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Die Lange Nacht der Wissenschaften – die Welt der Wissenschaft hautnah erleben

Bereits zum siebten Mal lädt die Lange Nacht der Wissenschaften in Nürnberg, Fürth und Erlangen zu einer Reise durch die atemberaubende Welt der Wissenschaft ein. Am Samstag, den 24. Oktober 2015 erwartet Wissenschaftsinteressierte von 18 bis 1 Uhr ein vielfältiges Programm. An den mehr als 1.000 Veranstaltungen sind beteiligt: Die sechs Hochschulen der Region, Forschungseinrichtungen, städtische Einrichtungen und zahlreiche forschungsaktive Unternehmen. Auch die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie ist mit einem vielfältigen und umfangreichen Programm beteiligt. In Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und Präsentationen stellen die unterschiedlichen Wissenschaftszweige ihre Forschungsarbeit vor. Auf 11 Sonderbustouren verkehren über weit über 50 Busse, die die Besucher bequem zu allen Spielorten bringen. Nachwuchswissenschaftler können schon am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr beim Kinderprogramm Wissenschaft hautnah erleben.

Das Programmheft und die Karten sind an mehr als 120 Vorverkaufsstellen in der Region erhältlich. In der Wissenschaftsnacht selbst verfügt jeder Veranstaltungsort über eine Abendkasse. Erwachsene zahlen im Vorverkauf und an der Abendkasse 12 Euro, Schüler/innen und Studierende 8 Euro. Das Ticket berechtigt zum Eintritt in alle teilnehmenden Institutionen, zur Benutzung aller Sonderbuslinien und der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VGN-Netz zwischen Samstag, 24. Oktober 12 Uhr und Sonntag, 25. Oktober 8 Uhr. Die letzten Abfahrten der U-Bahnen ab Nürnberg werden nachts in alle sechs Richtungen bis 2:30 Uhr verlängert.

Einige Highlights an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie werden sein:

Der Stargast: Astronaut Alexander Gerst
Bei der Ankerveranstaltung im Erlanger Audimax ab 18.30 Uhr hat die FAU das Thema „Weltraum und Schwerelosigkeit“ ausgerufen – und sogar ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst als Stargast gewinnen können, der über seine Zeit im All berichtet. Flankiert wird sein Beitrag von anderen spannenden Vorträgen, etwa darüber, wie die Astronomie versucht, die Physik des Universums mit Bildern sichtbar zu machen oder darüber, wie Wurmlöcher Physiker und Literaten gleichermaßen inspirieren. Außerdem zeigt Prof. Dr. Thorsten Pöschel Experimente zur Schwerelosigkeit – und die Zuschauer können mit ein bisschen Glück miterleben, wie Gegenstände innerhalb einer sich im Flug bewegenden Kugel tatsächlich „schweben“.

Privatsphäre und Sozialen Medien, TTIP, Humor im Islam
Auf dem Campus Bismarckstraße an den Philosophentürmen stehen traditionell die Geisteswissenschaften im Vordergrund. Im Interdisziplinären Zentrum für Literatur und Kultur der Gegenwart etwa geht es ums Thema Privatsphäre im Zeitalter der Sozialen Medien; im Institut für Wirtschaftswissenschaft erklärt TTIP-Experte Prof. Dr. Matthias Fifka Vor- und Nachteile des transatlantischen Freihandelsabkommens. Spannend ist auch das Vortragsprogramm am Institut für Regionenforschung: Dort dreht sich alles ums Thema „Grenzen“ – ob territoriale Grenzen oder etwa die Grenzen des Humors im Islam.

Von Shakespeare auf Klingonisch bis zu „Erlangen – Zukunftsstadt 2030+“
Ohne Humor wird es übrigens auch bei den Vorträgen in der Anglistik und Amerikanistik nicht gehen: Shakespeare auf Klingonisch, Vampirgeschichten oder die Tatort-Sprache stehen da auf dem Programm. Vor allem für Erlanger Bürger ist die Ausstellung „Erlangen – Zukunftsstadt 2030+“ ein Muss: Dort haben sie die Möglichkeit, sich über die geplanten Veränderungen der Stadt – vom neuen Siemens-Campus bis zur Verlagerung der Philosophischen Fakultät der Universität in den Himbeerpalast – zu informieren, mit Vertretern der Stadt und Wissenschaftlern zu diskutieren und herauszufinden, wie sie selbst an diesem Wandlungsprozess mitarbeiten und ihre Ideen einbringen können.