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Interdisziplinäre Nahostforschung

Interdisziplinäre Nahostforschung

Der Forschungsschwerpunkt „Interdisziplinäre Nahostforschung“ umfasst die Fächer, die einen Bezug zur Region des so genannten Nahen Ostens oder zum Islam haben, die in Erlangen eine lange Tradition vorweisen können.

Das Centre for Euro-Oriental Studies (CEOS), welches die interdisziplinären Vernetzungen der beteiligten Fächer koordiniert, vereint fakultätsübergreifend Vertreter der Nahost- und Islamforschung mit insgesamt 21 Gründungsmitgliedern aus den Bereichen der Geistes- und Kulturwissenschaften, Medizingeschichte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und Theologien. Ziel ist es, durch eine Bündelung der Kräfte der an der FAU traditionell starken orient- und islambezogenen Disziplinen, den Erlanger Beitrag zur Nahostforschung in Deutschland und weltweit zu stärken. Das CEOS zeichnet sich insbesondere durch das breite fachliche Spektrum aus, bei dem historische mit gegenwartsbezogener Forschung verbunden wird. Auf der Basis der spezifischen Kompetenzen an der FAU wird der Forschungsschwerpunkt die Relationalität der räumlichen Kategorien „Europa“ und „Orient“ in den Mittelpunkt stellen und auf eine bisher unbekannte Weise euro-orientale „Doppelperspektiven“ „beyond “ einer Dichotomisierung von „Orient“ und „Europa“ entwickeln. So werden bspw. Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen im Nahen Osten und in Europa untersucht sowie der Umgang mit normativen Kollisionen in interreligiösen und religiös-säkularen Kontexten im Nahen Osten und in Europa beleuchtet.

Projekte:

In der Arabischen Welt sind seit den frühen 1990er Jahren auf Regierungsseite verstärkt Dezentralisierungsstrategien zu beobachten, die eine hohe Varianz in Bezug auf Zeitpunkt, Intensität, Erfolg, Reichweite und Folgen aufzeigen. Trotz dieser empirischen Befunde bleibt die internationale Forschung sowohl hinsichtlich der Ursachen als auch der Konsequenzen der Entscheidung für ein Mehr an dezentraler Staatsorganisation weitgehend im Ungefähren.

Unser Forschungsprojekt…

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Die Widerstandsfähigkeit von Autokratien und das in den letzten Jahren aufgekommene Modell illiberal-kapitalistischer Autokratien (China, Russland) führten zu einer stärkeren wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Gründen für die Dauerhaftigkeit dieser Regime. Die Literatur fokussiert indes überwiegend die innenpolitische und vernachlässigt dabei die internationale Dimension, obwohl Autokratien sich nicht nur der globalen Verbreitung der Demokratie widersetzen,…

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Habilitationsprojekt

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Publikationen: