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Menschenrechte/Migration

Menschenrechte/Migration

Der Forschungsschwerpunkt Menschenrechte/Migration widmet sich grundlegenden und zugleich aktuellen Fragen der Theorie und Praxis der Menschenrechte aus interdisziplinärer Perspektive. Dazu zählen die Anerkennung der Menschenwürde als Ausgangspunkt menschenrechtlichen Denkens, der Anspruch des Universalismus, und die Unteilbarkeit der Menschenrechte, das Prinzip der Nichtdiskriminierung sowie die Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

Projekte:

Das von der Mercator-Stiftung geförderte Projekt evaluiert von 2018 bis 2021 den Einfluss von Städtenetzwerken auf europäische Migrationspolitik. Es entwickelt prozessbegleitend Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis. Zu diesem Zweck werden die Aktivitäten formeller und informeller Netzwerke untersucht. Im Zentrum stehen das Eurocities-Netzwerk, das u.a. den Entstehungskontext der auf Mgirationspolitik zielenden Bewegung "Solidarity-Cities" bildet, sowie der Council of European Municipalities and …

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Eine Steigerung des Engagements von Eltern mit Migrationshintergrund an deutschen Schulen ist wünschenswert, und zwar nicht nur aufgrund möglicher leistungsförderlicher Effekte auf die Schulleistungen ihrer Kinder, sondern auch im Sinne einer partizipativ-demokratischen Schulkultur. In einer Vollerhebung an allgemeinbildenden Schulen in Frankfurt am Main und Nürnberg wurde zunächst das Ausmaß der Unterrepräsentation dieser Elterngruppe in Abhängigkeit vom…

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The Committee on Women´s Rights and Gender Equality (FEMM) of the European Parliament commissioned a study with a maximum of 50 pages on "Reception of female asylum seekers in Germany and Belgium" as a background paper for the FEMM delegation visits in Munich and Brussels.

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Wie gestalten sich integrationspolitische Strukturen in Stadt und Land? Wie flexibel und wie nachhaltig sind sie? Lässt sich seit der erhöhten Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016 ein institutioneller Wandel der kommunalen integrationspolitischen Strukturen erkennen? Was können städtische und ländliche Kommunen mit Blick auf ihre Integrationspolitik lernen? Diesen Forschungsfragen widmen sich Wissenschaftlerinnen der Universität Hildesheim und der Friedrich-Alexander-Universität…

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Das Projekt thematisiert die Wohnstandortentscheidung anerkannter Flüchtlingen, die staatlich organisierte Wohnformen (Gemeinschaftsunterkünfte, dezentrale Unterkünfte) i.d.R. verlassen müssen. Am Beispiel der Landkreise Regen und Freyung-Grafenau (Bayern) werden anerkannte Flüchtlinge retrospektiv darüber befragt, warum sie nach der Anerkennung im ländlichen Raum wohnen geblieben sind bzw. welche individuellen und welche strukturellen Faktoren zu dieser Entscheidung beigetragen haben (z.B. individuelle Wohnstandortpräferenzen, Netzwerke zur ethnischen Community, Strukturen des lokalen Arbeits- und Wohnungsmarktes, rechtliche Aspekte).

Methodisch setzt das Projekt zum einen auf leitfadengestützte Experteninterviews mit lokalen Akteuren aus Politik, Ehrenamt und Sozialem zur Einordnung des Phänomens. Um insbesondere aber die Perspektive der Flüchtlinge zu berücksichtigen, werden darüber hinaus standardisierte Befragungen und Karten zur räumlichen Mobilität, individuell bedeutsamen Orten im Alltag und Wohnstandortpräferenzen (Mental Maps und Dream Maps) mit anerkannten Flüchtlingen angefertigt.

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Publikationen: