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Mittelalter und Frühe Neuzeit: Wissen – Überlieferung – Praktiken – Imagination

Mittelalter und Frühe Neuzeit: Wissen - Überlieferung - Praktiken - Imagination

Der Forschungsschwerpunkt bündelt die Forschungen zu den Epochen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die sich bereits durch erfolgreiche Drittmitteleinwerbungen ausgewiesen haben. Die interdisziplinären Vernetzungen werden insbesondere über die einschlägigen Zentren der Fakultät organisiert (IZEMIR, ZAR), durch die Beteiligung der Medizingeschichte ist der FSP auch interfakultär ausgerichtet. Thematisch zeichnet sich der Schwerpunkt dadurch aus, dass traditionelle Epochengrenzen überschritten werden und die beteiligten Fächer mit ihren je eigenen Methoden und Ausrichtungen eine Großepoche in den Blick nehmen. Die ‚Vormoderne‘, die in ihrer Diversität und Heterogenität auch Phänomene der sog. ‚Postmoderne‘ präfiguriert (z.B. Multiethnizität, Multireligiosität), verleiht dem Schwerpunkt eine große Aktualität. Von Relevanz sind insbesondere die Fragen nach Wissensordnungen, Wissenskulturen und Praktiken, die transkulturell und transregional erforscht werden und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für nicht-historische Disziplinen bieten. Darüber hinaus begünstigt der Masterstudien gang ‚Mittelalter- und Renaissancestudien’ (zukünftig MA ‚Mittelalter und Frühe Neuzeit‘) eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre und bietet neben forschungsrelevanten Synergieeffekte eine intensive Nachwuchsförderung.

Projekte:

It is a truism that the early modern book world run on paper. However, the European paper trade is one of the most unknown economic activities of the early modern period. In fact, the workings of the paper trade between the fifteenth and early nineteenth centuries remain one of the least studied areas of book history. This research network, founded by Sandra Zawrel and Daniel Bellingradt in September 2015, aims to reposition the paper trade in (book) history.

What are we aiming for?

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Ein erheblicher Teil des Minnesangs ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen überlieferungszuständen so auf…

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Im Zentrum des Projektes steht der identitätsstiftende Umgang der städtischen Gemeinschaft Zürichs mit ihren Stadtpatronen, den (angeblichen) spätantiken Märtyrern Felix und Regula, über einen langen Zeitraum (8. bis 18. Jahrhundert). Die beiden Eckpunkte sind zum einen durch eine lateinische Vita des 8. Jahrhunderts, zum anderen durch eine Rede von Johann Caspar Lavater aus dem Jahre 1797 markiert. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hob zwar Zwingli das Grab der Heiligen…

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Das Forschungsprojekt befasst sich mit einer medienhistorischen Konstellation in einer kulturgeschichtlichen Umbruchsphase: Es untersucht die Entstehung und frühe Entwicklung des Lesedramas in seiner Beziehung zum sich gleichzeitig professionalisierenden Theater der Frühen Neuzeit. Ausgehend von einem differenzierten Begriff 'Lesedrama' setzt es sich kritisch mit der gängigen Forschungsmeinung auseinander, im Bereich des Dramas herrsche ein Primat der Aufführung und der Dramentext sei nur ein…

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Ein erheblicher Teil des Minnesangs ist mehrfach überliefert. Die intensive texttheoretische und mediengeschichtliche Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Überlieferung in ihrer Varianz unbedingt ernst zu nehmen ist. Diesen Erkenntnisstand konsequent in die Editionspraxis zu überführen, ist das Ziel des Projekts; das Mittel hierzu ist der Ersatz des gedruckten Buches durch die elektronische Edition. Nur diese ermöglicht es, die Texte in ihren unterschiedlichen…

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Das Projekt untersucht Formen, Medien und Strategien der Kommunikation des Papsttums an der Schwelle von der Spätantike zum Mittelalter. Im Zentrum steht das umfangreiche Briefcorpus des Papstes Hormisda, das in für die Zeit außergewöhnlicher Dichte und Umfang die Korrespondenz zwischen dem apostolischen Stuhl und verschiedenen Briefempfängern im Osten des römischen Reiches dokumentiert. Zu den Korrespondenzpartnern des Papstes zählen neben dem Kaiser und dem…

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„Diversity“ hat Konjunktur. In den Massenmedien taucht der Begriff in den letzten Jahren regelmäßig im Zusammenhang mit wirtschaftlichen und bildungspolitischen Fragestellungen auf. Dabei geht es insbesondere um die Gleichstellung von Mann und Frau, Inklusionsfragen sowie um Vor- und Nachteile von Diversität bei der Zusammenstellung von Teams oder Schulklassen. Häufig wird dabei die Auffassung vertreten, dass Verschiedenheit hinsichtlich der Kategorien Alter, Geschlecht,…

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Unter Leitung von Prof. Dr. Hans Dickel erforschten Iris Brahms, Dr. Christine Demele und Dr. Manuel Teget-Welz bis Mai 2014 die süddeutschen Renaissancezeichnungen der bedeutenden Erlanger Sammlung. Ziel war die genaue Bestandsaufnahme, die technische und funktionale Bestimmung sowie die Diskussion von Zuschreibungsfragen. Die Ergebnisse mündeten in einen Bestandskatalog, der an den 2009 erschienenen Band von Dr. Stephanie Buck und Dr. Guido Messling „Zeichnen vor Dürer. Die Zeichnungen des 14. und 15. Jahrhunderts in der UB Erlangen“ anknüpft.

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Die Multimedia-Datenbank wurde im WS 2015/16 in einer interdisziplinären Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Prof. Dr. Christina Strunck) und dem Lehrstuhl für Informatik 6 (Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener) aufgebaut und seitdem mit weiteren Inhalten gefüllt. Die Datenbank enthält Berichte von deutschen, flämischen, französischen, englischen und italienischen Autoren, die im 17. und 18. Jahrhundert Franken bereisten. Die Texte werden durch Kommentare, Illustrationen und Links sowie innovative Suchfunktionen erschlossen. Ein kontinuierlicher Ausbau der Datenbank ist vorgesehen, um anhand der Texte die Wahrnehmung und Wertung der Bau- und Kunstwerke, Traditionen, Institutionen und Bräuche in Franken zu untersuchen.

An der Erstellung der Datenbank beteiligten sich Lisa Baluschek, Johanna Berges-Grunert, Thao-Nguyen Do, Philipp Eichhorn, Anja Falderbaum, Daniela Gäbisch, Amelie Gerhard, Lisa Landl, Eva-Carina Lobmeier, Andreas Mischke, Nadine Raddatz, Julia Riß, Sophia Rösch, Christoph Schmidt, Kristina Schulz, Bianca Seiler und Isabella Sturm.

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Anhand der Bestände der Graphischen Sammlung der Stadt Nürnberg, in der Originalblätter von Dürer, Sebald Beham, Daniel und Hieronymus Hopfer, Georg Pencz und Hans Schäufelein studiert werden konnten, erarbeiteten Studierende im Sommersemester 2016 eine virtuelle Ausstellung über Geschlechterrollen in der Graphik Dürers und seiner Nachfolger. Das Projekt wurde von Prof. Dr. Christina Strunck und Dr. Thomas Schauerte (Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses, des Stadtmuseums Nürnberg und der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg) betreut; es beteiligten sich Rebekka Berg, Johanna Berges-Grunert, Olga Dupin, Anja Falderbaum, Daniela Gäbisch, Mary Galazka, Amelie Gerhard, Julia Mohr, Angelina Mühl, Claudia Myslinski, Samuel Neurieder, Nadine Raddatz, Melina Rauh, Julia Riß, Sophia Rösch und Susanne Wagner.

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Im Fokus des Projekts stehen die historischen Märkte für den Handel mit Publizistik im frühneuzeitlichen Europa, welche einer wirtschaftshistorischen Analyse unterzogen werden. Die lukrativen Handelsgeschäfte mit publizistischen Waren sollen erstmals als Zusammenhang von Herstellung und Vertrieb interpretiert werden. Ausgehend von den darzustellenden Praktiken des Handels stehen die beteiligten, ökonomisch motivierten, Personennetzwerke im Mittelpunkt, die durch ihre Interaktionen…

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"Books in Motion" is positioned to make an important contribution to ongoing discussion about the theoretical and methodological foundations of the field of book history. Central to our chosen approach is the interplay between the three stages of early modern book culture, established by the actions and motives of its participants (sociality), the characteristics of the used and produced spaces (spatiality), and dimensions of the physical appearance of publications and the environment…

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Die Habilitationsschrift beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des schwäbischen Bildhauers Gregor Erhart (ca. 1470–1540). Der Meister wurde in seiner Zeit hoch gefeiert und gehörte zu den für die Kunstprojekte Kaiser Maximilians I. bevorzugt herangezogenen Bildhauern, zusammen mit Veit Stoß und Hans Leinberger. Die Ausbildung absolvierte Gregor in Ulm bei seinem Vater Michel Erhart, mit dem er an den Skulpturen für den sog. Blaubeurer Hochaltar schnitzte.…

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Zu den Schätzen der Erlanger Universitätsbibliothek zählt die Bibliothek der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth (1709-1758), die sie der Universität anlässlich ihrer Gründung im Jahr 1743 schenkte. Die Bibliothek reflektiert ihr weites, von den großen Themen der Aufklärung geprägtes Interessensspektrum, das sich auch in der erhaltenen Korrespondenz mit ihrem Bruder Friedrich („dem Großen“) und in ihrem Kontakt zu Voltaire äußert. Im Zuge der schrittweisen Digitalisierung der Bibliothek werden die Bände auf handschriftliche Notizen der Markgräfin durchgesehen. Ein transdisziplinär zusammengesetztes Expertenteam befasst sich mit den Spuren der markgräflichen Lektüren sowohl in materieller als auch in ideeller Hinsicht. Die Rezeptionsprozesse in Wilhelmines eigenen literarischen und künstlerischen Werken stehen dabei ebenso im Blickpunkt wie die literarischen Quellen der von ihr in Auftrag gegebenen Kunstwerke.

Im Herbst 2018 soll aus Anlass des 275. Gründungsjubiläums der FAU eine internationale Tagung stattfinden, die die Markgräfin als Mitbegründerin der Erlanger Universität würdigt. Der Schwerpunkt der Tagung wird auf der internationalen Vernetzung der Markgräfin und den dadurch ermöglichten kulturellen Transfers liegen. Das ausgedehnte familiäre Netzwerk der königlichen Geschwister wird dabei ebenso berücksichtigt wie der Austausch mit bildenden Künstlern, Musikern, Sammlern und Gelehrten sowohl auf der Italienreise 1754/55 als auch am Bayreuther „Musenhof“.

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Der Wunsch, in die Zukunft blicken zu können, ist eine Konstante im individuellen und kollektiven Leben des Menschen. Jahrtausende lang hat man sich der Deutung von scheinbar ‚natürlichen‘ oder aber ‚künstlich geschaffenen‘ Zeichen bedient, um der Unsicherheit über die Ereignisse, die uns erwarten, Herr zu werden. Doch auch wenn Formen der Hellseherei lange sehr bedeutsam waren, so ist für Europa seit der Mitte des 17. Jahrhunderts der Prozess eines sukzessiven Bedeutungs- und vor allem Legitimationsverlustes von Divination als anerkannter Form der ‚Wissensproduktion‘ auszumachen.

Sinnfälliger Ausdruck dieser Distanznahme ist der Umstand, dass divinatorische Objekte ihrer Anwendung enthoben und als Gegenstände musealen Sammelns in vollkommen neue Sinnzusammenhänge eingebettet wurden. Diese Geschichte musealen Sammelns und (Um)Deutens divinatorischer Objekte steht im Mittelpunkt des Projekts.

Bearbeitet wird das Thema in zwei, chronologisch aufeinander aufbauenden Teilprojekten. Im frühneuzeitlichen Teilprojekt stehen höfischen Sammlungen in der Zeit vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert im Mittelpunkt. Charakteristisch für diesen Sammlungstyp ist, dass einschlägige Objekte bereits in der Blütezeit divinatorischer Praxis systematisch zusammengetragen wurden. Mit dem Bedeutungsverlust der Hellseherei wurden sie aber gerade nicht ausgesondert, vielmehr blieben sie Teil der repräsentativen Schauseite höfischer Kunstkammern. Die Sammlungen bieten damit die Chance, jenseits der oft polemisierend zugespitzten Debatten der ‚Aufklärer‘, für die spätere Frühe Neuzeit Übergangsphänomene im Umgang mit der Hellseherei und Abstufung in der Bewertung ihrer einstigen Bedeutung in den Blick zu bekommen und so eine bestehende Forschungslücke zu schließen.

Im chronologischen Anschluss an das frühneuzeitliche Teilprojekt untersucht das zweite Teilprojekt vom Standort des Germanischen Nationalmuseums aus die Anfänge des Sammelns divinatorischer Schrift- und Sachquellen in musealen Institutionen, insbesondere des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im Fokus stehen hier die Fragen, welche aversive oder affirmative kuratoriale Haltung in der Frühzeit des modernen Museumswesens den – wissenschaftstheoretisch mit dem Kampfbegriff „Aberglaube“ abqualifizierten – Zeugnissen historischer Prognostik entgegengebracht wurde, wie sich dies im Sammlungsaufbau und in den Sammlungspräsentationen niederschlug und welche Reaktionen des Publikums sich ausmachen lassen.

In einem epochenübergreifenden Zugriff verspricht das Vorhaben damit Aufschluss über die Frage, welchen Beitrag fürstliche und bürgerliche Sammlungen zur Historisierung und zugleich zur nachhaltigen Abwertung divinatorischer Praktiken als lächerlich und unseriös geleistet haben.

 

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Seit Jahrzehnten werden die Ausstattungsprogramme der Hauptrepräsentationsräume barocker Schlossanlagen auf „den Herrscher“ bezogen. Meist spielten die Gemahlinnen der jeweiligen Würdenträger jedoch nicht nur in dynastischer, sondern auch in diplomatischer Hinsicht eine bedeutende Rolle. Christina Strunck widmet sich der Frage, inwiefern die Aufgaben der Herrscherin und die „arbeitsteilige Repräsentation“ in den barocken Bildprogrammen thematisiert wurden. Den Untersuchungsschwerpunkt bilden dabei Treppenhaus und Festsaal als das wirkmächtige Entrée von Residenzanlagen.

Da die dynastisch orientierte Heiratspolitik zur Blüte des Mätressenwesens führte, wurden auch neben-eheliche Paarkonstellationen künstlerisch reflektiert. Uta Schneikart untersucht dies am Beispiel von Schloss Ludwigsburg.

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In vormodernen Gesellschaften Europas und Asiens wurde der sakrale Charakter von Handlungen, Objekten, Räumen und Personen immer wieder behauptet, aber auch bezweifelt und abgelehnt. Ausgehend von der Beobachtung, dass Sakralität selten klar definiert, sondern vielmehr höchst umstritten gewesen ist, mithin also stets aufs Neue ausgehandelt wurde, fragt die Forschergruppe nach dem Umgang mit dem Sakralen in Europa und Asien in der Vormoderne. Ziel des Projektes ist eine vergleichende…

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Seit der Aufklärung gelten in Europa Formen der Magie, der Hellseherei oder Divination als Kuriosum, als im Grunde lächerlich, irreal und unseriös. Dieses Diktum wirkt sich bis heute auch auf die Fragestellungen der Forschung aus: Denn obwohl die gesellschaftlich übergreifende Bedeutung von Magie und Divination gerade für das 16. und frühe 17. Jahrhundert in der Forschung unumstritten ist, wurde bislang noch nicht nach der Relevanz von Wahrsagerei und Magie als Strategien…

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Das Projekt befasst sich mit kulturellen Übersetzungsphänomen, an denen englische, schottische und irische Künstler bzw. Architekten des 16.-20. Jahrhunderts beteiligt waren. Eine Relaisstation bildet durch Empfang und Wiederaussendung von Signalen eine „Brücke“, die die Reichweite einer Datenübertragung gegenüber der direkten Verbindung erheblich vergrößert. Dieses Bild beschreibt metaphorisch die Vermittlerrolle der britischen Kunst, die in zwei Projektphasen untersucht wird:

  1. Großbritannien und der Kontinent: Während britische Künstler und Architekten zunächst primär kontinentaleuropäische Trends rezipierten, kehrte sich das Verhältnis im Lauf des 18. Jahrhunderts um, so dass die Insel zum bewunderten Impulsgeber avancierte. Die multilateralen Austauschprozesse wurden im Rahmen von drei Tagungen analysiert: „Kulturelle Transfers zwischen Großbritannien und dem Kontinent“, „Glaube, Politik und die Künste: Frühneuzeitliche Transfers zwischen katholischen und protestantischen Kulturen“ und „Revisiting Murals in Britain 1600-1750“.
  2. Britain overseas: Dem Prinzip einer Relaisstation entsprechend, übertrugen sich durch die britische, vom Austausch mit dem Kontinent geprägte Kunst und Architektur des 18. und 19. Jhs. wichtige ästhetische Impulse in die (einstigen) Kolonien in den USA und Indien. Ein Workshop zu der komplexen Interaktion von Globalisierung und Regionalisierung befindet sich in Planung.

Der Workshop "Übersetzungsphänomene" erarbeitete anhand von Fallstudien methodische Zugänge und kunsttheoretische Grundlagen (Link zum Workshop-Programm).

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Die Dissertation untersucht an ausgewählten Kunstgegenständen sowie Bild- und Skulpturenprogrammen gattungsübergreifend die Ausstattung des Neuen Corps de Logis des Ludwigsburger Schlosses, das 1704 – 1733 unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg (1676 – 1733) erbaut wurde. Im Fokus stehen dabei die detaillierte Analyse und Deutung der Werke von Diego Francesco (1686 - 1775) und Carlo Innocenzo Carlone (1674 - 1750) sowie die Arbeiten Pietro Scottis (1695? – nach 1741). Das Ausstattungsprogramm wird dabei nicht nur unter dem Aspekt der Herrschaftsrepräsentation, sondern auch im Hinblick der Beziehung des Herzogs zu seiner langjährigen Mätresse Wilhelmine Frederike von Würben (später von Grävenitz, 1685 – 1744) beleuchtet werden.

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Mit dem monastischen Kontext wird derjenige Untersuchungskontext gewählt, in dem Heiligkeit explizit als Konstituierung bzw. Heiligung als Ziel der Lebensform postuliert wird. Zugleich spitzt sich die in der Geschichte des Christentums in Auseinandersetzung mit den eigenen bilderfeindlichen Wurzeln und je zeitgenössischen nicht-christlichen Kontexten immer wieder neu diskutierte Frage der Darstellbarkeit Gottes und des Gottes- und Menschensohnes sowie der Zulässigkeit von materiellen…

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Publikationen: