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Promotionspreise und Preise für Abschlussarbeiten: Hier sind die Preisträgerinnen und Preisträger

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! (Foto: Pixabay)

Der Abschluss einer Promotion – und natürlich auch der Abschluss des Studiums – ist ein wichtiger Moment im akademischen Leben und muss gebührend gefeiert werden. Traditionell ehrt die Fakultät die Promovendinnen und Promovenden des vergangenen Jahres mit einer Feierlichkeit, bei der auch die Promotionspreise und die Preise für wissenschaftliche Abschlussarbeiten verliehen werden. „Pandemiebedingt muss die Feier in diesem Jahr leider entfallen“, sagt Prof. Dr. Rainer Trinczek, Dekan der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie. „Die Preisträgerinnen und Preisträger möchten wir natürlich trotzdem mit einem Beitrag auf unserer Website ehren. Die feierliche Übergabe der Urkunden holen wir sodann im Rahmen der nächsten Promotionsfeier nach. Allen Promovendinnen und Promovenden gratulieren wir zu diesem großen Schritt im akademischen Leben und freuen uns, möglichst viele zur nächsten Promotionsfeier Anfang 2022 begrüßen zu dürfen“, ergänzt Prof. Dr. Thomas Demmelhuber, Vorsitzender des Promotionsausschusses der Philosophischen Fakultät.

An der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie haben im Jahr 2020 insgesamt 50 Promovierende erfolgreich abgeschlossen. Über die Vergabe der Preise entscheidet der Promotionsausschuss der Fakultät beziehungsweise macht im Falle des Staedtler-Preises einen Vorschlag.

Hier stellen wir Ihnen die Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre Forschung mit Steckbrief und einem Kurzinterview vor und sagen außerdem herzlichen Glückwunsch!

Lilli Bechmann-Rahn-Preis: Anna Zeitler

Joachim Matthes und Walter Toman-Preis: Alexander Ziegler

Staedtler-Preis: Tobias Debatin

Fritz und Maria Hofmann-Preis: Kristina Becker

Luise Prell-Preis: Eva Schmidt

Christoph-Schumann-Gedächtnispreis: Matthias Emmert sowie Theresia Leis

Promotionspreise

Lilli Bechmann-Rahn-Preis

Anna Zeitler (Foto: privat)

Anna Zeitler

Fach: Medienwissenschaft

Titel der Abschlussarbeit: Störung der Bilder | Bilder der Störung. Zum Medienereignis zwischen Fest und Katastrophe

Forschungsschwerpunkte: Medienereignisse, Fernsehtheorie und -analyse

Ausgewählte Publikationen:

Betreuer: Prof. Dr. Kay Kirchmann

Was ist die wichtigste Erkenntnis Ihrer Arbeit?

Ich habe Medienereignisse untersucht, in denen Feste aus ganz unterschiedlichen Gründen in Katastrophen endeten, und konnte vier unterschiedliche Kategorien dieses speziellen Medienereignistypus identifizieren. Die Analyse ausgewählter Fallbeispiele hat gezeigt, dass sich im Wechsel vom Fest- in den Katastrophenmodus transmediale Allianzen ergeben, die über das Paradigma der Liveness verbunden sind. Gerade mit Blick auf das ‚Ereignismedium‘ Fernsehen erzählen diese formalästhetischen und inhaltlichen Konstanten immer auch etwas über Medien an sich und deren (historisches) Selbst- und Fremdverständnis.

 

Was hat Sie an dem Thema fasziniert?

Neben einem offenbar vorhandenen Faible für entgleiste Feste lag das an meiner grundsätzlichen Faszination für Medienereignisse (danke an meinen Doktorvater und das Institut für Theater- und Medienwissenschaft, die diese Begeisterung geweckt und begleitet haben!). Sie bieten ein spannendes Guckloch in so viele aktuelle und historische soziokulturelle Zusammenhänge, die man durch die medienwissenschaftliche Brille (noch) besser sehen kann.

 

Welchen Ratschlag haben Sie für angehende Promovierende?

Man kann die Promotion vielleicht ein bisschen wie ein Fernsehereignis denken: Es hilft, einen gut strukturierten Sendeplan zu entwickeln, Störungen im Sendefluss zu antizipieren und zu akzeptieren (sie sind normal!) und im Notfall flexibel mit Programmänderungen umzugehen – die kommen einem im Arbeitsverlauf möglicherweise wie eine Katastrophe vor, sind aber für die Dissertation und einen selbst im Rückblick notwendig und oft sogar gut.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU mit für die Zukunft?

Die Liebe zur (Medien-)Wissenschaft, die Freude am wissenschaftlichen Arbeiten und viele schöne, prägende Erinnerungen.

Joachim Matthes und Walter Toman-Preis

Alexander Ziegler (Foto: privat)

Alexander Ziegler

Fach: Soziologie

Titel der Abschlussarbeit: Der Aufstieg des Internet der Dinge. Wie sich Industrieunternehmen zu Tech-Unternehmen entwickeln

Forschungsschwerpunkte: Arbeits- und Industriesoziologie

Ausgewählte Publikationen:

Betreuer: Prof. Dr. Rainer Trinczek und apl. Prof. Dr. Andreas Boes

Was ist die wichtigste Erkenntnis Ihrer Arbeit?

Über Jahrzehnte haben die Produktion und der Verkauf von Sachgütern die Strategiebildung von Industrieunternehmen dominiert. Meine Arbeit zeigt, dass mit dem Aufstieg des Internet der Dinge nun die Entwicklung, Bereitstellung und Monetarisierung von Internetanwendungen ins Zentrum rückt. Industrieunternehmen entwickeln sich zu Tech-Unternehmen.

 

Warum haben Sie sich Ihr Thema ausgesucht?

Während eines Forschungsaufenthalts mit meinen Kolleginnen und Kollegen am ISF München im Silicon Valley im Jahr 2015 konnten wir beobachten, wie die dort ansässigen Start-ups und Tech-Konzerne daran arbeiten, mit dem Internet der Dinge in industrielle Wertschöpfungsprozesse vorzudringen. Ich wollte verstehen, was diese Entwicklung für die Strategiebildung in etablierten Industrieunternehmen bedeutet.

 

Ihre nächsten wissenschaftlichen Pläne?

In Zukunft möchte ich zum einen genauer erforschen, was den neuen Unternehmenstypus des Tech-Unternehmens auszeichnet, wie er historisch entstanden ist und wie sich seine Protagonisten weiterentwickeln. Zum anderen möchte ich etablierte Unternehmen und ihre Beschäftigten auf ihrer Transformation in Richtung Tech-Unternehmen weiterhin forschend begleiten, Erfahrungsaustausch gewährleisten und dadurch einen kleinen Beitrag zu einer nachhaltigen Bewältigung der epochalen Herausforderungen leisten.

 

Welchen Ratschlag haben Sie für angehende Promovierende?

Sucht Euch einen inspirierenden Forschungszusammenhang, wie ich ihn dankenswerterweise in meinem Team vorfinden konnte. Schreibt Eure Promotion nicht nach dem Wasserfall-Prinzip, sondern geht immer wieder mit lauffähigen Inkrementen in die Diskussion. Habt keine Angst, Fehler zu machen und verlernt das Lachen nicht.

Staedtler-Preis

Tobias Debatin (Foto: Fotostudio Graggo)

Tobias Debatin

Fach: Psychologie

Titel der Abschlussarbeit: Was messen IQ-Werte? – Eine aktualisierte Interpretation unter Berücksichtigung moderner Methoden und Perspektiven

Forschungsschwerpunkte: Intelligenz und Potenzialidentifikation

Ausgewählte Publikationen:

Betreuer: Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler

Was ist die wichtigste Erkenntnis Ihrer Arbeit?

Die Bedeutsamkeit des Energiestoffwechselsystems im Gehirn für interindividuelle Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit und deren Entwicklung.

 

Warum haben Sie sich dieses Thema ausgesucht?

Es hat mich schon vor Beginn des Studiums interessiert, wie man Intelligenz oder Persönlichkeitseigenschaften über Testverfahren messen kann. Während des Psychologiestudiums hat sich das Interesse dann noch deutlich verstärkt, insbesondere durch das Lesen der Arbeiten von Charles Edward Spearman.

 

Ihre nächsten wissenschaftlichen Pläne?

Noch nicht konkretisiert, ich strebe eine Habilitation in der differentiellen Psychologie an.

 

Welchen Ratschlag haben Sie für angehende Promovierende?

Kritisch sein und neue Wege gehen bei gleichzeitigem Respekt für das Bestehende.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU mit für die Zukunft?

Jede Menge spannende Erkenntnisse, die meine Sicht auf vieles verändert haben.

Preise für Abschlussarbeiten

Fritz und Maria Hofmann-Preis

Kristina Becker (Foto: Jakob Wagner)

Kristina Becker

Fach: Psychologie

Titel der Abschlussarbeit: Das Streben nach Bedeutsamkeit und das Bedürfnis nach kognitiver Geschlossenheit als Motivation bei Straftätern mit vermutetem islamistischem Hintergrund im bayerischen Justizvollzug

Betreuer: Prof. Dr. Mark Stemmler (mit Unterstützung von Sonja King)

Welches Fazit ziehen Sie in Ihrer Arbeit?

Es ist wichtig, die Motivation von radikalisierten Straftätern zu verstehen. Nur so können Möglichkeiten zur Prävention abgeleitet werden. Wenn man weiß, was Personen antreibt, sich zu radikalisieren, kann man Strukturen schaffen, die den Menschen dabei helfen, ihre Bedürfnisse auf eine nicht-sozialschädliche Weise zu erfüllen. In dieser Arbeit zeigten beispielsweise vermutete islamistische Straftäter im Vergleich zu moderat muslimischen Straftätern ein besonders hohes Bedürfnis nach kognitiver Geschlossenheit. Damit ist der Wunsch nach Ordnung und Struktur, einfachen Antworten und der Vermeidung von Mehrdeutigkeiten gemeint. Wegen der kleinen Stichprobe können die Ergebnisse dieser Arbeit nicht generalisiert werden. Sie geben allerdings Hinweise darauf, dass in dieser Richtung noch weiterer Forschungsbedarf besteht.

 

Was hat Sie an dem Thema fasziniert?

Ich finde das Thema Radikalisierung insgesamt sehr interessant und wichtig – egal, um welche Art der Radikalisierung es dabei geht. Besonders spannend war es für mich bei der Vorbereitung dieser Arbeit, dass ich dafür mit Gefangenen, bei denen teilweise ein islamistischer Hintergrund angenommen wurde, sprechen durfte. Das war eine sehr wertvolle und interessante Erfahrung für mich.

 

Welchen Ratschlag haben Sie für die Arbeit an der Masterarbeit?

Ich würde jedem empfehlen, nach Möglichkeit ein Thema auszuwählen, dass er oder sie interessant findet. Immerhin beschäftigt man sich in der Regel einige Monate lang damit. Abgesehen von guter methodischer Beratung hat es mir auch gut getan, Menschen zu haben, die einen auch emotional unterstützen und gelegentlich auch mal von der Arbeit ablenken.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU mit für die Zukunft?

Für mich war das Studium an der FAU eine sehr prägende Zeit: Abgesehen von viel psychologischem Fachwissen und Klarheit über die Richtung, die ich beruflich einschlagen möchte, nehme ich auch viele Freundschaften und neue Hobbys mit.

Luise Prell-Preis

Eva Schmidt (Foto: Fotostudio Unger)

Eva Schmidt

Fach: Germanistik

Titel der Abschlussarbeit: Stefan Zweigs frühe Prosa – Nervöse Stimmungskunst im Umkreis der dekadenten Wiener Moderne

Betreuer: Prof. Dr. Dirk Niefanger

 

Welches Fazit ziehen Sie in Ihrer Arbeit?

Entgegen den Aussagen einschlägiger Forschungsarbeiten, die Stefan Zweigs Frühwerk als noch sehr unreif betrachten, handelt es sich bei den frühen Erzählungen um wirklich faszinierende literarische Werke. Gerade weil sich der junge Autor noch in der Findungsphase befindet, experimentiert er mit ganz unterschiedlichen Stilen und Motiven aus dem literarischen Feld des Wiens um die Jahrhundertwende. Obwohl er sich auch selbst weitreichende Kenntnisse zu den damals vieldiskutierten Thematiken und Fragestellungen (Ich-Krise, Freudsche Psychoanalyse, Nietzsches Dekadenzbegriff etc.) erarbeitet, orientiert sich Stefan Zweig bei deren künstlerischer Umsetzung vor allem an den Werken der Gruppe Jung-Wien. Das prosaische Frühwerk hat damit auch einen epigonalen Charakter.

 

Was hat Sie an dem Thema fasziniert?

Das Zusammenfließen der unterschiedlichen literarischen Strömungen um die Jahrhundertwende und ihrer Charakteristika in den Erzählungen.

 

Welchen Ratschlag haben Sie für die Zeit an der Masterarbeit?

Dass man sich nicht entmutigen lässt, auch wenn es gerade zu Beginn vielleicht schwierig ist, das Thema in seinem ganzen Umfang zu umreißen und die für die eigene Arbeit relevanten Aspekte herauszufiltern. In solchen Momenten hat es mir immer sehr geholfen, wenn ich mir noch einmal die grundsätzliche Fragestellung der Arbeit bzw. eines konkreten Kapitels vor Augen geführt und dann überlegt habe, was ich grundsätzlich darin aussagen will.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU mit für die Zukunft?

Vielfältige Einblicke in die faszinierenden Bereiche der Germanistik und der Sinologie, die mich auf jeden Fall sehr bereichert haben.

Christoph Schumann-Gedächtnispreis

Matthias Emmert (Foto: FAU/Sponsel)

Matthias Emmert

Fach: Arabistik/Semitistik

Titel der Abschlussarbeit: Richard Steiners „Early Northwest Semitic serpent spells in the Pyramid Texts“ – Analyse und kritische Betrachtung

Betreuer: Prof. Dr. Lutz Edzard

 

Zu welchem Ergebnis kommen Sie in Ihrer Arbeit?

Richard Steiner zufolge sind bislang unklare Passagen der Schlangensprüche in der altägyptischen Unaspyramide als hieroglyphische Transkriptionen eines frühen westsemitischen, kanaanäischen Dialekts des levantinischen Raumes zu deuten. Die konkrete Interpretation dieser Textpassagen in der o. g. Arbeit Richard Steiners konnte in der dargebrachten Form allerdings nicht verifiziert werden. Das bedeutet, es ist weiterhin völlig offen, ob diese nun semitischen, ägyptischen (in „kodierter“ bzw. ungewöhnlicher Schreibung) oder anderssprachigen Inhalts sind.

 

Warum haben Sie sich für dieses Thema entschieden?

Fachübergreifende semitistisch-ägyptologische Themen sind für mich einfach spannend. Außerdem wurde meine Neugier dadurch geweckt, dass die untersuchte Hauptthese Richard Steiners zwar bahnbrechend wirkte, andererseits innerhalb der Semitistik kaum Rezeption erfuhr.

 

Haben Sie einen Tipp für die Arbeit an der Masterarbeit?

Eine möglichst umfassende und gründliche Recherche sowie Auswertung der relevanten Sekundärliteratur ist bei geisteswissenschaftlichen Themen immer empfehlenswert.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU für die Zukunft mit?

Die Fähigkeit, auch bei komplexen Fragestellungen alle relevanten Informationen und Sachverhalte einzuordnen, zu reflektieren und in Bezug auf das Gesamtergebnis abzuwägen, kann auch im Berufsleben noch hilfreich sein.

Christoph-Schumann-Gedächtnispreis

Theresia Leis (Foto: Theresia Leis)

Theresia Leis

Fach: Nahoststudien

Titel der Abschlussarbeit: Muslimisches Leben in ländlichen Räumen im Kontext der Zuwanderung. Analyse der Auswirkungen der Zuwanderung (muslimischer) Geflüchteter 2015 auf die islamischen Strukturen ländlicher Räume am Beispiel der Stadt und des Landkreises Ansbach

Betreuer: Prof. Dr. Georg Glasze, Dr. Jörn Thielmann

Welches Fazit ziehen Sie in Ihrer Arbeit?

Durch die Zuwanderung von muslimischen Geflüchteten wurde die muslimische Bevölkerung in den ländlichen Räumen der Bundesrepublik deutlich heterogener. Heterogenität besteht nicht nur hinsichtlich der religiösen Ausprägung oder der nationalen Herkunft, sondern auch hinsichtlich der Wohndauer der Einzelnen in Deutschland. Die Diversifizierung der muslimischen Bevölkerung in ländlichen Räumen unterstreicht die Notwendigkeit einer differenzierten Wahrnehmung der muslimischen Bevölkerung, besonders auch im Kontext von Migration, wo die Grenzen zwischen den Kategorien „Muslim“ und „Flüchtling“ oftmals verschwimmen.

 

Was hat Sie an dem Thema fasziniert?

Ich war fasziniert davon, zu einem Thema zu forschen, welches bislang kaum im Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gestanden ist. Besonders interessant war, zu untersuchen, wie sich das Verhältnis der Muslime, welche bereits seit rund 50 Jahren in der Region leben, und der Muslime, welche erst 2015 in die Region zugewandert sind, gestaltet.

Welchen Ratschlag haben Sie für die Arbeit an der Masterarbeit?

Ich denke, es ist wichtig, immer wieder zu prüfen, ob das Geschriebene mit der Fragestellung der Arbeit übereinstimmt. Dies hilft dabei, inmitten des Schreibprozesses nicht den Fokus auf das eigentliche Thema zu verlieren.

 

Was nehmen Sie aus Ihrer Zeit an der FAU mit für die Zukunft?

Dank des breiten Angebots an Lehrveranstaltungen der Universität kombiniert mit der großen Wahlfreiheit, welcher der Studiengang „Nahoststudien“ gewährt, konnte ich an vielen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen verschiedenster Disziplinen teilnehmen. Dies und der Austausch mit Studierenden aus anderen Disziplinen ermöglichten mir, immer wieder über den „Tellerrand“ der eigenen Disziplin hinauszuschauen.