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auditorium maximum: Kleine Fächer-Wochen an der FAU

Kleine Fächer-Wochen

HRK-/BMBF-geförderte Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2019/20

Im Wintersemester 2019/20 finden an der FAU die von HRK und BMBF geförderten „Kleine Fächer-Wochen“ statt. Dabei geht es insbesondere darum, verschiedene interessierte Öffentlichkeiten zu erreichen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und so eine größere Aufmerksamkeit und Bekanntheit zu erlangen, um anschließend wissenschaftsintern zu neuen Vernetzungen und verstärkter inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit zu kommen.

Weitere Informationen:

zum Projekt

zu den einzelnen Veranstaltungen

 

 

06.11.2019: „Wie tickt eigentlich…“ Kunstpädagogin trifft Computer-
linguisten

Einblick in zwei „Kleine Fächer“, die völlig unterschiedlich sind – oder etwa nicht?

Am 6. November trafen Prof. Dr. Susanne Liebmann-Wurmer, Lehrstuhlinhaberin für Kunstpädagogik, und Prof. Dr. Stefan Evert, Lehrstuhlinhaber für Korpus- und Computerlinguistik, aufeinander, um in kurzen Vorträgen ihre Fächer vorzustellen.

Beide Vorträge zeigten anschaulich, wie die Fachbereiche an Forschungsfragen herangehen, welche wichtigen Begriffe es gibt und wie der Forschungsalltag aussieht – und machten ganz nebenbei die Leidenschaft der beiden Referenten für ihren jeweiligen Fachbereich deutlich. Von der philosophischen Frage „Was ist eigentlich Kunst?“ zu einem Fachgebiet, in dem alles quantifizierbar sein muss, war es an diesem Abend nur ein kleiner Schritt.

In einem Vorher-/Nachher-Check konnten die Teilnehmer außerdem abgleichen, was sie zu Beginn der Veranstaltung über die beiden Fächer dachten und wussten und wie es danach aussah.

Vielen Dank an Frau Prof. Liebmann-Wurmer und Herrn Prof. Evert für den unterhaltsamen Einblick in ihre Fachgebiete und die Erkenntnis, wie diese „ticken“.

Was ist dran am Klischee des jeweiligen Fachgebiets? Diese Frage klärt das Format „Wie tickt eigentlich…“ (Foto: K. Bischof)

 

23.10.2019: „OrchidTalks“ – Wissenschaftskommunikation in den Kleinen Fächern

Alles andere als verstaubt: Wie der Lehrstuhl Christliche Archäologie Youtube nutzt

Am 23. Oktober lud der Lehrstuhl Christliche Archäologie zur Veranstaltung „Orchid Talks – Wissenschaftskommunikation in den Kleinen Fächern“ ein. Als Referentinnen waren Andrea Geipel, Expertin für Wissenschaftskommunikation am Deutschen Museum, und Dr. Kathrin Zimmer, Koordinatorin der Themenplattform Bildung, Wissenschaft und Kultur am Zentrum Digitalisierung.Bayern, zu Gast.

Nach einer kurzen Einführung von Professorin Dr. Ute Verstegen, Lehrstuhlinhaberin für Christliche Archäologie, in das Thema „Kleine Fächer“ übernahm ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Lara Mührenberg und stellte das Projekt „CA 2.x – Einführung in die Christliche Archäologie im inverted classroom“ vor.

Hierbei geht es um die Entwicklung und Herstellung von Lehrvideos, um das Einführungsseminar, das viele Studierende besuchen, zu entlasten und zu verbessern. „Inverted classroom“ bedeutet hierbei, dass die Studierenden die Videos vor der jeweiligen Lehrveranstaltung ansehen, um sich vorzubereiten, statt wie oft üblich Inhalte von Vorlesungen nachzubereiten.

Die Lehr- und Lernvideos sind auf dem Youtube-Kanal des Lehrstuhls „Investigatio CA“ veröffentlicht, damit auch andere Interessierte an Schulen, Hochschulen und der Erwachsenenbildung diese nutzen können.

Prof. Verstegen begrüßt die Teilnehmer (Foto: K. Bischof)

 

Mehr zum Projekt der Christlichen Archäologie gibt es unter:

https://www.ca.phil.fau.de/forschung/projekte/ca-2-x/

Hier geht es zum Youtube-Channel der Christlichen Archäologie:

https://www.youtube.com/channel/UCaD687K1-gMm5PXf_VHjfcA

Videos im Comicstil (Zeichnungen von Lara Mührenberg)

 

Dass Professorin Verstegen und ihre Mitarbeiter*innen mit ihrem Projekt schon vieles richtigmachen, bestätigte Andrea Geipel, die sich als Expertin für Wissenschaftskommunikation auf Youtube spezialisiert hat. In ihrem Vortrag gab sie Tipps zur Aufbereitung von Inhalten und zur Videoproduktion sowie praktische Infos zum Umgang mit der Plattform.

Dr. Kathrin Zimmer zeigte zum Abschluss des Workshops noch ein paar Best Practice-Projekte, wie zum Beispiel den Kultur-Hackathon ‚Coding da Vinci Süd‘ und das Messenger-Projekt ‚„Ich, Eisner!“ 100 Jahre Revolution in Bayern‘.

Die Projekte sind unter folgenden Links zu finden:

https://codingdavinci.de/events/sued/

br.de/icheisner

 

14.-19.10.19: Podiumsdiskussion und Posterausstellung „Politische Rituale und Machtinszenierungen im globalen Vergleich“

Diese Podiumsdiskussion widmet sich dem globalen Vergleich von politischen Ritualen im öffentlichen Raum im 20. Jahrhundert. Rituale und Inszenierungen von politischer Macht im nationalen und internationalen Kontext (Gipfeltreffen, Staatsbesuche, Kapitulationen, Vertragsschlüsse, Prachtbauten, Militärparaden und Protestmärsche etc.) sind immer Ausdrücke politischer Macht(ansprüche), müssen jedoch sozial und kulturell spezifisch verstanden werden. Ein multimedialer Vergleich von politischer Machtinszenierung in China, dem Nahen Osten, der Sowjetunion, den USA und Westeuropa soll im Rahmen einer Posterausstellung in der UB neue Einblicke liefern (14.-19.10.2019). Begleitet wird die Ausstellung von einer Podiumsdiskussion am 16.10.2019 (18-20h) im Kollegienhaus (Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen). TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion sind Daniel Leese (Sinologie, Univ. Freiburg), Christoph Lutz-Scheurle (Kulturwissenschaften, FH Dortmund), Simone Derix (Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, FAU), Thomas Demmelhuber (Lehrstuhl für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens, FAU) und Marc Matten (Sinologie, FAU, Moderation).

Die Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit und soll helfen, rezente nationale und internationale politische Events und Inszenierungen als Teil politischer Diskurse reflektierter zu verstehen.