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Britische Lyrik nach 1832

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Lehramt Gymnasium: Hauptmodul L-GYM Literature, mündl. Präsentation mit Thesenpapier/schriftl. Dokumentation

Inhalt

"Things fall apart,/ The centre cannot hold." Dieses Gefühl der Orientierungslosigkeit, das W.B. Yeats in "The Second Coming" zum Ausdruck bringt, spiegelt die Verwirrung wider, die so manche LeserInnen empfinden, wenn sie zum ersten Mal mit der Lyrik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts konfrontiert werden. Moderne Lyrik, die sich häufig durch eine experimentelle, elitäre Sprache und eine eigenwillige Bildlichkeit auszeichnet, hat sich den Ruf erworben, "schwierig" zu sein und "eine hermetische Welt zu schaffen, die für Uneingeweihte unzugänglich ist" (Gelfert). In diesem Seminar stehen die verschiedenen Spielarten der viktorianischen, modernen und zeitgenössischen Lyrik des Vereinigten Königreichs im Mittelpunkt. Sie werden sich mit der poetischen Sprache und den sich entwickelnden "Schulen" oder "Traditionen" vertraut machen, wie den |war poets|, den |Georgians|, den Imagisten, dem |Movement| sowie der irischen und schottischen Nationaldichtung. Neben den am häufigsten anthologisierten Modernisten wie W.B. Yeats, Wilfred Owen, W.H. Auden, T.S. Eliot, Philip Larkin, Dylan Thomas und Seamus Heaney werden auch VertreterInnen der postmodernen und zeitgenössischen Lyrik zu Wort kommen, wie z.B. die amtierende |poet laureate| Carol Ann Duffy, Liz Lochhead und Andrew Motion. In einem |Mock Exam| erhalten Sie die Gelegenheit, Ihr Wissen anzuwenden und Ihre Lernkurve zu bewerten. Der Kurs kann als Teilmodul des Hauptmoduls L-GYM Literature verwendet werden; er richtet sich jedoch auch an diejenigen, die das Thema für eine entsprechende Klausur im Staatsexamen oder als Schwerpunkt für eine andere Abschlussprüfung vorbereiten möchten.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 25