Navigation

Ergebnisse der Studierendenbefragung

Studierende in der FAU Bibliothek
(Foto: FAU/Stephan Minx)

Studierenden gefällt das Studium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie

Die Ergebnisse der FAU-Studierendenbefragung 2019 liegen vor und das Feedback für die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie fällt insgesamt positiv aus. Ein paar Zahlen vorab: Die Teilnahmequote beträgt 17,9 Prozent, das bedeutet 1.470 von 8.218 Studierenden an der Fakultät haben teilgenommen. Die Teilnahmequote ist somit – wie insgesamt an der FAU – leicht gesunken.

Der Mehrheit der Befragten macht ihr Studium an der Fakultät viel Spaß. Freude und Interesse sind ebenso hoch ausgeprägt wie die Neigung, sich wieder für den Studiengang zu entscheiden. Folglich erwägen auch nur wenige ernsthaft, ihren Studiengang oder die Hochschule zu wechseln oder das Studium abzubrechen. Eine Besonderheit der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie: Die Studierenden wählen ihren Studiengang weniger wegen Berufswünschen, sondern aus Gründen der gesellschaftlichen Verantwortung.

Im Vergleich zu anderen Fakultäten fühlen sich die Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften weniger belastet beziehungsweise haben den Eindruck, mit der Belastung besser umgehen zu können. Dafür ist die Zufriedenheit mit den Studienbedingungen und der Infrastruktur geringer, insbesondere Lehramtsstudierende sehen hier Verbesserungsbedarf.

Studierende schätzen das gute Miteinander und die gerechte Leistungsbeurteilung

An der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie wird besonders der Umgang der Lehrenden mit den Studierenden als sehr positiv wahrgenommen und die Leistungsbeurteilung als sehr fair eingeschätzt. Das Miteinander der Studierenden schneidet wie insgesamt an der FAU gut ab. Auch bei der Bewertung der Lehre reiht sich die Fakultät in das Bild der Universität ein. Sie wird im mittleren bis hohen Bereich angesetzt.

Erfreulich ist, dass nur wenige Erstsemesterstudierende Startschwierigkeiten haben. Wenn, dann bereiten die Studiengestaltung und die Erstellung des Stundenplans Schwierigkeiten.

Gute Vorbereitung aufs Berufsleben

Studierende ab dem dritten Semester fühlen sich in den Bereichen Fachkenntnisse, Selbstständigkeit, Verfassen wissenschaftlicher Texte und kritischem Denken besonders gut gefördert. Den Transfer zwischen Studieninhalten zur Praxiserfahrung betrachten sie jedoch als schwierig. Eine weitere Herausforderung besteht für sie außerdem darin, längere Praktika und Auslandsaufenthalte in ihr Studium zu integrieren. Von den Bachelorabsolventen und –absolventinnen der Fakultät wollen leider nur 39 Prozent für ihren Master an der FAU bleiben. Die genutzten Angebote zum Berufseinstieg kommen bei den Befragten hingegen sehr gut an. Digitale Lernangebote nutzen Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften etwas seltener als die Studierenden anderer Fakultäten, befürworten aber deutlich den Ausbau der Angebote, nicht zuletzt um ihre digitalen Kompetenzen noch zu verbessern.

Gelebte Vielfalt

Zwei Drittel der internationalen Studierenden an der Fakultät wünschen sich mehr Kontakt zu deutschen Studierenden und rund die Hälfte fühlt sich an der FAU integriert. Insgesamt haben die internationalen Studierenden in den Geistes- und Sozialwissenschaften weniger Schwierigkeiten als internationale Studierende anderer Fakultäten oder Fachbereiche. Die größte Schwierigkeit ist die Wohnungssuche in Erlangen.

Hinsichtlich der Bildungsherkunft sticht die Fakultät innerhalb der FAU hervor, denn rund die Hälfte der Studierenden kommt aus vollständig nicht-akademischen Familien. Im Vergleich zu „Akademikerkindern“ sind sie öfter unzufrieden mit dem Studium oder tun sich schwerer bei der Bewältigung der Arbeitsbelastung.

 

„Die Ergebnisse“, sagt Prof. Dr. Magdalena Michalak, Studiendekanin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, „werden wir in den Departmentsgremien und in der Kommission für Lehre und Studium diskutieren und klären, welche konkreten Veränderungen wir umsetzen können, damit die Studierenden weiterhin gerne hier studieren. Die Ergebnisse zeigen uns, wo Handlungsbedarf besteht, darum ist es uns wichtig, dass sich die Studierenden auch an der nächsten Befragung im Sommersemester wieder zahlreich beteiligen.“