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Erfolgreiches Symposium „Dimensionen des Lesens“

Die Teilnehmer des Symposiums "Dimensionen des Lesens 2019" (Foto: Pia Hauck)

Unter Leitung von Prof. Dr. Svenja Hagenhoff fand ein internationales Symposium zur Erforschung des Totalphänomens Lesen statt

Vom 5. bis 8. November 2019 haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Lettland, den USA und Indien in Hannover zu aktuellen Fragen der Forschung rund um das Lesen ausgetauscht. Prof. Dr. Svenja Hagenhoff, die gemeinsam mit Dr. Simone Ehmig von der Stiftung Lesen Mainz und Prof. Dr. Ute Schneider von der Universität Mainz, die Tagung geleitet hat, erklärt dazu: „Wir haben das Symposium initiiert mit dem Ziel, ein Netzwerk aus Akteuren verschiedener Disziplinen aufzubauen, das auch Grundlage werden kann, um ambitioniertere, interdisziplinäre For­schungsvorhaben positionieren, anstoßen und durchführen zu können, und potenzielle Fördergeber für das Thema in seiner interdisziplinären Vielschichtigkeit zu sensibilisieren.“

Als Totalphänomen beschäftigen sich unterschiedliche Disziplinen mit dem Thema ‚Lesen‘, darunter Didaktik, Pädagogik, Literaturwissenschaft, Linguistik, Kognitionspsychologie und Buchwissenschaft, ‚die‘ Leseforschung gibt es somit nicht. Zudem ist gerade im deutschsprachigen Raum der Begriff ‚Lesen‘ sehr eng mit Literatur und Print verbunden und berücksichtigt somit kaum Menschen mit unzureichender Lesekompetenz.

Ziel des Symposiums war es also, ‚Lesen‘ aus verschiedenen Blickwinkeln im Sinne einer ‚integrierten Leseforschung‘ zu betrachten, die Zuschreibungen an den Begriff aus der engen Verknüpfung mit nahezu ausschließlich ‚guten Büchern‘ (so genanntes ‚richtiges Lesen‘) zu lösen und damit auch eine bessere Basis für die Forschung an Rezeptions- und Mediennutzungsvorgängen in der digitalen Welt zu schaffen.

Weitere Infos zum Netzwerk Leseforschung unter:

https://www.netzwerk-leseforschung.fau.de