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LexikoGrammatik: Deskription – Variation – Wandel – Kognition

LexikoGrammatik: Deskription - Variation - Wandel - Kognition

Der Forschungsschwerpunkt LexikoGrammatik umfasst zentrale Bereiche der linguistischen Forschung an der FAU. In seinen Gegenstandsbereich fallen die verschiedensten Aspekte der Erforschung lexikalischer und grammatischer Phänomene der an der Fakultät vertretenen Sprachen, darunter insbesondere die Analyse von Erscheinungen im Übergangsbereich von Syntax und Lexik wie Wortbildung, Kollokation und idiomatische Mehrworteinheiten.

In Bezug auf Deskription bestehen mehrere Schwerpunkte: einerseits die Beschreibung verschiedener sprachlicher Einheiten (z.B. Wortbildungen, Kollokationen, Konnektoren) und die Weiterentwicklung korpuslinguistischer Methoden zu deren Identifizierung und Analyse; andererseits deren Beschreibung in Grammatiken, Lehrwerken und Wörterbüchern mit einem Fokus auf praktischer und theoretischer Lexikografie. Der Forschungsschwerpunkt umfasst die Analyse von Variation und Wandel ebenso wie Aspekte der Kognition, also Fragen der mentalen und neuronalen Repräsentation und des Erwerbs von Sprache.

Projekte:

Der Sprachatlas von Mittelfranken dokumentiert die Dialekte des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken in umfassender Weise im Bereich des Laut- und Formensystems und des Wortschatzes. Einer der acht Sprachatlasbände stellt die Sprachentwicklung im Nürnberger Ballungsraum unter soziolinguistischem Aspekt dar. Der Sprachatlas von Mittelfranken ist Teilprojekt des je zur Hälfte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bayerischen Wissenschaftsministerium geförderten…

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Die Histoire naturelle des Indes kann in mehrfacher Hinsicht als emblematisch für die Geschichte der Sprach- und Kulturkontakte in der Karibik gelten: Es illustriert am Beispiel einer individuellen Sprachbiographie die Rolle der spanischen Sprache und Kultur für die Akkulturationsprozesse in der kolonialen Karibik, spiegelt gleichzeitig aber auch die Interaktion zwischen verschiedenen europäischen und indigenen Sprachen bei der Herausbildung des Kolonialfranzösischen wider. Darüber hinaus enthält es sogar wichtige Informationen über die Entwicklung des Spanischen in Amerika, insbesondere den Erwerb der spanischen Sprache unter Indigenen.

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Die außerordentliche sprachliche und kulturelle Vielfalt der karibischen Inseln bietet optimale Voraussetzungen, um an ihrem Beispiel exemplarisch Fragen des Sprach- und Kulturkontaktes zu untersuchen. Im Unterschied zum sprachlichen und kulturellen Erbe der indianischen Ureinwohner und der afrikanischen Sklaven, das – trotz zahlreicher ungelöster Fragen – verhältnismäßig intensiv erforscht wurde, ist bisher nur wenig über die frühen europäischen, insbesondere die spanischen Einflüsse bekannt.

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Interdisziplinäres Projekt mit Prof. Stede, Lehrstuhl für Computerlinguistik, Univ. Potsdam

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Hauptanliegen des Projekts ist es, im Rahmen eines induktiven, korpusbasierten Ansatzes eine strukturelle und funktionelle Typologie von Phraseologismen bzw. lexikalisch-syntaktischer Konstruktionen (LSK; frz. CLS <- constructions lexico-syntaxiques) zu erarbeiten, die jeweils spezifisch für den deutschen, britischen und französischen Roman des 20. Jahrhunderts sind. Dabei wurde der Roman als Texgrundlage des Projekts gewählt, da es sich um die meistrezipierte literarische Gattung…

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Wir variieren ständig bei der Verwendung von Sprache. Dabei passen wir uns unterschiedlichen Situationen und Gesprächspartnern an, setzen Sprache gezielt ein, um bestimmte Emotionen und auch Handlungen zu evozieren, verändern – bewusst oder unbewusst – Wortschatz und Grammatik je nach aktueller Stimmung, und zudem wandelt sich auch unser Sprachgebrauch im Laufe der Jahre. Die Nachwuchsforschergruppe überträgt die Beobachtungen der modernen Soziolinguistik zur…

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Demystifying
multilingualism

Multilingualism (understood here as the use of two or
more languages by an individual speaker) has become one of the most important
research subjects in Linguistics, Cognitive Sciences and Pedagogy. It is also
in the core of political and societal debates on the challenges of
globalization.

In contemporary European Societies, there are
conflicting attitudes and perceptions towards multilingualism, which basically reflect
two important ideologies (cf.…

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Die zentrale Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts zum Bilingualen Unterricht an der Silcherschule in Heidenheim/Brenz ist es, die Effizienz bilingualer Züge bei heterogenen Lernergruppen zu untersuchen und durch Datenerhebungen zur Entwicklung des Englischen, des Deutschen, des Fachwissens und ausgewählter Familiensprachen von Kindern mit Migrationshintergrund genauere Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich bilingualer Unterricht von der 1. bis zur 4. Klasse…

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Projektleitung seit 1.1.2017: Prof. Dr. Mechthild Habermann

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Soziale Medien spielen in der gesellschaftlichen Meinungsbildung eine wachsende Rolle. Gegenstand von RANT ist die Entwicklung von Methoden und Formalismen zur Extraktion, Repräsentation und Verarbeitung von Argumenten aus Texten geringer linguistischer Qualität, wie sie eben in Diskussionen auf sozialen Medien anzutreffen sind, anhand einer laufenden Fallstudie an einem großen Korpus von vor dem Referendum verbreiteten Twitter-Botschaften zum Thema Brexit. Wir werden eine korpuslinguistische St…

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Siehe https://www.wbf.badw.de/das-projekt.html

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In Old and Middle English both BE and HAVE combined with past participles of verbs to form perfect periphrases. While originally, HAVE combined with transitive verbs only (e.g. hie hæfdon hine gebundenne ‘they had bound him’) and BE with intransitive ones, the combinational range of HAVE increased already in Old English to include intransitives (e.g. Þa hie [...]gewicod hæfdon ‘when they had encamped’). Ultimately, only the HAVE-perfect survived. However,…

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Publikationen: