Studium Philosophicum

Studium Philosophicum – das Studium für alle Unentschlossenen

Studieren? Ja, unbedingt! Aber die Auswahl an interessanten Fächern ist so groß… Wer die Wahl hat, hat jetzt nicht mehr die Qual, denn die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie bietet ab Wintersemester 2021/22 das Studium Philosophicum an.

Dahinter verbirgt sich ein Orientierungsstudium, das Studieninteressierten ermöglicht, verschiedene Fächer aus dem breiten Spektrum der Fakultät kennenzulernen. Im Studium Philosophicum können Studierende für ein Semester (Verlängerung um 1 weiteres Semester ist möglich) Lehrveranstaltungen aus fast allen Fächern belegen – und werden dabei auch Prüfungsleistungen erbracht, können diese schon der Grundstein fürs Bachelor- oder Lehramtsstudium sein.

Zur Info: Die Lehrveranstaltungen an einer Hochschule sind in sogenannte Module gefasst. Da man im Studium Philosophicum kein bestimmtes Fach studiert, sondern nur Module belegt, wird dieses Angebot auch ‚Modulstudien‘ genannt.

Der Studienbeginn ist zum Winter- und Sommersemester möglich.

Bei Fragen hilft das Studien-Service-Center weiter.

Hier sind die Module, die im Studium Philosophicum zur Auswahl stehen:

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Alle Fächer, die NC-frei sind und kein Voranmelde- oder Eignungsfeststellungsverfahren voraussetzen. Das heißt, alle Bachelorstudiengänge außer Psychologie, Japanologie, Kulturgeographie sowie English and American Studies. Mit fast 30 möglichen Studienfächer aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der religionsbezogenen Disziplinen ist also garantiert etwas für jeden Geschmack dabei!

Hier gibt’s einen Überblick über die Fächer:

https://www.phil.fau.de/studium/studienangebot/bachelor/

Für das Studium Philosophicum spricht vieles: Egal, ob man (zu) viele Interessen hat und sich bei der großen Auswahl an Studiengängen nicht entscheiden kann oder ob man erst einmal ohne Leistungsdruck an der Uni ankommen möchte.

Das Studium Philosophicum dient Studieninteressierten zu einer ersten Orientierung und verschafft einen Überblick über das Fächerangebot an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie. Im Idealfall kommt die Begeisterung für ein oder zwei der ausgewählten Fächer und man bleibt einfach dabei – und falls nicht, ist der Frust nicht all zu groß, denn zum ‚Ausprobieren‘ ist ein Orientierungsstudium ja da. ‚Verloren‘ ist das Semester (oder das Jahr im Falle einer Verlängerung) also ganz und gar nicht!

Wer dem deutschen Winter ins Ausland entflohen ist oder die Zeit nach dem Abi genutzt hat, um erste Berufserfahrung zu sammeln, kann zum Sommersemester ins Studium Philosophicum einsteigen. Und das ist eine Besonderheit, denn die regulären Bachelorstudiengänge starten in der Regel nur zum Wintersemester und so sind die Modulstudien die ideale Möglichkeit, die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Es besteht die Möglichkeit, ECTS-Punkte zu sammeln, die angerechnet werden können, falls das Studium an der Fakultät fortgesetzt wird. Ob man Leistungen erbringen möchte, um ECTS-Punkte zu sammeln, ist den Studierenden überlassen. Welche Leistungen das genau sind, steht in der Modulbeschreibung; das können beispielsweise Referate oder Klausuren sein. Je nach Modul kann man während oder sogar erst am Ende des Semesters entscheiden, ob man an einer Prüfung teilnehmen möchte.

Die Anzahl der ECTS-Punkte, die insgesamt im Studium Philosophicum erbracht werden können, ist auf 25 begrenzt. Zum Vergleich: Im Bachelor- oder Masterstudium werden durchschnittlich 30 ECTS-Punkte pro Semester gesammelt, wenn das Studium innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen wird.

Es ist aber auch möglich, keine ECTS-Punkte zu sammeln und das Studium Philosophicum einfach dafür zu nutzen, um verschiedene Fächer und das Uni-Leben kennenzulernen.

Studierende in den Modulstudien genießen den vollen „Studierendenstatus“ gemäß Bayerischem Hochschulgesetz (Art. 42, Abs. 2 BayHSchG). Sie sind keine Gasthörer*innen und sind somit zum Beispiel weiterhin berechtigt bis zum Alter von 25 Jahren, Kindergeld zu beziehen.

Wichtig! Modulstudiengänge sind nicht BaföG-fähig, das heißt, diese Förderung kann nicht in Anspruch genommen werden. Das hat den Vorteil, dass ein Wechsel in einen ordentlichen (regulären) Bachelorstudiengang an der FAU nicht als Studienwechsel angerechnet wird, von dem im Rahmen der BaföG-Regelungen nur einer im gesamten Studienverlauf akzeptiert wird.