie z.B. Selbstwirksamkeit, Autonomieerleben, Altersbilder) sowie Gesundheit und Gesundheitsverhalten…

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