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Der erste Clemensbrief

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Credits: 2/3/5.

ACHTUNG: Studiengang Kulturgeschichte des Christentums

Diese Veranstaltung kann im Rahmen des Studiengangs Kulturgeschichte des Christentums als Seminar belegt werden!


Diese Veranstaltung kann in folgenden Modulen belegt werden:

*Studiengang Evangelische Theologie (Kirchl. Prüfung/Mag. theol.)

Aufbaumodul Neues Testament (= weitere Vorlesung/Übung)

Wahlbereich Theologie (Grund- und Hauptstudium)

Studiengang Evangelische Religionslehre (Lehramt Gymnasium) (ab WS 2015/16)

Schwerpunkt-Wahlmodul Neues Testament (35311)

Schwerpunkt-Wahlmodul Biblische Theologie (35411)

Studiengang BA Kulturgeschichte des Christentums

KdC 12: Neues Testament (36541)

KdC 14/16: Vertiefung 2/4 (37121)

KC 7/8: Vertiefungsmodul I/II (37111)*

Inhalt

Der sogenannte „Erste Clemensbrief“ ist einer der ältesten (und man darf sagen: bedeutendsten) Schriften des Frühchristentums, die sogar älter als so mache der Schriften im neutestamentlichen Kanon ist. In Teilen der Kirche galt der 1Klem als kanonisch und wurde mehrfach als Teil von Bibelhandschriften überliefert. Es handelt sich um einen sehr frühen Brief der christlichen Gemeinde in Rom an die Gemeinde in Korinth, also um die früheste Korrespondenz zweier christlichen Gemeinden. Der Verfasser verfolgt mit seinem Schreiben unter anderem das Ziel, eine Spaltung in der korinthischen Kirche offen anzusprechen und die Gemeinde zu ermahnen, diese Spaltung zu überwinden, u.a. indem sie abgesetzte „Bischöfe“ wieder einsetzen. Der erste Clemensbrief bietet u.a. wichtige Einblicke in die Entwicklung früher kirchlicher Strukturen (wie Ämter), ferner in die Rolle der Schrift (das Alte Testament) für die frühe Kirche, in jüdische und hellenistische Strömungen im frühen Christentum, in die ethischen Erwartungshaltungen an Christen im 1. Jahrhundert sowie in frühchristliche Überzeugungen über Gott. In dieser Übung wollen wird den Text des Briefes in Übersetzung (ggf. mit einem Seitenblick auf das griechische Original) lesen, kennenlernen und diskutieren. Zur Unterstützung unserer Textlektüre lesen wir auch einige wichtige wissenschaftliche Beiträge.