M.A. Theaterpädagogik

Kompetenzprofil

Neben den fachspezifischen Kenntnissen und Kompetenzen, die die Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie durch das Fachstudium erwerben, eignen sie sich auch fächerübergreifende Fähigkeiten an, die generell durch das Studium eines geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Faches vermittelt werden.

Bei erfolgreichem Studienabschluss wird zusätzlich zu Urkunde und Zeugnis das Diploma Supplement ausgehändigt. Darin ist neben der Beschreibung des Abschlusses folgende Darstellung der Kompetenzen und Berufsmöglichkeiten enthalten.

Der Absolvent/die Absolventin des Masterstudienganges „Theaterpädagogik“ verfügt über fachliche, methodische und überfachliche Kompetenzen wie Sozial- und Selbstkompetenzen, die auf dem Niveau eines Bachelors aufbauen und dieses erheblich übersteigen.

Als interdisziplinär ausgerichteter Studiengang befähigt der Master Theaterpädagogik den Absolventen/die Absolventin dazu, das Fach von seinen beiden Bezugsdisziplinen, Theaterwissenschaft und Pädagogik, mehrperspektivisch in den Blick zu nehmen. Durch die explizit wissenschaftliche Fundierung des Studiengangs bei einer gleichzeitigen Handlungsorientierung hat der Absolvent/die Absolventin die doppelte Qualifikation, einerseits das Fach Theaterpädagogik wissenschaftlich zu durchdringen sowie andererseits die gewonnenen Erkenntnisse in Handlungskontexte zu überführen.

Der Absolvent/die Absolventin kann somit vor dem Hintergrund der drei Studienbereiche „Kulturpädagogik“, „Angewandte Theaterpädagogik“ und „Theaterwissenschaft“ nicht nur die fachlichen Herausforderungen der Theaterpädagogik wissenschaftlich analysieren, sondern er/sie ist auch in der Lage, selbstständig theaterpädagogische Forschungs- und Praxisprojekte zu planen und durchzuführen.

Im Bereich „Kulturpädagogik“ hat der Absolvent/die Absolventin ein fundiertes Wissen über verschiedene kulturpädagogische Ansätze, Traditionen und Begriffe erworben, die er/sie kritisch reflektieren und wissenschaftlich analysieren kann. Darüber hinaus ist er/sie zu einer wissenschaftlichen Analyse und Diskussion von Fragen der Gestaltung, Durchführung und Evaluation kulturpädagogischer Praxis befähigt.

Im Bereich „Angewandte Theaterpädagogik“ hat der Absolvent/die Absolventin sowohl ein differenziertes fachtheoretisches Wissen als auch eine professionelle Handlungsfähigkeit im Sinne einer pädagogisch-didaktischen Kompetenz erworben. Der Absolvent/die Absolventin ist dadurch zu einer selbstständigen Projektarbeit befähigt.

Im Bereich „Theaterwissenschaft“ hat der Absolvent/die Absolventin zentrale Kategorien der Theaterwissenschaft im begriffsgeschichtlichen Wandel erschlossen, diskutiert und auf ihren heuristischen Wert für die Beschäftigung mit konkreten Themen und Problemstellungen hin befragt. Der Absolvent/die Absolventin ist dadurch in der Lage, theatrale Praktiken zu analysieren, zu bewerten und produktiv für die eigene Praxis zu transformieren.

In der Masterarbeit hat der Absolvent/die Absolventin unter Beweis gestellt, dass er/sie selbstständig eine wissenschaftliche Arbeit größeren Umfangs konzipieren und verfassen kann, die den einschlägigen wissenschaftlichen Kriterien formal, methodisch und inhaltlich angemessen ist. Der Absolvent/die Absolventin hat dadurch bewiesen, dass er/sie eigenständig eine für die Theaterpädagogik wissenschaftlich relevante Fragestellung entwickeln kann und in der Lage ist, diese mit den geeigneten Methoden und vor dem Hintergrund adäquater Theorien zu erörtern. Der Absolvent/die Absolventin hat somit die Fähigkeit zu einer reflektierenden Generierung wissenschaftlichen Wissens erworben.

Der Absolvent/die Absolventin verfügt über vertiefte Kompetenzen, die ihn/sie in besonderer Weise für theaterpädagogische Tätigkeiten mit Wissenschafts- und Forschungsbezug qualifizieren. Darüber hinaus ist der Absolvent/die Absolventin durch den Praxisbezug des Studiengangs für planende und koordinierende Tätigkeiten in institutionellen Kontexten der Theaterpädagogik (z.B. Theatern und kommunalen Kultureinrichtungen) auf einem höheren beruflichen Niveau qualifiziert.

Ein Masterstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie fordert und fördert neben den fachspezifischen Kompetenzen auch eine Vielzahl grundlegender, arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten.

Masterabsolventinnen und -absolventen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie arbeiten…

  • konzeptionell: Erstellung und Präsentation von Konzepten; konzeptionelle Herangehensweise an komplexe Aufgaben; Planung und Darstellung von Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels
  • im Team: Übernahme herausgehobener Verantwortung in einem Team, teamorientierte Projektarbeit, Planung schriftlicher Arbeiten in der Gruppe mit Definition von Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben an einzelne Gruppenmitglieder, gemeinsame Koordination des Ergebnisses und Qualitätskontrolle
  • strukturiert und zielorientiert: Projektmanagement: Strukturiertes Analysieren komplexer Sachverhalte, Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Eigenständige und zielorientierte Durchführung von forschungs- oder anwendungsorientierten Projekten, mit mündlicher und schriftlicher Erfassung der Ergebnisse für Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate; Fähigkeit, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen
  • wissenschaftlich: Bearbeitung komplexer Fragestellungen: wissenschaftlich-kritischer Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur: Auswahl der wichtigsten Informationen, logisches Schlussfolgern, kritisches Hinterfragen; systematisches, auch fächerübergreifendes wissenschaftliches Arbeiten; Recherche, Darstellung und Bewertung des Forschungsstandes; Wahl einer angemessenen Forschungsmethode; fachterminologisch korrekte und sprachlich differenzierte Darstellung der Ergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form
  • effizienzorientiert: wirkungs- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • kreativ: Entwicklung eigener Problemlösungen und Förderung des Kreativpotenzials durch selbständige Bearbeitung komplexer studienrelevanter Aufgaben, Anwendung auch in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang.

Sie besitzen weiterhin:

  • Argumentationsfähigkeit: Vertreten der eigenen Position durch Argumentation und Interaktion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Positionen im wissenschaftlichen Diskurs auf dem aktuellen Stand von Forschung und Anwendung; Meinungsfähigkeit und Ausbildung eines kritischen Reflexionsvermögens
  • Lernfähigkeit: Lernbereitschaft, eigenständige und selbständige Wissensaneignung
  • Eigeninitiative: Selbstmotivation, Durchhaltevermögen, selbstständige Arbeitsweise und Selbstorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz: Beschäftigung mit fremdsprachigen Texten, Möglichkeit zum Studium im Ausland und Interaktion mit ausländischen Mitstudierenden
  • Kommunikations- und Sprachkompetenz: kommunikatives Geschick durch schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; mündliches und schriftliches Präsentieren von selbst erarbeiteten Ergebnissen unter Verwendung geeigneter Präsentationsmedien

Die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Theaterpädagogik verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen…

…im Bereich Grundlagen der Kulturpädagogik

  • Unterscheidung verschiedener kulturpädagogischer Ansätze (z.B sozio-kulturelle Bildung, ästhetische Bildung, künstlerische Bildung), Ziele und Selbstverständnisse und Beurteilung in ihrem jeweiligen kulturellen und sozialen Stellenwert
  • Verstehen der Komplexität und Dynamik kulturpädagogischer Felder (z.B. Museumsarbeit, sozio-kulturelle Stadtteilarbeit, kommunale Kulturverwaltung) und Diskurse,
  • Kritische Reflexion, wissenschaftliche Analyse und Einordnung der Chancen und Probleme der verschiedenen Ansätze
  • Bewertung von Programmatiken Kultureller Bildung im Kontext kultureller, sozialer und medialer Transformationsprozesse
  • Unterscheidung verschiedener sozial-kultureller Bestimmungs- und Begründungsmuster von Kultureller Bildung

…im Bereich kulturpädagogische Handlungsfelder und Handlungsformen

  • Fähigkeit, anhand eines differenzierten Wissens über Träger und Einrichtungen der Kulturellen Bildung konkrete strukturelle, institutionelle und handlungstheoretische Ansätze und Verständnisse Kultureller Bildung zu identifizieren
  • Fähigkeit, auf dieser Basis fundierte Einschätzungen von Bedingungen, Logiken und Zielen Kultureller Bildung in spezifischen Institutionen zu liefern,
  • Fähigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsherausforderungen kultureller Bildungseinrichtungen in Transformationsgesellschaften identifizieren zu können

…im Bereich Grundlagen und Rahmen der Theaterpädagogik:

  • Wissenschaftlich-reflexiver Umgang mit erziehungs- und theaterwissenschaftlichen Grundbegriffen (z.B. Erziehung, Bildung, Lernen, Aufführung, Probe, Performativität)
  • Verstehen und kritisches Befragen theaterpädagogischer Ansätze (z.B. Theaterspiel als ästhetische Bildung, Theaterspiel als Bildungsmedium, Theaterspiel als pädagogische Methode)
  • Kompetenz, theoretische Positionen und Begriffe für eine wissenschaftliche Analyse theaterpädagogischer Praxis fruchtbar zu machen
  • Verstehen und Konzipieren von Theaterpädagogik als eine spezifisch interdisziplinäre Wissenschafts- und Praxisform
  • Verstehen und kritisches Analysieren von spezifischen theaterpädagogischen Forschungsfragen, Forschungsbelangen und Forschungsmethoden
  • Selbstständiges Erkennen und Behandeln theaterpädagogischer Fragestellungen
  • Ausformulieren eigener theaterpädagogischer Forschungsperspektiven in theoretischer und methodischer Hinsicht

…im Bereich angewandte theaterpädagogische Forschung

  • fundierte Kenntnisse über die pädagogische Relevanz des Performativitäts-Konzepts in theaterpädagogischen Kontexten
  • Fähigkeit, erziehungs- und theaterwissenschaftliche Fragestellungen theoriefundiert und praxisrelevant zu erörtern
    (z.B. „Welche spezifischen Bildungspotenziale besitzt die Kunst des Theaters?“)
  • Praxisnahe Anwendung von Theorien und Forschungsmethoden zur Dokumentation und Analyse theaterpädagogischer Prozesse und Situationen
  • Analyse theatraler Handlungsprozesse und Aufführungssituationen

…im Bereich Theaterpädagogische Praxis, Praxisreflexion und Praxisforschung

  • Reflexion und Bewertung von Formen, Möglichkeiten und Problemen professionellen theaterpädagogischen Handelns,
  • systematisches und theoriegeleitetes Durchdenken theaterpädagogischer Praxis,
  • Selbständige Planung und Gestaltung theaterpädagogischer Praxissituationen in didaktisch-methodischer Hinsicht
  • Heranziehen, Modifizieren und Reflexion von Forschungsmethoden und Theoriekenntnissen für die Zwecke der eigenen Forschung
  • Kompetenz einer eigenständigen theaterpädagogischen Handlungs- und Theoretisierungsfähigkeit (Theoretisierungsfähigkeit ist die Fähigkeit, praxisbezogene Probleme und Fragestellungen anhand wissenschaftlicher Theorien systematisch zu behandeln)

…im Bereich Theaterwissenschaft – Dimensionen des Theatralen und Performativen

  • Befragung zentraler Kategorien der Theater- und Medienwissenschaft auf ihren heuristischen Wert für die Beschäftigung mit konkreten Themen und Problemstellungen

…im Bereich Theaterwissenschaft – Kulturen, Funktionen und Wahrnehmungsformen der theatralen Praktiken

  • Erprobter Umgang mit Forschungsmethoden und Analysetechniken der Theaterhistoriografie
  • Begreifen theatraler Praktiken in ihrer kulturellen Vielfalt als je spezifische Relationen von Handeln und Wahrnehmung

Darüber hinaus verfügen sie über wichtige fächerübergreifende Methodenkompetenzen (siehe oben „Fächerübergreifende Kompetenzen“).

Über die fächerübergreifenden Kompetenzen (siehe oben) hinausgehend verfügen die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Theaterpädagogik über Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich Reflexion

  • eigene professionelle theaterpädagogische Haltung
  • Kritische Reflexion der eigenen Person und der eigenen Praxis bzw. Forschung

…im Bereich Argumentation

  • Argumentationsfähigkeit und Diskursfähigkeit im theaterpädagogischen Feld
  • Vertreten theaterpädagogischer Belange und Ziele in der Öffentlichkeit

Folgende Kompetenzen erwerben die Studierenden insbesondere:

  • wissenschaftliche, d.h. forschungsbezogene Qualifizierung
  • eigenständiges projektförmiges Arbeiten durch enge und systematische Verzahnung von theaterpädagogischer Forschung und theaterpädagogischer Praxis
  • Spielpraktische und ästhetische Kompetenzen
  • übergeordnete Planungs-, Strukturierungs-, Entwicklungs-, Reflexions- und Evaluationskompetenzen

A) Tätigkeiten im fachnäheren Bereich der Theaterpädagogik

Für folgende Tätigkeiten ist ein Masterstudium Theaterpädagogik eine gute Voraussetzung. In den meisten Fällen sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u. a. durch Praktika, Mitarbeit an Projekten, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden.

Theaterpädagogik und Kulturpädagogik (z.B. an Theaterhäusern, Bildungseinrichtungen, im Rahmen von kulturpädagogischen Projekten)

  • Betreuung von Theater-Jugendclubs
  • Vermittlung zwischen Kultureinrichtungen und Bildungseinrichtungen
  • Theater- und kulturpädagogische Konzept- und Programmentwicklung
  • Theater- und kulturpädagogische Planung, Evaluation und Qualitätsentwicklung
  • Theater- und Kulturvermittlung

Theater- und kulturpädagogische Aus-, Fort- und Weiterbildung (z.B. Volkshochschulen, freie Bildungsträger, Unternehmen, Agenturen, Selbständigkeit)

  • Dozententätigkeit
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung fachspezifischer Inhalte
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Abnahme von Prüfungen
  • Übersetzung bzw. Übersetzungsmanagement
  • Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien

Forschung und Lehre (an Universitäten und Hochschulen)

  • Erforschung von theaterpädagogischen Gegenständen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
  • Didaktisch ansprechende Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Fachliche Betreuung von Studierenden bei Wissenserwerb, Forschungserfahrungen und beim Verfassen von Abschlussarbeiten

B) Tätigkeiten für Absolventinnen und Absolventen verschiedener geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge

Für folgende Tätigkeiten ist ein abgeschlossenes geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliches Studium eine gute Voraussetzung. Häufig sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit in Projekten, Volontariat, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Kulturwirtschaft, Eventmanagement, Tourismus (z.B. öffentliche Einrichtungen, private Stiftungen, Museen, Verbände, private Kulturorganisationen und Tourismusunternehmen)

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, z.B. Veranstaltungen, Reisen
  • Programmerstellung
  • Veranstaltungsorganisation
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Erstellen von Einladungen, Flyern oder Broschüren
  • Pflege von Adressdatenbanken, Erstellen von Verteilern
  • Künstlerbetreuung
  • Fundraising: Akquise von Spendern, Spendermailing, Spenderbetreuung

Weiterbildung, Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Bildungsträger, Selbständigkeit)

  • Entwicklung von Bildungskonzepten und Weiterbildungsprogrammen
  • Veranstaltungsmarketing
  • Beratung zum Weiterbildungsangebot
  • Akquise und Betreuung von Referentinnen und Referenten

Redaktion, Moderation (Journalismus, Medien, Selbständigkeit)

  • Recherche zu theaterpädagogischen Themen, Aufbereitung der Rechercheergebnisse
  • Erstellen von Artikeln, Online-Inhalten, Fachpublikationen, pädagogischen Beiträgen, Multimedia-Beiträgen unter mediengerechter Formulierung
  • Erstellung und Moderation von Hör- und Filmbeiträgen
  • Durchführung und Aufbereitung von Interviews mit Akteuren der Theaterpädagogik oder zu theaterpädagogischen Themen

Netzwerkarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Museen, NGOs, Kommunikationsagenturen, Selbständigkeit)

  • Erstellen von Präsentationen und Informationsmaterial
  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Entwicklung von Marketingmaßnahmen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Presse-Informationsmappen
  • Kontaktpflege zu Journalistinnen und Journalisten

Lektorat, Programmentwicklung (Verlagswesen, Selbständigkeit)

  • Überarbeitung und Betreuung von Manuskripten
  • Projektmanagement
  • Kontaktpflege zu Autorinnen und Autoren
  • Programmentwicklung und -erstellung

Arbeiten bei Internationalen Organisationen (z.B. Auswärtiges Amt, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ, Auslandshandelskammern – AHK)

  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektmanagement
  • Netzwerktätigkeiten
  • Veranstaltungsmanagement

Personalrecruiting, Personalwesen, Unternehmensberatung (z.B. Unternehmen, Personalberatung, Zeitarbeit)

  • Vorauswahl der Bewerbungen
  • Organisation und Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Organisation und Entwicklung von Trainingskonzepten und Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Erstellung und Entwicklung von Jobprofilen und Stellenausschreibungen
  • Organisation von Bewerbermessen und Assessment Centern

Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung (z.B. Marketing-Abteilung in Unternehmen, Werbeagenturen)

  • Entwicklung von Marketingkonzeptionen
  • Umsetzung von Marketingkonzeptionen in Zusammenarbeit mit Marketingdienstleistern (Grafikbüros, Werbeagenturen, etc.)
  • Analyse von Kundenwünschen
  • Entwicklung von Vertriebsstrategien

Beratende Berufe: Berufs-, Bildungs- und Studienberatung (z.B. Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, private Anbieter, Verbände, Stiftungen, Selbständigkeit)

  • Führen von Beratungsgesprächen zur Studien- und Berufswahl oder zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Halten von Vorträgen, Leitung von Workshops und Seminaren
  • Erstellen von Informationsangeboten (z.B. gedruckte Informationsbroschüren, Internetseiten)
  • Öffentlichkeitsarbeit

Hinweise:

Das individuelle Profil jeder Absolventin und jedes Absolventen umfasst mehr als das Fachstudium. Es setzt sich aus vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten fachlicher und überfachlicher Art zusammen.

Die Auflistung der Berufsmöglichkeiten kann nicht vollständig sein: Eine abschließende Auflistung von möglichen beruflichen Tätigkeiten und Einsatzbereichen ist weder sinnvoll noch möglich: Die Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft und die hohe Spezialisierung ihrer Akteure erfordern individuelle Bildungs- und Berufswege. Die genannten möglichen beruflichen Einsatzbereiche können daher nur als Beispiele dienen.