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Studium

M.A. English Studies

Kompetenzprofil

Neben den fachspezifischen Kenntnissen und Kompetenzen, die die Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie durch das Fachstudium erwerben, eignen sie sich auch fächerübergreifende Fähigkeiten an, die generell durch das Studium eines geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Faches vermittelt werden.

Bei erfolgreichem Studienabschluss wird zusätzlich zu Urkunde und Zeugnis das Diploma Supplement ausgehändigt. Darin ist neben der Beschreibung des Abschlusses folgende Darstellung der Kompetenzen und Berufsmöglichkeiten enthalten.

Der Absolvent/die Absolventin des Masterstudiengangs „English Studies“ verfügt über Wissen und Verständnis in seinem/ihrem Studiengebiet, das auf der Bachelor-Ebene aufbaut und diese wesentlich vertieft und erweitert. Er/sie ist in der Lage, die Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen seines/ihres Lerngebiets zu definieren und zu interpretieren. Er/sie verfügt neben den Kernkompetenzen aus dem Bereich der Fach- und Methodenkenntnisse über weiterführende überfachliche Kompetenzen (Sozial- und Selbstkompetenzen).

Der Absolvent/die Absolventin des Masterstudiengangs „English Studies“ erwirbt kommunikative sowie sprach- und literaturanalytische bzw. -reflexive Fähigkeiten ebenso wie Kulturraum- und Medienkompetenzen, die es ihm/ihr auch über fachliche Inhalte hinaus erlauben, insbesondere intrakulturelle Bedeutungsstrukturen gesellschaftlich und kulturell einzuordnen, historisch zu kontextualisieren und in ihren unterschiedlichen Funktionsweisen zu analysieren, sowie interkulturelle Verstehensprozesse (kulturhermeneutisch) zu reflektieren und zu initiieren und medienspezifische Bedeutungsstrukturen zu erkennen und sprachlich, schriftlich und visuell zu analysieren. Er/sie beherrscht zudem Methoden der selbständigen Wissensaneignung und Wissensgenerierung.

Der Absolvent/die Absolventin erhält Wissen und Kenntnisse in den Bereichen Literaturwissenschaft (u.a. Relationen von Literatur zu anderen Diskursen, z.B. Philosophie, Politik etc.), Kulturwissenschaft (u.a. kulturelle Prozesse der Bedeutungs- und Identitätsstiftung, Kulturgeschichte, kulturelle und mediale Übersetzungsprozesse) und Linguistik (u.a. Theoretische und Deskriptive/Angewandte Linguistik aus synchroner wie aus diachroner Perspektive) sowie in der Sprachpraxis. Der Absolvent/die Absolventin lernt dieses Wissen analytisch anzuwenden, kritisch zu reflektieren und in neue Zusammenhänge zu stellen.

Neben der fachwissenschaftlichen Ausbildung werden die sprachpraktischen Fähigkeiten des Absolventen/der Absolventin so weit wie möglich an das Sprachniveau eines native speakers herangeführt, so dass der Absolvent/die Absolventin der Regel über sehr gute sprachliche Kompetenzen verfügt und in der Lage ist, mit komplexen Sachverhalten des Faches terminologisch wie methodisch auf hohem Niveau umzugehen.

Der Absolvent/die Absolventin erlernt Präsentations- und Moderationstechniken und erhält die Fähigkeit zur selbstständigen Verarbeitung, Zusammenfassung und anschaulichen Darstellung komplexer sprachlicher, literarischer und kultureller Zusammenhänge sowie zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien. Frei wählbare Ergänzungsstudien ermöglichen dem Absolventen/der Absolventin eine verstärkte akademische Spezialisierung, eine interdisziplinäre Horizonterweiterung oder erste berufliche Erfahrungen in Praktika bzw. praxisorientierte Tätigkeiten am Institut.

Mit der Masterarbeit zeigt der Absolvent/die Absolventin seine/ihre Fähigkeit, in einer wissenschaftlichen Arbeit eigenständig relevante Themen oder Forschungslücken in seinem/ihrem Fach zu finden, sie unter Anwendung der erlernten Terminologien, Theorien und Methoden fachkompetent zu bearbeiten und mit den erarbeiteten Ergebnissen zu seinem/ihrem Fachbereich beizutragen. Darüber hinaus belegt die Abschlussarbeit neben akademischen Forschungskompetenzen die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und sprachlich versiert darzustellen.

Der Absolvent/die Absolventin verfügt über vertiefte Kompetenzen, die ihn/sie in besonderer Weise für eine akademische Karriere (Promotion, Lehre und Forschung) sowie für Berufsfelder im Bereich Bildung und Kultur qualifizieren. Dazu gehören insbesondere die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Verlagswesen und Schulbuchverlagswesen sowie die Erwachsenenbildung. Mit Zusatzqualifikationen (Praktika, Volontariate etc.) kann der Masterstudiengang „English Studies“ beispielsweise für Berufe im Bereich Journalismus oder Kulturmanagement vorbereiten.

Schwerpunkt Culture and Literature

Im Schwerpunkt Culture and Literature erwirbt der Absolvent/die Absolventin ein vertieftes Wissen im Bereich der Geschichte britischer Kultur und Literatur, einen methodisch versierten Umgang mit historisch spezifischen kulturellen und literarischen Phänomenen sowie ein kritisches Verständnis für Kultur- und Literaturtheorie. Der Schwerpunkt vermittelt Kenntnisse im Kultur- und Literaturvergleich, in der Interkulturalität u. Intermedialität.

Schwerpunkt Linguistics and Applied Linguistics

Im Schwerpunkt Linguistics and Applied Linguistics erwirbt der Absolvent/die Absolventin ein breites Spektrum an linguistischen Analysemethoden basierend auf profunder Kenntnis diverser linguistischer Theorien. Auf Anwendbarkeit der erworbenen Fertigkeiten in vielen Bereichen, die mit Sprache zu tun haben (beispielsweise Wörterbucherstellung, Sprachvermittlung, etc.), wird besonderer Wert gelegt.

Ein Masterstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie fordert und fördert neben den fachspezifischen Kompetenzen auch eine Vielzahl grundlegender, arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten.

Masterabsolventinnen und -absolventen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie arbeiten…

  • konzeptionell: Erstellung und Präsentation von Konzepten; konzeptionelle Herangehensweise an komplexe Aufgaben; Planung und Darstellung von Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels
  • im Team: Übernahme herausgehobener Verantwortung in einem Team, teamorientierte Projektarbeit, Planung schriftlicher Arbeiten in der Gruppe mit Definition von Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben an einzelne Gruppenmitglieder, gemeinsame Koordination des Ergebnisses und Qualitätskontrolle
  • strukturiert und zielorientiert: Projektmanagement: Strukturiertes Analysieren komplexer Sachverhalte, Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Eigenständige und zielorientierte Durchführung von forschungs- oder anwendungsorientierten Projekten, mit mündlicher und schriftlicher Erfassung der Ergebnisse für Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate; Fähigkeit, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen
  • wissenschaftlich: Bearbeitung komplexer Fragestellungen: wissenschaftlich-kritischer Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur: Auswahl der wichtigsten Informationen, logisches Schlussfolgern, kritisches Hinterfragen; systematisches, auch fächerübergreifendes wissenschaftliches Arbeiten; Recherche, Darstellung und Bewertung des Forschungsstandes; Wahl einer angemessenen Forschungsmethode; fachterminologisch korrekte und sprachlich differenzierte Darstellung der Ergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form
  • effizienzorientiert: wirkungs- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • kreativ: Entwicklung eigener Problemlösungen und Förderung des Kreativpotenzials durch selbständige Bearbeitung komplexer studienrelevanter Aufgaben, Anwendung auch in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang.

Sie besitzen weiterhin:

  • Argumentationsfähigkeit: Vertreten der eigenen Position durch Argumentation und Interaktion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Positionen im wissenschaftlichen Diskurs auf dem aktuellen Stand von Forschung und Anwendung; Meinungsfähigkeit und Ausbildung eines kritischen Reflexionsvermögens
  • Lernfähigkeit: Lernbereitschaft, eigenständige und selbständige Wissensaneignung
  • Eigeninitiative: Selbstmotivation, Durchhaltevermögen, selbstständige Arbeitsweise und Selbstorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz: Beschäftigung mit fremdsprachigen Texten, Möglichkeit zum Studium im Ausland und Interaktion mit ausländischen Mitstudierenden
  • Kommunikations- und Sprachkompetenz: kommunikatives Geschick durch schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; mündliches und schriftliches Präsentieren von selbst erarbeiteten Ergebnissen unter Verwendung geeigneter Präsentationsmedien

Die Absolventinnen und Absolventen des M.A. English Studies verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen…

…im Bereich Kulturwissenschaft

  • Verständnis für kulturelle Phänomene, kritische Reflexion, Analyse und zugängliche Darstellung kulturwissenschaftlicher Zusammenhänge
  • Einordnen von Bedeutungsstrukturen innerhalb der eigenen Kultur sowie im Kontakt mit fremden Kulturen, historische Kontextualisierung und Analyse von Bedeutungsstrukturen in ihren unterschiedlichen Funktionsweisen
  • Analyse kultureller Prozesse der Bedeutungs- und Identitätsstiftung bei hoher Sensibilität für kulturelle Unterschiede
  • Kompetenter Umgang mit und kritische Evaluation von kulturellen Darstellungsformen in Text, Bild, materieller Kultur, in audiovisuellen Medien, und in der Alltags-, Hoch- und Populärkultur
  • Kritische Bewertung der medialen Kontexte (z.B. ökonomische Kontexte, Strategien der Vermarktung, Kundenbindung, Adressierung von Zielgruppen; publizistische Kontexte, Veröffentlichungsformate etc.)
  • Kritische Evaluation von Prozessen der Kanonbildung und der Konstruktion kulturellen Wertes und Wissens
  • Interkulturelle Kompetenzen, z.B. Erfassen und Einordnen kultureller Unterschiede sowie reflektierter und sensibilisierter Umgang damit

…im Bereich Linguistik

  • Kritische Rezeption verschiedener linguistischer Theorien, insbesondere im Bereich der kognitiven Linguistik, Konstruktionsgrammatik und des britischen Kontextualismus
  • Empirische Analyse von Sprache, insbesondere durch computergestützte Korpusrecherchen sowie der statistisch fundierten Präsentation von Ergebnissen
  • Erkennen der Interdependenz zwischen Theorie und Analyse und Umsetzen in der eigenen Arbeit
  • Vertrautheit mit zentralen Phänomenen des Erst- und Fremdspracherwerbs sowie des Sprachwandels und kritische Anwendung auf die Theoriebildung
  • Anwendung neuerer linguistischer Theorien und Methoden in Hinblick auf die Gestaltung von Wörterbüchern und Lehrmaterialien

…im Bereich Literaturwissenschaft

  • Verstehen, Darlegen und Evaluieren literaturhistorischer Zusammenhänge, insbesondere die Kenntnis unterschiedlicher Epochen und ihrer typischen Formen
  • Verstehen, Darlegen und Evaluieren literaturtheoretischer Zusammenhänge
  • Historisches und kulturelles Einordnen literarische Phänomene
  • Kompetente Analyse und kritische Reflexion von Texten unterschiedlicher Gattungen
  • Analyse von Verbindungen zwischen Literatur und anderen Diskursen, wie z.B. ökonomischen, philosophischen oder politischen
  • Kenntnis von Einflussgrößen auf den literarischen Diskurs, wie Hierarchien in Bezug auf Klassenzugehörigkeit, Geschlecht, Ethnie etc.
  • Sensibilität für die kulturellen Kontexte literarischer Produktion, z.B. in Bezug auf Vermarktungsstrategien oder Prozesse kultureller Kanonisierung

…im Bereich Sprache

  • Sprachliche Kompetenzen im Englischen, die an die Kompetenz von Muttersprachlern heranreichen
  • Beherrschung zeitgemäßer Kommunikationstechniken in Wissenschaft und Wirtschaft durch Englisch als ausschließlich Unterrichts- und Kommunikationssprache

…im Bereich Präsentation

  • Eigenständige Durchführung von Präsentationen nach kritischer Wahl und Prüfung der für eine konkrete Themenstellung relevanten Fachliteratur, inklusive eigenständiger Aufstellung von Thesen, Beweisführung sowie klarer Zusammenfassung der Ergebnisse.
  • Eigenständige Auswahl geeigneter Darstellungsformen der gewählten Inhalte
  • Erfahrung mit wissenschaftlichen Darstellungs- und Kommunikationsformen durch entsprechende Workshops oder studentische Konferenzen
  • Erfahrung in der Darstellung komplexer Argumentationsstränge in Vorträgen

Darüber hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen über wichtige fächerübergreifende Methodenkompetenzen (siehe „Fächerübergreifende Kompetenzen“).

Über die fächerübergreifenden Kompetenzen (siehe oben) hinausgehend verfügen die Absolventinnen und Absolventen des M.A. English Studies über Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich Kulturbewusstsein

  • Hohe Sensibilität und kritische Reflexion kultureller Unterschiede sowie kultureller Hierarchisierungen.
  • Bewusstsein für den Zusammenhang kultureller Repräsentationen und gesellschaftlicher Identitätsbildung.
  • Bewusstsein für die Wichtigkeit einer hohen fremdsprachlichen Kompetenz.

Folgende Kompetenzen können die Studierenden zusätzlich erwerben:

Fach- und Methodenkompetenzen

…im Bereich Forschungskompetenz

  • Kennen der Wissenschaftspraxis und der generellen Forschungstätigkeit durch Teilnahme oder Beteiligung an Tagungen, Workshops, Kolloquia und interdisziplinären Angeboten wie die Angebote des Interdisciplinary Centre for Contemporary Literature and Culture, des Interdisciplinary Centre for Research on Lexicography, Valency and Collocation oder des Interdisziplinären Zentrums für Dialekte und Sprachvariation

…im Bereich Berufskompetenz

  • Vorbereitung auf anvisiertes Berufsfeld durch Wahlmöglichkeit eines berufsorientierenden Moduls: z.B. individuelle Profilbildung im Modul „Wild Card“ durch die Einbringung eines geeigneten Praktikums oder der Arbeit als studentische Hilfkraft/TutorIn

A) Tätigkeiten im fachnäheren Bereich des M.A. English Studies

Der M.A. English Studies ist größtenteils ein forschungsorientierter Studiengang, so dass er vor allen Dingen auf eine akademische Karriere und Berufe vorbereitet, für die akademisches Arbeiten wichtig ist (siehe 3.). Dazu gehören im engeren Sinne eine Dozentur oder die Tätigkeit als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in. Für einige geisteswissenschaftliche Berufe, z.B. im Verlagswesen, ist eine Promotion von Vorteil bzw. gefordert: der MA-Studiengang bereitet Studierende auf ein entsprechendes Promotionsstudium vor.

Für folgende Tätigkeiten ist ein Studium der M.A. English Studies eine gute Voraussetzung. In den meisten Fällen sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit an Projekten, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Redaktion, Moderation mit Schwerpunkt „englischsprachige Welt“ (Journalismus, Medien, Selbständigkeit)

  • Themen- und Objektrecherche, Aufbereitung der Rechercheergebnisse
  • Durchführung und Aufbereitung von Interviews
  • Erstellen von Artikeln, Online-Inhalten, Fachpublikationen, pädagogischen Beiträgen, Multimedia-Beiträgen unter mediengerechter Formulierung
  • Erstellung und Moderation von Hör- und Filmbeiträgen

Lektorat, Programmentwicklung mit Bezug zum englischsprachigen Kulturraum (Verlagswesen, Selbständigkeit)

  • Überarbeitung und Betreuung von Manuskripten
  • Projektmanagement
  • Kontaktpflege zu Autorinnen und Autoren
  • Programmentwicklung und -erstellung
  • Organisation von Lesungen

Netzwerkarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Marketing in Organisationen mit internationaler Struktur oder Wirkungsbereich im englischsprachigen Kontext (z.B. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Museen, NGOs, Kommunikationsagenturen, Selbständigkeit)

  • Erstellen von Präsentationen und Informationsmaterial
  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Entwicklung von Marketingmaßnahmen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Presse-Informationsmappen
  • Kontaktpflege zu Journalistinnen und Journalisten

Interne Unternehmenskommunikation bei international operierenden Unternehmen

  • Zielgruppengerechtes Verfassen von Texten
  • Planung und Umsetzung von Wissensmanagement-Systemen
  • Entwicklung und Bereitstellung von Instrumenten der Unternehmenskommunikation
  • Koordination und Organisation von internen Kommunikationskampagnen
  • Pflege von Redaktionssystemen

Lehrtätigkeit in den Bereichen Literatur und Kultur, Spracherwerb und Landeskunde (z.B. Volkshochschulen, freie Bildungsträger, Unternehmen, Agenturen, Selbständigkeit)

  • Vermittlung von Sprachkompetenzen in Form von Vorlesungen, Kursen und Übungen an Erwachsene
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung fachspezifischer Inhalte
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Abnahme von Prüfungen
  • Übersetzung(smanagement)
  • Entwicklung von Lernmaterialien

Programmgestaltung und Projektmanagement in Organisationen mit internationaler Struktur oder Wirkungsbereich im englischsprachigen Kontext (z.B. Stiftungen, NGOs)

  • Entwicklung von Leitbildern und Programmen
  • Planung, Durchführung und Evaluation von Projekten

Forschung und Lehre an Universitäten und Hochschulen

  • Erforschung von fachspezifischen Phänomenen und Gegenständen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
  • Didaktisch ansprechende Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Fachliche Betreuung von Studierenden bei Wissenserwerb, Forschungserfahrungen und beim Verfassen von Abschlussarbeiten

B) Tätigkeiten für Absolventinnen und Absolventen verschiedener geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge

Für folgende Tätigkeiten ist ein abgeschlossenes geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliches Studium eine gute Voraussetzung. Häufig sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit in Projekten, Volontariat, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Kulturwirtschaft, Eventmanagement, Tourismus (z.B. öffentliche Einrichtungen, private Stiftungen, Museen, Verbände, private Kulturorganisationen und Tourismusunternehmen)

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, z.B. Veranstaltungen, Reisen
  • Programmerstellung
  • Veranstaltungsorganisation
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Erstellen von Einladungen, Flyern oder Broschüren
  • Pflege von Adressdatenbanken, Erstellen von Verteilern
  • Künstlerbetreuung
  • Fundraising: Akquise von Spendern, Spendermailing, Spenderbetreuung

Personalrecruiting, Personalwesen, Unternehmensberatung (z.B. Unternehmen, Personalberatung, Zeitarbeit)

  • Vorauswahl der Bewerbungen
  • Organisation und Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Organisation und Entwicklung von Trainingskonzepten und Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Erstellung und Entwicklung von Jobprofilen und Stellenausschreibungen
  • Organisation von Bewerbermessen und Assessment Centern

Beratende Berufe: Berufs-, Bildungs- und Studienberatung (z.B. Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, private Anbieter, Verbände, Stiftungen, Selbständigkeit)

  • Führen von Beratungsgesprächen zur Studien- und Berufswahl oder zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Halten von Vorträgen, Leitung von Workshops und Seminaren
  • Erstellen von Informationsangeboten (z.B. gedruckte Informationsbroschüren, Internetseiten)
  • Öffentlichkeitsarbeit

Selbständige Tätigkeit, z.B. in den Bereichen…

  • Journalismus
  • Lektorat
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dozententätigkeit
  • Beratung
  • Kulturbereich
  • Eventmanagement
  • Literaturagentur
  • Tourismus

Arbeiten bei Internationalen Organisationen (z.B. Auswärtiges Amt, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ, Auslandshandelskammern – AHK)

  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektmanagement
  • Netzwerktätigkeiten
  • Veranstaltungsmanagement

Weiterbildung, Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Bildungsträger, Selbständigkeit)

  • Entwicklung von Bildungskonzepten und Weiterbildungsprogrammen
  • Veranstaltungsmarketing
  • Beratung zum Weiterbildungsangebot
  • Akquise und Betreuung von Referentinnen und Referenten

Hinweise:

Das individuelle Profil jeder Absolventin und jedes Absolventen umfasst mehr als das Fachstudium. Es setzt sich aus vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten fachlicher und überfachlicher Art zusammen.

Die Auflistung der Berufsmöglichkeiten kann nicht vollständig sein: Eine abschließende Auflistung von möglichen beruflichen Tätigkeiten und Einsatzbereichen ist weder sinnvoll noch möglich: Die Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft und die hohe Spezialisierung ihrer Akteure erfordern individuelle Bildungs- und Berufswege. Die genannten möglichen beruflichen Einsatzbereiche können daher nur als Beispiele dienen.