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Studium

M.Sc. Gerontologie

Kompetenzprofil

Neben den fachspezifischen Kenntnissen und Kompetenzen, die die Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie durch das Fachstudium erwerben, eignen sie sich auch fächerübergreifende Fähigkeiten an, die generell durch das Studium eines geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Faches vermittelt werden.

Bei erfolgreichem Studienabschluss wird zusätzlich zu Urkunde und Zeugnis das Diploma Supplement ausgehändigt. Darin ist neben der Beschreibung des Abschlusses folgende Darstellung der Kompetenzen und Berufsmöglichkeiten enthalten.

Der interdisziplinäre Studiengang vermittelt psychologische, medizinische, ethische und rechtliche, klinische, sport- und sozialwissenschaftliche sowie gesundheitsökonomische Grundlagen und Kompetenzen des Fachgebiets der Gerontologie.

Die Absolventin oder der Absolvent hat ein vertieftes Wissen über gerontologisch relevante Theorien und Befunde der Nachbardisziplinen mit einem Schwerpunkt auf gerontologische Anwendungsgebiete in Intervention, Prävention, Evaluation und in der Forschung erworben.

Die Absolventin oder der Absolvent hat Kenntnisse über statistische Methoden für die forschungspraktische Anwendung sowie Kenntnisse über die Methoden der gerontologischen Intervention. Sie oder Er ist in der Lage diese Methoden in eigene Lösungskonzepte professionell einzubinden und anzuwenden.

Die Absolventin oder der Absolvent kennt die gerontologische Arbeit in klinischen und nichtklinischen Einrichtungen/Kontexten, kann in diesem Zusammenhang Konzepte erkennen, diese analysieren und bewerten.

Die Absolventin oder der Absolvent kann anhand von Praxisbeispielen die Anwendung gerontologischen Fachwissens sowohl beobachten, einschätzen sowie/und bewerten und /als auch dieses Fachwissen in eigene Konzepte einfließen lassen.

Die Absolventin oder der Absolvent ist in der Lage wissenschaftlich empirisch zu arbeiten sowie evidenzbasierte Forschungsmethoden kritisch zu bewerten und einzusetzen.

Die Absolventin oder der Absolvent verfügen/t über eine multidimensionale und reflexive Sichtweise im Kontext des Alternsprozesses sowie hinsichtlich der Bedingungen von Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen in klinischen und nichtklinischen Bereichen.

Ein Masterstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie fordert und fördert neben den fachspezifischen Kompetenzen auch eine Vielzahl grundlegender, arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten.

Masterabsolventinnen und -absolventen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie arbeiten…

  • konzeptionell: Erstellung und Präsentation von Konzepten; konzeptionelle Herangehensweise an komplexe Aufgaben; Planung und Darstellung von Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels
  • im Team: Übernahme herausgehobener Verantwortung in einem Team, teamorientierte Projektarbeit, Planung schriftlicher Arbeiten in der Gruppe mit Definition von Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben an einzelne Gruppenmitglieder, gemeinsame Koordination des Ergebnisses und Qualitätskontrolle
  • strukturiert und zielorientiert: Projektmanagement: Strukturiertes Analysieren komplexer Sachverhalte, Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Eigenständige und zielorientierte Durchführung von forschungs- oder anwendungsorientierten Projekten, mit mündlicher und schriftlicher Erfassung der Ergebnisse für Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate; Fähigkeit, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen
  • wissenschaftlich: Bearbeitung komplexer Fragestellungen: wissenschaftlich-kritischer Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur: Auswahl der wichtigsten Informationen, logisches Schlussfolgern, kritisches Hinterfragen; systematisches, auch fächerübergreifendes wissenschaftliches Arbeiten; Recherche, Darstellung und Bewertung des Forschungsstandes; Wahl einer angemessenen Forschungsmethode; fachterminologisch korrekte und sprachlich differenzierte Darstellung der Ergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form
  • effizienzorientiert: wirkungs- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • kreativ: Entwicklung eigener Problemlösungen und Förderung des Kreativpotenzials durch selbständige Bearbeitung komplexer studienrelevanter Aufgaben, Anwendung auch in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang.

Sie besitzen weiterhin:

  • Argumentationsfähigkeit: Vertreten der eigenen Position durch Argumentation und Interaktion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Positionen im wissenschaftlichen Diskurs auf dem aktuellen Stand von Forschung und Anwendung; Meinungsfähigkeit und Ausbildung eines kritischen Reflexionsvermögens
  • Lernfähigkeit: Lernbereitschaft, eigenständige und selbständige Wissensaneignung
  • Eigeninitiative: Selbstmotivation, Durchhaltevermögen, selbstständige Arbeitsweise und Selbstorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz: Beschäftigung mit fremdsprachigen Texten, Möglichkeit zum Studium im Ausland und Interaktion mit ausländischen Mitstudierenden
  • Kommunikations- und Sprachkompetenz: kommunikatives Geschick durch schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; mündliches und schriftliches Präsentieren von selbst erarbeiteten Ergebnissen unter Verwendung geeigneter Präsentationsmedien

Die Absolventinnen und Absolventen des M.Sc. Gerontologie verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen …

… im Bereich der theoretischen Grundlagen der Gerontologie

  • Fundierte Kenntnisse der theoretischen Ansätze der bio-medizinischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Gerontologie
  • Vertieftes fachspezifisches Wissen in besonderen Praxis- und Themenfeldern der angewandten Gerontologie, (z.B. geriatrische Rehabilitation, Politikberatung, Wohnberatung)
  • Vertieftes Wissen der ethischen und philosophischen Grundlagen gerontologischen Handelns in der Praxis (z.B. Demenzforschung)
  • Erstellen kurzer Berichte zu Themen und Fragestellungen der allgemeinen und angewandten Gerontologie

… im Bereich der gerontologischen Forschung

  • Selbständige Planung und Durchführung multivariater statistischer Analysen, speziell auch im Hinblick auf die Analyse von Längsschnittdaten
  • Beurteilung empirischer Forschungsergebnisse
  • Eigenständige Bearbeitung einer eng umgrenzten, in der Regel empirischen Fragestellung des Masterstudiengangs Gerontologie mit wissenschaftlichen Methoden (Masterarbeit)
  • Regelgerechtes Erstellen einer wissenschaftlichen Dokumentation und Präsentation im Rahmen des Kolloquiums
  • Überblick über wissenschaftstheoretische Probleme und Fragestellungen und Einordnung von Einzelbefunden in einen Gesamtkontext
  • Vertiefte Kenntnisse und Anwendung der wissenschaftlichen Methoden (z.B. Konzeptionierung von Forschungsdesigns, Durchführung von Untersuchungen zu bestimmten Fragestellungen, Konzeptionierung und Durchführung von Evaluationsmaßnahmen, Anwendung statistischer Verfahren, Durchführung und Auswertung von Interviews)

… im Bereich der klinischen Gerontologie und Diagnostik

  • vertieftes Verständnis der biologischen Alternsmodelle
  • Kenntnisse und vertieftes Verständnis der geriatrischen Methodik, wichtiger geriatrischer Leitsymptome und -syndrome und der geriatrischen Intervention,
  • Kenntnis der wichtigsten alterstypischen psychischen Erkrankungen bzw. alterstypischen Ausprägungen psychischer Erkrankungen wie z.B. demenzielle Prozesse, Depression.
  • Kenntnis, Anwendung und Interpretation wichtiger Verfahren zur Diagnostik dieser Erkrankungen
  • Integration geriatrischen Wissens in die gerontologische Betrachtung des älteren Menschen in Beratung, Praxis und Wissenschaft
  • multidimensionale Sichtweise des älteren Menschen in klinischen und nichtklinischen Kontexten
  • Diagnostisches Handeln im gerontologischen Feld.

… im Bereich Gesellschaft und Altern

  • vertieftes Verständnis der sozialwissenschaftlichen Zusammenhänge des Alterns,
  • Vertieftes Wissen in den sozialwissenschaftlichen Grundlagen des Alterns,
  • Eigenständige Analyse und Beurteilung sozialwissenschaftlich-gerontologischer Theorien
  • Beschreibung der sozialen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen und -situationen des Alterns
  • Beschreibung und reflexive Diskussion sozialpolitischer Rahmenbedingungen des Alterns

… im Bereich Alternspsychologie

  • vertieftes Verständnis der Modelle und Ansätze der Lebensspannen- und Gerontopsychologie sowie deren Anwendung in der Beratung, im Beruf und in der klinischen Praxis
  • Kenntnisse altersspezifischer Kapazitäten sowie deren Implikationen in der Praxis
  • Wissen über die besonderen person- und umweltbezogenen Anforderungen und Anpassungsprozesse des Alterns
  • Eigenständige Durchführung empirischer Analysen von Mechanismen der Anpassung und Entwicklungsregulation im Umgang mit altersbedingten Veränderungen
  • Anwendungsorientierte Kenntnis der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation psychologischer Prävention im Alternsverlauf
  • Erstellung kurzer Berichte

… im Bereich der psychogerontologischen Intervention

  • Fundierte Kenntnisse der Grundbegriffe der Interventionsgerontologie und deren Relevanz für Versorgungs- und Bildungsangebote in der Altenarbeit
  • Kenntnisse von Möglichkeiten kognitiven Trainings bei gesunden Älteren und geistiger Aktivierung bei demenzkranken Älteren
  • Vertiefte Kenntnisse von Formen der Aktivierung bei Älteren, differenziertes Wissen von positiven Auswirkungen auf körperliche und psychische Bereiche und Anwendung und Umsetzung dieser Prinzipien in kleineren Trainingseinheiten mit Älteren
  • Nachweisen von Effekten der Interventionen anhand entsprechender Methoden
  • Kenntnis effizienter Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige von Demenzkranken
  • Zielorientierte Evaluation von Interventionsmaßnahmen

… im Bereich Einblick in die Praxisfelder der Gerontologie

  • Vertieftes Wissen der Anwendungsgebiete gerontologischer Erkenntnisse in konkreten Praxisfeldern
  • Praxisorientierter Einblick in die gerontologische Arbeit in ausgewählten klinischen und nichtklinischen Einrichtungen und Beobachtung der Anwendung gerontologischen Fachwissens anhand von Praxisbeispielen und Reflexion in Bezug auf die eigene berufliche Zukunft

…im Bereich praktische gerontologische Tätigkeit

  • Erfahrungen im professionellen Umsetzen der erworbenen theoretischen Kenntnisse in praktisches Handeln (Praktikum)
  • Reflexion und Präsentation von Erfahrungen im professionellen Umgang mit älteren Menschen, z.B. im Praktikumsbericht
  • Selbständige Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Beratungs- und Angehörigengesprächen

…im Bereich Fremdsprachenkompetenz

  • Recherche und Erarbeitung wissenschaftlicher Texte in englischer und deutscher Sprache

Darüber hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen über wichtige fächerübergreifende Methodenkompetenzen (siehe „Fächerübergreifende Kompetenzen“)

Über die fächerübergreifenden Kompetenzen (siehe oben) hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen des M.Sc. Gerontologie über Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich spezifischer Kommunikation

  • Kommunikation mit älteren Menschen und ihren Angehörigen im beratenden Kontext in Kliniken, in gerontologischen Beratungsstellen, bei Krankenkassen o.ä.
  • Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen und deren Angehörigen
  • Wissen um mögliche kommunikative Barrieren und Kompetenzen im Umgang damit

… Entwicklung individueller Schwerpunkte

  • Orientierung für die zukünftige Berufspraxis durch selbständige Schwerpunktsetzung innerhalb des Lehrangebots.

…im Bereich Empathie und Selbstreflexion

  • Berücksichtigen von Besonderheiten bei der Konzeption und Gestaltung von Interventionsmaßnahmen. Identifizieren von möglichen Barrieren seitens der Zielgruppe, solche Angebote wahrzunehmen
  • Identifizieren spezieller Problemlagen und Bedarfe bei älteren Menschen
  • Zielgruppenorientierte Präsentation von Konzeptionen und Ergebnissen für unterschiedlich zusammengesetztes Fachpublikum und auch Laien
  • Empathisches Erkennen individueller Bedürfnisse und Bedarfe spezifischer Zielgruppen
  • Anpassen des eigenen Verhaltens an die individuellen Bedürfnisse und Bedarfe älterer Menschen

Folgende Kompetenzen können die Studierenden zusätzlich erwerben:

Selbst- und Sozialkompetenzen                   

…im Bereich ein inhaltlicher Bereich des Studiums

  • Interdisziplinäres Denken und Kommunizieren
  • Ganzheitliche Betrachtung alterstypischer Lebens- und Problemlagen

A) Tätigkeiten im fachnäheren Bereich des M.Sc. Gerontologie

Für folgende Tätigkeiten ist ein Studium des Masterstudiengangs Gerontologie eine gute Voraussetzung. In den meisten Fällen sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u. a. durch Praktika, Mitarbeit an Projekten, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Beratung zu Themen des Alterns (in Verwaltungseinrichtungen, Pflege-Einrichtungen, Bildungs-Einrichtungen):

  • Beratung von Senioren und Angehörigen zu individuellen Bedürfnissen älterer Menschen
  • Beratung von Unternehmen, Einrichtungen und institutionellen Entscheidungsgremien zu gesellschaftlichen Bedürfnissen Älterer
  • Zusammenarbeit und Austausch mit Geriatern und Gerontopsychiatern im Bereich der Prävention, Diagnostik, Behandlung bzw. Intervention, Pflege und Versorgung

Leitung von Einrichtungen der Altenarbeit (z.B. Altenpflegeeinrichtungen)

  • Administrative Tätigkeiten
  • Führen von Mitarbeitern/-innen
  • Beratung von Senioren und Angehörigen

Projektmanagement (z.B. in Verbänden, Organisationen, Verwaltungen und Kommunen)

  • Planung, Durchführung und Evaluation von Projekten zur Prävention
  • Kooperation mit Institutionen wie Krankenkassen, Verbänden, Organisationen, Verwaltungen und Kommunen

Qualitätssicherung und -management (z.B. in Einrichtungen der Altenarbeit)

  • Entwicklung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung
  • Erarbeiten von Konzepten und Richtlinien für Arbeitsabläufe
  • Verantwortung für die Transparenz der Arbeitsabläufe

Forschung und Lehre (an Universitäten und Hochschulen)

  • Alternsforschung unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
  • Didaktisch ansprechende Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Fachliche Betreuung von Studierenden bei Wissenserwerb, Forschungserfahrungen und beim Verfassen von Abschlussarbeiten

Redaktion, Moderation (Journalismus, Medien, Selbständigkeit)

  • Themen- und Objektrecherche, Aufbereitung der Rechercheergebnisse
  • Durchführung und Aufbereitung von Interviews
  • Erstellen von Artikeln, Online-Inhalten, Fachpublikationen, pädagogischen Beiträgen, Multimedia-Beiträgen unter mediengerechter Formulierung
  • Erstellung und Moderation von Hör- und Filmbeiträgen

Lektorat, Programmentwicklung (Verlagswesen, Selbständigkeit)

  • Überarbeitung und Betreuung von Manuskripten
  • Fachlektorat
  • Projektmanagement
  • Kontaktpflege zu Autorinnen und Autoren
  • Programmentwicklung und -erstellung
  • Organisation von Lesungen

Dozententätigkeit (z.B. Volkshochschulen, freie Bildungsträger, Unternehmen, Agenturen, Selbständigkeit)

  • Zielgruppengerechte Aufbereitung fachspezifischer Inhalte
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Abnahme von Prüfungen
  • Entwicklung von Lernmaterialien

Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung (z.B. Marketing-Abteilung in Unternehmen, Werbeagenturen)

  • Entwicklung von Marketingkonzeptionen
  • Umsetzung von Marketingkonzeptionen in Zusammenarbeit mit Marketingdienstleistern (Grafikbüros, Werbeagenturen, etc.)
  • Analyse von Kundenwünschen
  • Entwicklung von Vertriebsstrategien

Beratende Berufe: Berufs-, Bildungs- und Studienberatung (z.B. Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, private Anbieter, Verbände, Stiftungen, Selbständigkeit)

  • Führen von Beratungsgesprächen zur Studien- und Berufswahl oder zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Halten von Vorträgen, Leitung von Workshops und Seminaren
  • Erstellen von Informationsangeboten (z.B. gedruckte Informationsbroschüren, Internetseiten)
  • Öffentlichkeitsarbeit

B) Tätigkeiten für Absolventinnen und Absolventen verschiedener geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge

Für folgende Tätigkeiten ist ein abgeschlossenes geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliches Studium eine gute Voraussetzung. Häufig sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit in Projekten, Volontariat, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Netzwerkarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Museen, NGOs, Kommunikationsagenturen, Selbständigkeit)

  • Erstellen von Präsentationen und Informationsmaterial
  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Entwicklung von Marketingmaßnahmen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Presse-Informationsmappen
  • Kontaktpflege zu Journalistinnen und Journalisten

Kulturwirtschaft, Eventmanagement, Tourismus (z.B. öffentliche Einrichtungen, private Stiftungen, Museen, Verbände, private Kulturorganisationen und Tourismusunternehmen)

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, z.B. Veranstaltungen, Reisen
  • Programmerstellung
  • Veranstaltungsorganisation
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Erstellen von Einladungen, Flyern oder Broschüren
  • Pflege von Adressdatenbanken, Erstellen von Verteilern
  • Künstlerbetreuung
  • Fundraising: Akquise von Spendern, Spendermailing, Spenderbetreuung

Personalrecruiting, Personalwesen, Unternehmensberatung (z.B. Unternehmen, Personalberatung, Zeitarbeit)

  • Vorauswahl der Bewerbungen
  • Organisation und Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Organisation und Entwicklung von Trainingskonzepten und Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Erstellung und Entwicklung von Jobprofilen und Stellenausschreibungen
  • Organisation von Bewerbermessen und Assessment Centern

Selbständige Tätigkeit, z.B. in den Bereichen

  • Journalismus
  • Lektorat
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dozententätigkeit
  • Beratung
  • Kulturbereich
  • Eventmanagement
  • Literaturagentur
  • Tourismus

Arbeiten bei Internationalen Organisationen (z.B. Auswärtiges Amt, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ, Auslandshandelskammern – AHK)

  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektmanagement
  • Netzwerktätigkeiten
  • Veranstaltungsmanagement

Weiterbildung, Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Bildungsträger, Selbständigkeit)

  • Entwicklung von Bildungskonzepten und Weiterbildungsprogrammen
  • Veranstaltungsmarketing
  • Beratung zum Weiterbildungsangebot
  • Akquise und Betreuung von Referentinnen und Referenten

Hinweise:

Das individuelle Profil jeder Absolventin und jedes Absolventen umfasst mehr als das Fachstudium. Es setzt sich aus vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten fachlicher und überfachlicher Art zusammen.

Die Auflistung der Berufsmöglichkeiten kann nicht vollständig sein: Eine abschließende Auflistung von möglichen beruflichen Tätigkeiten und Einsatzbereichen ist weder sinnvoll noch möglich: Die Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft und die hohe Spezialisierung ihrer Akteure erfordern individuelle Bildungs- und Berufswege. Die genannten möglichen beruflichen Einsatzbereiche können daher nur als Beispiele dienen.