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Schönheit, Sünde, Strafe. Über Natur und Religion im Film

Dozent/in

  • Heike Endter

Details

Zeit/Ort n.V.

Inhalt

Kaum ein Diskurs war in den vergangenen Jahren so bestimmend wie das Verhältnis der Menschen zur Natur. Auch in dem, was Corona-Krise genannt wird, zeigen sich Aspekte dieser Beziehungen. Sie verlaufen zwischen vielen widersprüchlichen Polen wie Ausbeutung und Furcht, Beherrschung und Ausgeliefertsein, Anziehung und Schuld, Hingabe und Sühne. Sowohl die Aktualität des Themas wie seine dauerhafte Widersprüchlichkeit sind ein ausgezeichneter Nährboden für filmische Bearbeitungen. Anhand von Filmbeispielen, Beobachtungsaufgaben und Diskussionen geht es darum, sich dem Thema filmästhetisch wie ideengeschichtlich zu nähern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Beiträgen der christlichen Religion liegen, in der naturfeindliche wie naturfreundliche Argumente vertreten sind. Es wird in Methoden der Filmanalyse eingeführt, um schließlich Natur, Religion, Film als aufeinander bezogene Zeichensysteme zu untersuchen.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 20