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Medienpädagogik, Medienbildung, Medienethik

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Zeit/Ort n.V.

Inhalt

Was ist wahr, was nicht? Was sind harte Fakten, was sind Fakenews? Und welche Möglichkeiten gibt es, das eine vom anderen zu unterscheiden? Bereits für Erwachsene ist das herausfordernd, wie die aktuelle gesellschaftliche Debatte zum Impfen zeigt. Für Kinder, die sich als Digital Natives im Netz bewegen und doch selten dabei begleitet werden, ist es noch schwerer. Die Idee des Seminars gründet auf der Überzeugung, dass medienpädagogisches Arbeiten und Medienbildung – auch die Auseinandersetzung mit Fakenews – viel früher beginnen muss, als dies bisher meist geschieht. Das Seminar bietet die Chance, ein Projekt für die siebte Klasse zu Fakenews zu erarbeiten und dies im Februar am Gymnasium Eckental (nahe Erlangen) durchzuführen. Einzelne Bausteine für eine produktions- handlungsorientierte Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern könnten sein: Wie verändert sich die Botschaft von Bildern, wenn man die Ausschnitte variiert? Wie werden Filme manipuliert? Woran erkenne ich unseriöse Websites? Wie schaffe ich es, Lügen im Netz zu entlarven? Kann ich auch selbst Fakenews schreiben? Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden durch wissenschaftliche Analyse und Praxiserfahrungen die eigenen medienpädagogischen und medienethischen Kompetenzen erweitern und gleichzeitig den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich auf spielerische Art und Weise mit dem Thema Fakenews zu beschäftigen.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 20