M.A. Kunstvermittlung

Kompetenzprofil

Neben den fachspezifischen Kenntnissen und Kompetenzen, die die Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie durch das Fachstudium erwerben, eignen sie sich auch fächerübergreifende Fähigkeiten an, die generell durch das Studium eines geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Faches vermittelt werden.

Bei erfolgreichem Studienabschluss wird zusätzlich zu Urkunde und Zeugnis das Diploma Supplement ausgehändigt. Darin ist neben der Beschreibung des Abschlusses folgende Darstellung der Kompetenzen und Berufsmöglichkeiten enthalten.

Der Absolvent/die Absolventin des Masterstudiengangs „Kunstvermittlung“ verfügt über Fach- und Methodenkompetenzen in der Kunstpädagogik, der bildenden Kunst und der Kunstdidaktik, die auf dem Bachelorniveau aufbauen und dieses wesentlich vertiefen und erweitern. Er/sie ist in der Lage, die Theorien, Methoden und Forschungsbefunde der Fächer zu definieren, zu interpretieren und professionell umzusetzen. Neben den fachlichen Kernkompetenzen verfügt er/sie auch über Sozial- und Selbstkompetenzen, die weit über das eigentliche Fach hinaus gehen.

Der Absolvent/die Absolventin hat fundierte Kenntnisse über aktuelle und historische Konzeptionen der Kunstpädagogik sowie einen umfassenden Überblick über die Kunstgeschichte bis zur Kunst der Gegenwart.

Durch die Verbindung mit den Grundlagen der Psychologie und der Pädagogik hat er/sie ein vertieftes Verständnis für das große pädagogisch-psychologische Potential des künstlerischen Handelns und dessen Zusammenhänge mit der Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung. Diese breite Wissensbasis ermöglicht es ihm/ihr, alters- und situationsspezifische kunstpädagogische Projekte und Vermittlungskonzepte mit praktischen oder theoretischen Schwerpunkten zu entwickeln, verantwortungsbewusst zu realisieren und zu evaluieren. Er/sie ist in der Lage, das Methodenrepertoire der Kunstdidaktik auch in heterogenen Gruppen flexibel und differenziert einzusetzen. Der Absolvent/die Absolventin verfügt über die Fähigkeit, Vorhaben inhaltlich und organisatorisch zu strukturieren, zu realisieren und kritisch zu reflektieren sowie Prozesse und Ergebnisse zu dokumentieren und zu präsentieren.

Durch die intensive theoretische wie auch praktische Beschäftigung mit der bildenden Kunst hat er/sie gelernt, deren nachhaltige ressourcen- wie resilienzfördernde Wirkung sowohl für sich selbst zu nutzen, als auch anderen zu vermitteln.

Durch die Kooperation mit verschiedenen außerschulischen Partnern in Praktika und Projekten sowie auf Exkursionen hat der Absolvent/die Absolventin fächerübergreifende Erfahrungen erworben, die ihn/sie auch zum interdisziplinären Austausch und Arbeiten befähigen.

Mit der Masterarbeit stellt der Absolvent/die Absolventin unter Beweis, dass er/sie selbstständig eine wissenschaftliche Arbeit größeren Umfangs konzipieren und verfassen kann, die den einschlägigen wissenschaftlichen Kriterien formal, methodisch und inhaltlich angemessen ist.

Er/sie hat einen Überblick über die qualitativen und quantitativen Methoden empirischer Bildungsforschung, aber auch über andere wissenschaftliche Vorgehensweisen, wie sie insbesondere in der Bildwissenschaft verwendet werden.

Der Absolvent/die Absolventin ist qualifiziert für vielfältige Berufsfelder der Kunstpädagogik und verwandter Gebiete, wie zum Beispiel für Bildungseinrichtungen aller Art sowie für museumspädagogische und andere Kulturzentren, in denen die bildende Kunst mit unterschiedlichen Zielen in Theorie und Praxis vermittelt wird. Er/sie kann weiterhin im Bereich der Salutogenese sowie auf sozialpädagogischen Feldern sinnvoll eingesetzt werden.

Der Absolvent/die Absolventin ist zur Promotion und für Tätigkeiten in der Wissenschaft qualifiziert.

Ein Masterstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie fordert und fördert neben den fachspezifischen Kompetenzen auch eine Vielzahl grundlegender, arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten.

Masterabsolventinnen und -absolventen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie arbeiten…

  • konzeptionell: Erstellung und Präsentation von Konzepten; konzeptionelle Herangehensweise an komplexe Aufgaben; Planung und Darstellung von Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels
  • im Team: Übernahme herausgehobener Verantwortung in einem Team, teamorientierte Projektarbeit, Planung schriftlicher Arbeiten in der Gruppe mit Definition von Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben an einzelne Gruppenmitglieder, gemeinsame Koordination des Ergebnisses und Qualitätskontrolle
  • strukturiert und zielorientiert: Projektmanagement: Strukturiertes Analysieren komplexer Sachverhalte, Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Eigenständige und zielorientierte Durchführung von forschungs- oder anwendungsorientierten Projekten, mit mündlicher und schriftlicher Erfassung der Ergebnisse für Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate; Fähigkeit, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen
  • wissenschaftlich: Bearbeitung komplexer Fragestellungen: wissenschaftlich-kritischer Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur: Auswahl der wichtigsten Informationen, logisches Schlussfolgern, kritisches Hinterfragen; systematisches, auch fächerübergreifendes wissenschaftliches Arbeiten; Recherche, Darstellung und Bewertung des Forschungsstandes; Wahl einer angemessenen Forschungsmethode; fachterminologisch korrekte und sprachlich differenzierte Darstellung der Ergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form
  • effizienzorientiert: wirkungs- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • kreativ: Entwicklung eigener Problemlösungen und Förderung des Kreativpotenzials durch selbständige Bearbeitung komplexer studienrelevanter Aufgaben, Anwendung auch in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang.

Sie besitzen weiterhin:

  • Argumentationsfähigkeit: Vertreten der eigenen Position durch Argumentation und Interaktion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Positionen im wissenschaftlichen Diskurs auf dem aktuellen Stand von Forschung und Anwendung; Meinungsfähigkeit und Ausbildung eines kritischen Reflexionsvermögens
  • Lernfähigkeit: Lernbereitschaft, eigenständige und selbständige Wissensaneignung
  • Eigeninitiative: Selbstmotivation, Durchhaltevermögen, selbstständige Arbeitsweise und Selbstorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz: Beschäftigung mit fremdsprachigen Texten, Möglichkeit zum Studium im Ausland und Interaktion mit ausländischen Mitstudierenden
  • Kommunikations- und Sprachkompetenz: kommunikatives Geschick durch schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; mündliches und schriftliches Präsentieren von selbst erarbeiteten Ergebnissen unter Verwendung geeigneter Präsentationsmedien

Die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Kunstvermittlung verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen…

…im kunstpädagogischen Bereich

  • Fachverständnis: Reflektierter Einsatz des erworbenen Fachwissens über aktuelle und historische Konzeptionen der Kunstpädagogik in der eigenen Vermittlungsarbeit
  • Vermittlung: Eigenständige Anwendung, Entwicklung und Durchführung kunstpädagogischer Projekte in unterschiedlichen Medien (wie zum Beispiel im zwei- und dreidimensionalen Gestalten, in den neuen Medien und im performativen Bereich)
  • Umgebung: Nutzung ortsspezifischer Aspekte von Natur und Kultur für die gestalterische Arbeit
  • Interdisziplinarität: Zusammenarbeit von Kunstpädagogik mit anderen Fachdisziplinen, um dem interdisziplinären Anspruch aktueller Kunst gerecht zu werden

…im künstlerischen Bereich

  • Rezeption von Bildern: Differenziertes Erfassen historischer wie aktueller Werke der Bildenden Kunst und der gestalteten Umwelt in Werkbetrachtung, -beschreibung, -analyse und -kontextualisierung
  • Produktion und Reflexion von eigenen Bildern: Fähigkeit, die eigene künstlerische Arbeit in Beziehung zur Kunst der Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren

im kunstdidaktischen Bereich

  • Methodik: Einsatz unterschiedlicher kunstpädagogischer Methoden, um der Vielfalt und Pluralität der Kunst zu entsprechen
  • Anschaulichkeit: Fähigkeit, komplexe Strukturen des Visuellen mit allen Sinnen erfahrbar zu machen und zielgerichtet in der Vermittlung einzusetzen
  • Bildung: Erstellen passender Angebote, um Menschen in ihrem Bildungswunsch zu unterstützen und zu begleiten
  • Organisation: Fähigkeit, Vorhaben inhaltlich und organisatorisch zu strukturieren, zu realisieren und kritisch zu reflektieren sowie Prozesse und Ergebnisse zu dokumentieren und zu präsentieren

…im kunstpädagogisch-psychologischen Bereich

  • Wechselwirkung zwischen Biografie und künstlerischem Handeln: Erkennen identitäts- und persönlichkeitsbildender Aspekte des künstlerischen Handelns, die eine Bearbeitung unterschiedlicher Lebenserfahrungen und -ereignisse ermöglichen und eine positive Auswirkung auf andere Lebensbereiche haben
  • Heterogenität: Verwendung differenzierter kunstpädagogischer Konzepte und Methoden, um heterogenen Gruppen gerecht zu werden
  • Spezifizierung: Sinnvolle Entwicklung alters-, situations- und genderspezifischer Vermittlungskonzepte mit praktischen und theoretischen Schwerpunkten

Darüber hinaus verfügen sie über wichtige fächerübergreifende Methodenkompetenzen (siehe oben „Fächerübergreifende Kompetenzen“)

Über die fächerübergreifenden Kompetenzen (siehe oben) hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Kunstvermittlung über Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich der eigenen Persönlichkeitsentwicklung

  • Weiterentwicklung im künstlerischen wie pädagogischen Feld und Teilhabe an aktuellen künstlerischen und kunstpädagogischen Entwicklungen
  • Bewusstsein für die ressourcenentwickelnden und resilienzfördernden Wirkungen von Kunst
  • Beachten der eigenen Belastbarkeit als Kunstvermittler/Kunstvermittlerin

…in der interdisziplinären Zusammenarbeit

  • Zielorientiertes Zusammenarbeiten mit anderen im Team
  • Konstruktive, aber auch konfliktfähige Kooperationsbereitschaft
  • Konstruktives Vertreten kunstpädagogischer Perspektiven in den jeweiligen Kooperationen

Fach- und Methodenkompetenzen

…im Bereich Berufspraxis

  • Praxisorientierung durch Kooperationen mit dem Neuen Museum Nürnberg, dem Germanischen Nationalmuseum u.a.: Gemeinsame Entwicklung von Vermittlungskonzepten mit Kuratorinnen und Kuratoren
  • Praxisorientierung durch Kooperation mit Bildungseinrichtungen: Gestaltung von Vermittlungsangeboten mit außerschulischen kunstpädagogischen Institutionen, z.B. Offenen Ateliers mit geistig behinderten Menschen oder den Einrichtungen für Migration in Nürnberg
  • Praxisorientierung durch Exkursionen: Konzeption von Vermittlungseinheiten für kunstpraktische wie kunstgeschichtliche Exkursionen

…im Bereich Forschungspraxis

  • Praxisorientierte Forschung im Rahmen der Masterarbeit mit Unterstützung durch das Zentralinstitut für Lehr- und Lernforschung (ZiLL) der FAU: Beantwortung und Lösung spezifisch kunstpädagogischer Fragestellungen mit Methoden aus der qualitativen oder quantitativen Forschung
  • Praxisorientierte Forschung im Rahmen der Masterarbeit mit Unterstützung durch das Institut für Kunstgeschichte der FAU, das Institut für moderne Kunst in Nürnberg sowie der Museumspädagogik am Neuen Museum in Nürnberg: Entwicklung differenzierter Forschungsmethoden im Austausch mit den jeweiligen Fachvertretern

Selbst- und Sozialkompetenzen

…im Bereich Umgang mit Individuen und Gruppen

  • Übertragung der künstlerischen Erfahrung auf pädagogische Prozesse
  • Akzeptanz von Diversität, um den spezifischen Qualitäten einer Gruppe gerecht zu werden und die Mannigfaltigkeit der Arbeitsergebnisse zu erhöhen
  • Wahrnehmung und Verständnis für andere Ansätze in der Teamarbeit; Anerkennen von Unterschiedlichkeit als Chance

…im Bereich Zusammenarbeit

  • Erkennen neuer Kooperationsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Universität, Gewinnung von potentiellen Kooperationspartnern für eine Zusammenarbeit und Entwicklung einer stabilen Grundlage für eine tragfähige Zusammenarbeit

…im Bereich Selbständiges Durchführen eigener Projekte

  • Anspruchsvolles kunstpädagogisches Wirken durch die erfolgreiche Durchführung verschiedener Projekte in unterschiedlichen außerschulischen Bildungseinrichtungen

…im Bereich Individuelle Profilbildung

  • Eigeninitiatives, kreatives und selbstverantwortliches Nutzen des breiten universitären Angebots von Ringvorlesungen über Forschungswerkstätten, Tagungen sowie den universitären Instituten wie der Bibliothek oder das Rechen- und Sprachzentrum

A) Tätigkeiten im fachnäheren Bereich des M.A. Kunstvermittlung

Für folgende Tätigkeiten ist ein Masterstudium Kunstvermittlung eine gute Voraussetzung. In den meisten Fällen sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u. a. durch Praktika, Mitarbeit an Projekten, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden.

Kunstvermittlung und/oder Kunstpädagogik

  • Durchführen von Kunst-Workshops
  • Organisation von Ausstellungen von Kursteilnehmenden
  • Erstellen von Workshop-Programmen
  • Organisation von Exkursionen
  • Konzeption von Museumsführungen
  • Vermittlung von kunstpädagogischen Kompetenzen in Form von Vorlesungen, Kursen und Übungen an Erwachsene
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung fachspezifischer Inhalte
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen

Einsatzbereich der Kunstpädagogik/Kunstvermittlung:

  • In der Salutogenese (wie z.B. Rehabilitationseinrichtungen);
  • in öffentlichen oder privaten Kunstschulen sowie in pädagogischen Kinder- und Jugendeinrichtungen;
  • in Einrichtungen für Menschen mit Förderbedarf;
  • in der Erwachsenenbildung und an Volkshochschulen oder im Freizeitbereich;
  • im Museum und anderen Ausstellungshäusern;

B) Tätigkeiten für Absolventinnen und Absolventen verschiedener geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge

Für folgende Tätigkeiten ist ein abgeschlossenes geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliches Studium eine gute Voraussetzung. Häufig sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit in Projekten, Volontariat, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Redaktion, Moderation (Journalismus, Medien, Selbständigkeit)

  • Themen- und Objektrecherche, Aufbereitung der Rechercheergebnisse
  • Durchführung und Aufbereitung von Interviews
  • Erstellen von Artikeln, Online-Inhalten, Fachpublikationen, pädagogischen Beiträgen, Multimedia-Beiträgen unter mediengerechter Formulierung
  • Erstellung und Moderation von Hör- und Filmbeiträgen

Lektorat, Programmentwicklung (Verlagswesen, Selbständigkeit)

  • Überarbeitung und Betreuung von Manuskripten
  • Projektmanagement
  • Kontaktpflege zu Autorinnen und Autoren
  • Programmentwicklung und -erstellung
  • Organisation von Lesungen

Forschung und Lehre (an Universitäten und Hochschulen)

  • Erforschung von Gegenständen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
  • Didaktisch ansprechende Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Fachliche Betreuung von Studierenden bei Wissenserwerb, Forschungserfahrungen und beim Verfassen von Abschlussarbeiten

Netzwerkarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Museen, NGOs, Kommunikationsagenturen, Selbständigkeit)

  • Erstellen von Präsentationen und Informationsmaterial
  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Entwicklung von Marketingmaßnahmen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Presse-Informationsmappen
  • Kontaktpflege zu Journalistinnen und Journalisten

Kulturwirtschaft, Eventmanagement, Tourismus (z.B. öffentliche Einrichtungen, private Stiftungen, Museen, Verbände, private Kulturorganisationen und Tourismusunternehmen)

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, z.B. Veranstaltungen, Reisen
  • Programmerstellung
  • Veranstaltungsorganisation
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Erstellen von Einladungen, Flyern oder Broschüren
  • Pflege von Adressdatenbanken, Erstellen von Verteilern
  • Künstlerbetreuung
  • Fundraising: Akquise von Spendern, Spendermailing, Spenderbetreuung

Personalrecruiting, Personalwesen, Unternehmensberatung (z.B. Unternehmen, Personalberatung, Zeitarbeit)

  • Vorauswahl der Bewerbungen
  • Organisation und Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Organisation und Entwicklung von Trainingskonzepten und Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Erstellung und Entwicklung von Jobprofilen und Stellenausschreibungen
  • Organisation von Bewerbermessen und Assessment Centern

Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung (z.B. Marketing-Abteilung in Unternehmen, Werbeagenturen)

  • Entwicklung von Marketingkonzeptionen
  • Umsetzung von Marketingkonzeptionen in Zusammenarbeit mit Marketingdienstleistern (Grafikbüros, Werbeagenturen, etc.)
  • Analyse von Kundenwünschen
  • Entwicklung von Vertriebsstrategien

Beratende Berufe: Berufs-, Bildungs- und Studienberatung (z.B. Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, private Anbieter, Verbände, Stiftungen, Selbständigkeit)

  • Führen von Beratungsgesprächen zur Studien- und Berufswahl oder zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Halten von Vorträgen, Leitung von Workshops und Seminaren
  • Erstellen von Informationsangeboten (z.B. gedruckte Informationsbroschüren, Internetseiten)
  • Öffentlichkeitsarbeit

Selbständige Tätigkeit, z.B. in den Bereichen

  • Journalismus
  • Lektorat
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dozententätigkeit
  • Beratung
  • Kulturbereich
  • Eventmanagement
  • Literaturagentur
  • Tourismus

Arbeiten bei Internationalen Organisationen (z.B. Auswärtiges Amt, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ, Auslandshandelskammern – AHK)

  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektmanagement
  • Netzwerktätigkeiten
  • Veranstaltungsmanagement

Weiterbildung, Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Bildungsträger, Selbständigkeit)

  • Entwicklung von Bildungskonzepten und Weiterbildungsprogrammen
  • Veranstaltungsmarketing
  • Beratung zum Weiterbildungsangebot
  • Akquise und Betreuung von Referentinnen und Referenten

Hinweise:

Das individuelle Profil jeder Absolventin und jedes Absolventen umfasst mehr als das Fachstudium. Es setzt sich aus vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten fachlicher und überfachlicher Art zusammen.

Die Auflistung der Berufsmöglichkeiten kann nicht vollständig sein: Eine abschließende Auflistung von möglichen beruflichen Tätigkeiten und Einsatzbereichen ist weder sinnvoll noch möglich: Die Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft und die hohe Spezialisierung ihrer Akteure erfordern individuelle Bildungs- und Berufswege. Die genannten möglichen beruflichen Einsatzbereiche können daher nur als Beispiele dienen.