Infovideos

Informationsvideos zum Bachelor- und Masterstudium

Zu vielen Aspekten des Studiums an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie sind hier Informationsvideos des Studien-Service-Centers zu finden.

Im Sinne der Barrierefreiheit finden Sie im Ausklappmenü unter den Videos die dazugehörigen Texte.

Studien- und Prüfungsordnungen:

Studien- und Prüfungsordnungen im Bachelorstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie 

Wer sich über das Studium und den eigenen Studiengang an der FAU informieren möchte, findet online ein großes Angebot an Informationen auf den offiziellen Internetseiten der Studiengänge oder Institute, der Fakultät, der Universität, auf dem Portal „MeinStudium, und auf vielen weiteren Seiten. 

Unter all den Informationen nehmen die Studien- und Prüfungsordnungen einen besonderen Status ein, denn sie legen die rechtlichen Rahmenbedingungen des Studiums fest. Das heißt, im Zweifelsfall gilt das, was in der Prüfungsordnung steht. 

Es heißt übrigens „Studien- und Prüfungsordnung“, weil dort die Regeln für das Studium und die dazugehörigen Prüfungen bestimmt sind, wir verwenden hier aber den kürzeren Namen Prüfungsordnungen. 

An der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie gibt es die Allgemeine Bachelor- und Master- Prüfungsordnung, die für fast alle Bachelorstudiengänge der Fakultät giltDarin sind viele Grundlagen des Studiums geregelt, z.B., nach wie vielen Semestern alle Prüfungsleistungen erbracht sein müssenwie oft eine Prüfung wiederholt werden kann, oder Bestimmungen für die Bachelorarbeit. 

Ergänzend dazu gibt es für jedes Fach eine Fachprüfungsordnung. Die ist meist nur einige Seiten lang und enthält konkrete Anforderungen eines Studiengangs, z.B. den Studienverlaufsplan, der genau zeigt, aus welchen Modulen der Studiengang besteht und für welche Semester diese empfohlen sind, oder weitere Regelungen, wie z.B. die Zusammensetzung der Grundlagen- und Orientierungsprüfung. 

Um böse Überraschungen im Laufe des Studiums oder sogar am Ende zu vermeiden, ist es wirklich wichtig, die Prüfungsordnungen gut zu kennen: 

  • Studierende des Zwei-Fach-Bachelors müssen die Allgemeine Bachelor- und Masterprüfungsordnung beachten und außerdem die beiden Fachprüfungsordnungen ihrer beiden Fächer; 
  • Studierende der Ein-Fach-Bachelorstudiengänge ebenfalls die Allgemeine Bachelor- und Masterprüfungsordnung sowie eine Fachprüfungsordnung. 
  • Und einige Studiengänge liegen nicht im Geltungsbereich der Allgemeinen Bachelor- und Masterprüfungsordnung, sondern haben alles in einer einzelnen Prüfungsordnung geregelt. 

 Achtung, es kann auch zu Änderungen einer Prüfungsordnung kommen, weil Studiengänge regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Dann gilt in der Regel bis zum Studienabschluss trotzdem die Prüfungsordnung weiter, nach der das Studium begonnen wurde. 

 Und noch ein Hinweis: Inhaltliche Angaben zu den Modulen eines Studiengangs findet man nicht in den Prüfungsordnungen, sondern im Modulhandbuch, auch Modulbeschreibungen genannt. 

 Bei Fragen zu den Prüfungsordnungen können sich Studierende gerne an das Studien-Service-Center der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie oder an die Fachstudienberatung des jeweiligen Faches wenden. 

 

Aufbau des Zwei-Fach-Bachelor:

 

Zwei-Fach-Bachelor: Aufbau und Verteilung der ECTS-Punkte 

Der Zwei-Fach-Bachelor ist ein Bachelorabschluss der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologiebei dem, wie der Name schon sagt, zwei Fächer studiert werden. 

Wie ist das Zwei-Fach-Bachelor-Studium aufgebaut? 

Es gibt  

  • das Erstfach,  
  • das Zweitfach,  
  • die Bachelorarbeit, die in der Regel im Erstfach geschrieben wird,  
  • und den Bereich Schlüsselqualifikationen. 
    Schlüsselqualifikationen sind Module, die auf Praxiskompetenzen abzielen; Inhaltlich sind sie teilweise vom Erstfach vorgegeben, teilweise können sie aus einem überfachlichen Angebot frei gewählt werden. 

Der Zwei-Fach-Bachelor umfasst insgesamt 180 ECTS-Punkte, auch Credit Points oder Credits genannt 

Wie verteilen sich die auf die einzelnen Bestandteile? 

Fangen wir damit an, was bei allen Studierenden gleich ist: 

  • Im Zweitfach sind es immer Module im Umfang von 70 Credits, die bestanden werden müssen. 
  • Die Bachelorarbeit zählt in fast allen Fächern 10 Credits. 

Wie sich die restlichen Credits auf das Erstfach und den Bereich Schlüsselqualifikationen verteilen, um die Gesamtsumme von 180 Credits zu erreichen, 

ist abhängig vom gewählten Erstfach: 

Für jedes Fach ist in der jeweiligen Fachprüfungsordnung definiert, wie viele Credits beim Studium als Erstfach zu erbringen sind. 

  • Wird ein Erstfach studiert, das Module im Umfang von 90 Credits umfasst, sind im Bereich Schlüsselqualifikationen noch Module im Umfang von 10 Credits zu erbringen;  
  • bei 80 Credits im Erstfach sind es 20 Credits im Bereich Schlüsselqualifikationen; 
  • und bei 70 Credits im Erstfach sind es 30 Credits. 
    Außer, die Bachelorarbeit zählt mehr als 10 Credits, dann sind es im Bereich Schlüsselqualifikationen entsprechend weniger.   

Während die konkrete Anzahl an Credits für das Erstfach in der jeweiligen Fachprüfungsordnung zu finden istsind die genannten allgemeinen Bestimmungen in der Allgemeinen Bachelor- und Master-Prüfungsordnung der Fakultät unter dem Stichwort „Inhaltliche Gliederung des Bachelorstudiums“ festgelegt. 

Bei Fragen können sich Studierende gerne an das Studien-Service-Center der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie oder an die Fachstudienberatung des jeweiligen Faches wenden. 

 

Die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP):

Grundlagen- und Orientierungsprüfung im Bachelorstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie (Vollzeitstudium) 

Die Grundlagen- und Orientierungsprüfungoder GOP, müssen Bachelorstudierende in den ersten Semestern bestehen, um zu zeigendass sie den Anforderungen ihres Studiengangs gewachsen sind. Wer es geschafft hat und die GOP bestanden hat, ist im Studium angekommen und kann weiterstudieren. Wer die GOP in einem Studiengang nicht besteht, kann ihn nicht weiterstudieren. 

Das hört sich vielleicht nach einer großen Hürde anAber im Idealfall besteht man die GOP ganz nebenbeibeim Sammeln von ECTS-Punkten durch erfolgreich abgelegte ModulprüfungenDenn die GOP ist keine zusätzliche Prüfung zu den normalen Modulprüfungen, sondern, sie ist dann bestanden, wenn ein Teil der Modulprüfungen des Studiengangs unter drei Bedingungen abgeschlossen wurde. 

  • Erste Bedingung: Der Umfang der GOP. Bei fast allen Bachelorstudiengängen müssen dazu im Vollzeitstudium 40 ECTS-Punkte aus Modulprüfungen erbracht werden. Im Zwei-Fach-Bachelor muss die GOP in beiden Fächern bestanden werden, das sind 20 ECTS-Punkte pro Fach. 
    Zusätzlich ist in vielen Fächern teilweise oder genau definiert, welche Module zur GOP gehören.
  • Zweite Bedingung ist die zeitliche Frist: Die GOP ist im Vollzeitstudium bis zum zweiten Semester zu erbringen, wobei diese Frist um ein Semester überschritten werden darf.
  • Und die dritte und wichtigstBedingung: Die Modulprüfungen der Grundlagen- und Orientierungsprüfung müssen beim Erst- oder beim Zweitversuch bestanden werden.  

Die Zusammensetzung der GOP ist verschieden: 

  1. In manchen Fächern ist genau festgelegt, welche Module zur Grundlagen und Orientierungsprüfung gehören. Dann gilt: Diese Module müssen beim Erst- oder beim Zweitversuch bestanden werden, es gibt keinen Drittversuch. 
  2. In anderen Fächern wiederum ist nicht näher bestimmt, welche Module zur Grundlagen- und Orientierungsprüfung zählenDann muss nur die ausreichende Anzahl an ECTS-Punkten erreicht werdenAber nur die ECTS-Punkte aus Modulprüfungen, die beim Erst- oder beim Zweitversuch bestanden wurden, können zur GOP gezählt werden.
  3. Und daneben gibt es noch viele Fächer, in denen die Module für die GOP teilweise bestimmt sind. Das heißt, diese bestimmten Module müssen dann beim Erst- oder beim Zweitversuch bestanden werden. Die restlichen ECTS-Punkte können über beliebige weitere Module erbracht werden, die beim Erst- oder beim Zweitversuch bestanden werden.

Und woher weiß man nun, wie das im eigenen Studiengang geregelt ist? Wenn einzelne Module für die GOP bestimmt sind, steht das in der jeweiligen Fachstudien- und Prüfungsordnung unter dem Stichwort Grundlagen- und Orientierungsprüfung. Unter demselben Stichwort finden sich im Übrigen in der Allgemeinen Bachelor- und Masterprüfungsordnung der Fakultät allgemeine Bestimmungen zur GOP.  

Eine Ausnahme gibt es, was die zeitliche Frist betrifft: Wer die GOP bis zum Ende des dritten Semesters noch nicht abgeschlossen hat, aber vor dem Prüfungsausschuss nachweisen kann, dass er oder sie die Gründe dafür nicht selbst zu vertreten hat, bekommt eine Verlängerung der Frist und hat noch länger Zeit, die GOP erfolgreich abzuschließen. 

Bei Fragen zur GOP können sich Studierende gerne an das Studien-Service-Center der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie oder an die Fachstudienberatung des jeweiligen Faches wenden. 

 

Im Studium ins Ausland:

Im Studium ins Ausland

Alle Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie sind dazu eingeladen, bei einem Auslandsaufenthalt im Rahmen ihres Studiums ihren Erfahrungshorizont zu erweitern. 

Studierende können dabei ihr fachliches Wissen vertiefen, eigene Interessensschwerpunkte setzen, ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern, Einblick in andere Lehr- und Lernkulturen gewinnen und die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln.  

Die fremdsprachlichen Kompetenzen, die für einen Auslandsaufenthalt erforderlich sind, können am Sprachenzentrum der FAU erworben werden. Dort gibt es Sprachkurse in etwa 30 verschiedenen Sprachen. 

Auslandsstudium 

Viele gehen ins Ausland, um dort für ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren.  

„Ich war für 2 Semester an der Aix-Marseille Université in Aix-en-Provence, das ist in Südfrankreich. Ich muss sagen, durch das Auslandssemester hab ich auch vor allem sehr viel über mich selbst gelernt, ich bin sehr viel selbständiger geworden, ich kam in ein fremdes Land, musste mich zurechtfinden, aber das schafft man auch alles irgendwie, man meistert das und ist dann auch stolz auf sich selbst. Man kriegt nochmal komplett andere Eindrücke, auch die Uni, das Uni-Leben ist auch überall anders, und das ist wirklich sehr interessant, das alles zu erleben.“

Besonders empfehlenswert ist das Studium an einer Universität im Ausland, mit der die FAU eine Kooperation führt, z.B. eine Erasmus-Partnerschaft, denn so fallen keine Studiengebühren an, und es sind bereits wertvolle Erfahrungen vorhanden.  

Im Ausland ECTS-Punkte für das eigene Studium erwerben? 

Auch im Ausland können ECTS-Punkte für das Studium erworben werden. 

Wer Module und Lehrveranstaltungen der Gasthochschule sorgfältig auswählt und vorher genau mit den Anerkennungsbeauftragten des eigenen Studiengangs abstimmt, bekommt die zugehörigen Prüfungsleistungen in der Regel anerkannt.  

Was ist wichtig für die zeitliche Planung? 

Für die zeitliche Planung des Auslandsstudiums ist wichtig:  

  • Die Bewerbung muss je nach Zielland mit einer Vorlaufzeit von etwa 2-3 Semestern erfolgen. 
  • Außerdem können dieVorlesungszeitenvon Heimat- und Zielland sehr unterschiedlich sein, so dass häufig ein Beginn zum Wintersemester am besten passt.  
  • Und essolltebereits vorher genau geplant werden, mit welchen Lehrveranstaltungen und Modulen das Studium nach der Rückkehr fortgesetzt wird. Bei solchen Fragen zur Einpassung des Auslandsaufenthaltes in den Studienverlauf hilft gerne die Fachstudienberatung.  
Vorteile einer Beurlaubung? 

Für das Auslandsstudium kann eine Beurlaubung gewährt werden. Die sorgt dafür, dass die Fachsemesterzahl während des Auslandssemesters zunächst stehen bleibtund es können dennoch im Ausland ECTS-Punkte für das eigene Studium gesammelt werden 

Mit einer Beurlaubung können also keine Nachteile aus dem Auslandsaufenthalt für die Reststudienzeit entstehen. 

Vielfältige weitere Möglichkeiten der Auslandserfahrung 

Neben dem Auslandsstudium gibt es vielfältige weitere Möglichkeiten der Auslandserfahrung im Studium.  Man kann zum Beispiel den Deutschunterricht an ausländischen Schulen oder Universitäten unterstützen, (oder) ein frei organisiertes Praktikum bei einer Organisation oder einem Unternehmen im Ausland absolvieren, außerdem an einer Summer School oder einer Exkursion teilnehmen oder einen individuellen Studien- oder Praxisaufenthalt planen.  

Ein Auslandsaufenthalt kann je nach Inhalt oder je nach individueller Planung ganz unterschiedlich lange dauern und entsprechend verschieden in den Studienverlauf integriert werden. Ein kürzerer Aufenthalt könnte in die vorlesungsfreie Zeit zwischen zwei Semestern passen, ein längerer könnte wiederum eine Beurlaubung begründen. Im Lehramt kann zusätzlich der Zeitraum zwischen Staatsexamen und Eintritt ins Referendariat sehr gut für manche Formate genutzt werden. Auch ein Auslandspraktikum kann übrigens unter bestimmten Bedingungen ECTS-Punkte für das eigene Studium bringen, falls im Studienplan Praktika vorgesehen oder möglich sind. 

Wichtig ist auch hier, das vorher sehr genau mit den Verantwortlichen des eigenen Studiengangs abzuklären, Lehramtsstudierende wenden sich dafür an die zuständigen Praktikumsämter. 

Zu teuer? 

Manche denken vielleicht, ein Auslandsaufenthalt wäre zu teuer.  

Es gibt aber eine Vielzahl an Stipendien und Programmen, die einen finanziellen Zuschuss gewähren können. Eine gezielte und sorgfältige Bewerbung ist bei all diesen Programmen wichtig. 

Grundsätzlich gibt es gute Chancen, einen Platz zu bekommen, daher sind Studierende gut beraten, sich bei Interesse immer auch zu bewerben. 

Übrigens, für ein Auslandsstudium gibt es auch die Möglichkeit Auslandsbafög zu beantragen – aufgrund anderer Bemessungsgrenzen können sogar Studierende gefördert werden, die kein Inlandsbafög bekommen.  

Besondere Chance im Studium 

Die große Flexibilität im Studium, die konkreten Unterstützungsangebote und die vielen Fördermöglichkeiten machen den Auslandsaufenthalt gerade im Rahmen des Studiums so attraktiv. 

Wer diese Chance gerne nutzen und während des Studiums ins Ausland gehen möchte, informiert sich am besten frühzeitig über die verschiedenen Möglichkeiten, Voraussetzungen und Fristen, zum Beispiel auf der FAU-Seite und auf der Seite der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie unter den Stichwörtern Studieren, International, Wege ins Ausland oder Outgoing. 

Bei Fragen können sich Studierende gerne an das Internationale Büro der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, das zentrale Referat für Internationale Angelegenheiten der FAU und an die zuständigen Kontaktpersonen in ihren Studienfächern wenden. 

 

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