M.A. Nahoststudien (Middle Eastern Studies)

Kompetenzprofil

Neben den fachspezifischen Kenntnissen und Kompetenzen, die die Studierenden der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie durch das Fachstudium erwerben, eignen sie sich auch fächerübergreifende Fähigkeiten an, die generell durch das Studium eines geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Faches vermittelt werden.

Bei erfolgreichem Studienabschluss wird zusätzlich zu Urkunde und Zeugnis das Diploma Supplement ausgehändigt. Darin ist neben der Beschreibung des Abschlusses folgende Darstellung der Kompetenzen und Berufsmöglichkeiten enthalten.

Der Absolvent/die Absolventin des Masterstudiengangs Nahoststudien verfügt über fachwissenschaftliche Kompetenzen mit Bezug auf die Region des Nahen Ostens, die auf dem Niveau eines orientwissenschaftlichen oder eines sozialwissenschaftlichen Bachelorabschlusses aufbauen und diesen erheblich übersteigen. Er oder sie hat darüber hinaus interdisziplinäre und interkulturelle Fähigkeiten erworben, die eine eigenständige und fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Nahen Osten ermöglichen.

Der Masterstudiengang Nahoststudien umfasst einen disziplinären Schwerpunktbereich, einen interdisziplinären Wahlpflichtbereich und den Bereich „transregionale Themen und Methoden“. Im Schwerpunktbereich hat der Absolvent/ die Absolventin eine von sechs Möglichkeiten ausgewählt: „Sprache und Literatur“, „Religion und Recht (Islam)“, „Orientalisches Christentum“, „Politikwissenschaft“, „Wirtschaftswissenschaft“ und „Kulturgeographie“ und in diesem Bereich mindestens zwei Module (20 ECTS) und ein Forschungskolloquium absolviert. Je nach Thematik werden diese Veranstaltungen in deutscher oder englischer Sprache abgehalten. Die Schwerpunktmodule dienen vor allem der Vertiefung der disziplinären und methodischen Kompetenzen für das wissenschaftliche Arbeiten.

Der Absolvent/die Absolventin hat darüber hinaus ein verpflichtendes Modul zur Einführung in die regionalwissenschaftliche Raumtheorie absolviert und in drei Wahlpflichtmodulen aus dem Lehrangebot des Masterprogramms andere disziplinäre Perspektiven der Nahostforschung kennengelernt. Dadurch wurden die sprachlichen und interdisziplinären Kompetenzen vertieft und erweitert. Im Bereich „transregionale Themen und Methoden“ hat sich der Absolvent/ die Absolventin entweder mit gesellschaftlichen und kulturellen Fragen beschäftigt, welche die Grenzen von Weltregionen überschreiten, oder sich zusätzliche methodische Kompetenzen in seinem oder ihrem Schwerpunktbereich angeeignet.

Das letzte Fachsemester ist der Anfertigung einer Masterarbeit gewidmet. Der Absolvent/die Absolventin weist damit nach, dass er/sie ein Thema im Bereich des gewählten Schwerpunkts mit den einschlägigen Methoden selbständig auf wissenschaftlichem Niveau und in begrenzter Zeit abhandeln kann.

Insgesamt vermittelt das Studium weiterführende und forschungsorientierte Kompetenzen in einer ausgewählten Disziplin aus den Bereichen der philologischen und sozialwissenschaftlichen Nahostforschung. Die Absolventinnen und Absolventen haben sich in dem von ihnen gewählten Schwerpunkt die Fähigkeit erworben, spezifische Problemlagen kulturell, historisch, sprachlich und gesellschaftlich zu kontextualisieren und systematisch zu analysieren. Dadurch sind sie befähigt, spezifische fachliche Methoden, Theorien und Modelle an regional­spezifische Problemlagen heranzutragen. Darüber hinaus hat sich der Absolvent/ die Absolventin auch mit den Arbeitsweisen anderer nahostwissenschaftlicher Disziplinen vertraut gemacht und ist somit in besonderer Weise qualifiziert, in einem interdisziplinären Kontext zu arbeiten.

Grundsätzlich steht den Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Nahoststudien eine weitere Qualifizierung im Wissenschaftssystem in Form der Promotion offen. Je nach Spezialisierung im Studium und persönlicher Eignung sind sie auf vielfältige Tätigkeitsfelder vorbereitet, die sich neben dem Wissenschaftsbereich vor allem in kulturellen Institutionen, Museen, dem Verlagswesen, dem diplomatischen Dienst, der öffentlichen Verwaltung, den Medien, den Parteien und Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen (NGOs) der Entwicklungszusammenarbeit und der freien Wirtschaft finden.

Ein Masterstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie fordert und fördert neben den fachspezifischen Kompetenzen auch eine Vielzahl grundlegender, arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten.

Masterabsolventinnen und -absolventen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie arbeiten…

  • konzeptionell: Erstellung und Präsentation von Konzepten; konzeptionelle Herangehensweise an komplexe Aufgaben; Planung und Darstellung von Maßnahmen zur Erreichung eines bestimmten Ziels
  • im Team: Übernahme herausgehobener Verantwortung in einem Team, teamorientierte Projektarbeit, Planung schriftlicher Arbeiten in der Gruppe mit Definition von Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben an einzelne Gruppenmitglieder, gemeinsame Koordination des Ergebnisses und Qualitätskontrolle
  • strukturiert und zielorientiert: Projektmanagement: Strukturiertes Analysieren komplexer Sachverhalte, Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Eigenständige und zielorientierte Durchführung von forschungs- oder anwendungsorientierten Projekten, mit mündlicher und schriftlicher Erfassung der Ergebnisse für Hausarbeiten, Projektarbeiten, Referate; Fähigkeit, auch auf der Grundlage unvollständiger oder begrenzter Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen zu fällen
  • wissenschaftlich: Bearbeitung komplexer Fragestellungen: wissenschaftlich-kritischer Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur: Auswahl der wichtigsten Informationen, logisches Schlussfolgern, kritisches Hinterfragen; systematisches, auch fächerübergreifendes wissenschaftliches Arbeiten; Recherche, Darstellung und Bewertung des Forschungsstandes; Wahl einer angemessenen Forschungsmethode; fachterminologisch korrekte und sprachlich differenzierte Darstellung der Ergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form
  • effizienzorientiert: wirkungs- und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • kreativ: Entwicklung eigener Problemlösungen und Förderung des Kreativpotenzials durch selbständige Bearbeitung komplexer studienrelevanter Aufgaben, Anwendung auch in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang.

Sie besitzen weiterhin:

  • Argumentationsfähigkeit: Vertreten der eigenen Position durch Argumentation und Interaktion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Positionen im wissenschaftlichen Diskurs auf dem aktuellen Stand von Forschung und Anwendung; Meinungsfähigkeit und Ausbildung eines kritischen Reflexionsvermögens
  • Lernfähigkeit: Lernbereitschaft, eigenständige und selbständige Wissensaneignung
  • Eigeninitiative: Selbstmotivation, Durchhaltevermögen, selbstständige Arbeitsweise und Selbstorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz: Beschäftigung mit fremdsprachigen Texten, Möglichkeit zum Studium im Ausland und Interaktion mit ausländischen Mitstudierenden
  • Kommunikations- und Sprachkompetenz: kommunikatives Geschick durch schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; mündliches und schriftliches Präsentieren von selbst erarbeiteten Ergebnissen unter Verwendung geeigneter Präsentationsmedien

Die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Nahoststudien (Middle Eastern Studies) verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen…

…in Fragen des Nahen und Mittleren Osten

  • geschichtliche Kenntnisse und Analyse des Gegenwartsgeschehens, regional wie in den globalen Verflechtungen
  • Verstehen gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Verhältnisse im Kontext der Globalisierung
  • Kenntnisse von Sprachen und Kulturen sowie Religionen dieser Region
  • Fähigkeit, kulturelle Praktiken und Ausdrucksformen historisch und geographisch zu verorten und in vergleichender Perspektive zu analysieren

…im Bereich regional- und raumwissenschaftlicher Zugänge

  • theoretisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit Fragen der Regionalforschung (area studies)
  • Fähigkeit, Raumbezüge auf verschiedenen Ebenen – lokal, national, regional, global – kritisch analysieren zu können

…in Interdisziplinarität

  • Stetiges interdisziplinäres und innovatives Denken und Forschen aufgrund der Struktur mit 6 Fachschwerpunkten und der Verankerung in drei Fakultäten (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Naturwissenschaftliche Fakultät, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
  • Kenntnisse verschiedener theoretischer (z.B. Diskursanalyse, Hermeneutik, Wissenssoziologie) und methodischer (qualitativ, quantitativ) Zugänge, die je nach Schwerpunkt vertieft sind

Darüber hinaus verfügen sie über wichtige fächerübergreifende Methodenkompetenzen (siehe oben „Fächerübergreifende Kompetenzen“)

Über die fächerübergreifenden Kompetenzen (siehe oben) hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen des M.A. Nahoststudien (Middle Eastern Studies) über Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich interkulturelle und interreligiöse Kontakte

  • Kenntnisse interkultureller und interreligiöser Vielfalt in transregionalen Bezügen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Islam (im Nahen Osten, in Europa, sowie transnational), orientalischem Christentum und nahöstlichen Minderheitenreligionen
  • Sensibilität für Differenz und Erfahrung im angemessenen lebensweltlichen Umgang damit

…im Bereich Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an fremde Länder und Welten

  • Kenntnisse verschiedener Lebensformen fremder Länder und Welten, besonders des Nahen Ostens
  • Bewusstsein der kulturellen Gebundenheit von Verhalten und Fähigkeit kritischer Selbstreflexion

Folgende Kompetenzen können die Studierenden im Rahmen des Projektes FAU MUN („Model United Nations“ – Simulation der Verhandlung der Vereinten Nationen) oder im Rahmen einer Forschungswerkstatt zusätzlich erwerben:

Fach- und Methodenkompetenzen…

…im Bereich diplomatische Kompetenz

  • Professionelles Verhandeln aktueller Fragen der Weltgemeinschaft und Vorbereiten von Resolutionsentwürfen im Projekt FAU MUN

…im Bereich wissenschaftlicher Kompetenz

  • Fähigkeit zur eigenständigen Identifikation problembezogener Fragestellungen und zu deren systematischer Operationalisierung im Rahmen definierter Vorgaben
  • Kenntnis und Auswahl geeigneter Methodensets zur empirischen Bearbeitung des gewählten Themenkomplexes
  • Identifikation adäquater theoretischer Ansätze und Befähigung, das eigene Forschungsthema konzeptionell im Theoriegebäude zu verorten
  • Einblicke in die logistischen Erfordernisse eines Forschungsvorhabens

Selbst- und Sozialkompetenzen…

…im Bereich interkulturelle Kompetenz

  • Verhandeln aus der Perspektive eines UN-Mitgliedstaates im Projekt FAU MUN
  • Verhandeln mit Delegationen aus verschiedenen Ländern, die jeweils weitere UN-Mitgliedsstaaten vertreten im Projekt FAU MUN

…im Bereich selbstsicheres Auftreten

  • Halten von spontanen englischsprachigen Reden vor großem Publikum (bis zu 400 Personen) im Projekt FAU MUN
  • Umgang mit konstruktiver Kritik in der Gruppe im Projekt FAU MUN
  • Fähigkeit, Methoden und Ergebnisse sowohl einem Fachpublikum als auch Nicht-Fachleuten kompetent und nachvollziehbar zu vermitteln

…im Bereich effektives Selbstmanagement

  • Aneignung von umfassendem Fachwissen in kurzer Zeit zu einem Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen im Projekt FAU MUN
  • Intensiver und zeiteffizienter Kompetenzaufbau in Verhandlungsgeschick, Rhetorik, Präsentationstechniken und Teamarbeit im Projekt FAU MUN
  • Fähigkeit zur Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts

A) Berufsfelder im fachnäheren Bereich des M.A. Nahoststudien (Middle Eastern Studies)

Für eine Berufstätigkeit in folgenden Bereichen ist ein Studium des M.A. Nahoststudien (Middle Eastern Studies) eine gute Voraussetzung. In den meisten Fällen sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u. a. durch Praktika, Mitarbeit an Projekten, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

  • Wissenschaft (z.B. Universität, Fachhochschule)
  • Politikberatung (z.B. GIGA Hamburg, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Center for European Policy Studies CEPS Brüssel)
  • Wirtschaftsberatung (z.B. bei EMA Hamburg, NuMOV Berlin)
  • Diplomatischer Dienst (für die BRD, die EU, die UN)
  • Entwicklungszusammenarbeit (z.B. GIZ)
  • internationale Organisationen (z.B. UN und ihre Unterorganisationen, wie UNESCO, FAO, UNCTAD etc., EU, IWF, World Bank)
  • internationale wie nationale Nichtregierungsorganisationen (z.B. amnesty international, Human Rights Watch, Greenpeace, International Crisis Group)
  • Sicherheitsbehörden (z.B. Verfassungsschutz, Polizei, Bundesnachrichtendienst, Bundeswehr)
  • Öffentliche Verwaltung (z.B. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesamt für Außenwirtschaft)
  • Journalismus & Medien
  • Bildungsarbeit (z.B. Volkshochschule, politische Bildung, kirchliche oder weltanschauliche Akademie)

B) Tätigkeiten für Absolventinnen und Absolventen verschiedener geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge

Für folgende Tätigkeiten ist ein abgeschlossenes geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliches Studium eine gute Voraussetzung. Häufig sind zusätzliche spezielle Kompetenzen und berufliche Erfahrungen erforderlich, die u.a. durch Praktika, Mitarbeit in Projekten, Volontariat, Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement erworben werden können.

Redaktion, Moderation (Journalismus, Medien, Selbständigkeit)

  • Themen- und Objektrecherche, Aufbereitung der Rechercheergebnisse
  • Durchführung und Aufbereitung von Interviews
  • Erstellen von Artikeln, Online-Inhalten, Fachpublikationen, pädagogischen Beiträgen, Multimedia-Beiträgen unter mediengerechter Formulierung
  • Erstellung und Moderation von Hör- und Filmbeiträgen

Lektorat, Programmentwicklung (Verlagswesen, Selbständigkeit)

  • Überarbeitung und Betreuung von Manuskripten
  • Projektmanagement
  • Kontaktpflege zu Autorinnen und Autoren
  • Programmentwicklung und -erstellung
  • Organisation von Lesungen

Forschung und Lehre (an Universitäten und Hochschulen)

  • Erforschung von Gegenständen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
  • Didaktisch ansprechende Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Fachliche Betreuung von Studierenden bei Wissenserwerb, Forschungserfahrungen und beim Verfassen von Abschlussarbeiten

Netzwerkarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Museen, NGOs, Kommunikationsagenturen, Selbständigkeit)

  • Erstellen von Präsentationen und Informationsmaterial
  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Entwicklung von Marketingmaßnahmen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Presse-Informationsmappen
  • Kontaktpflege zu Journalistinnen und Journalisten

Dozententätigkeit, Sprach-, Fremdsprachunterricht, Sprachvermittlung (z.B. Volkshochschulen, freie Bildungsträger, Unternehmen, Agenturen, Selbständigkeit)

  • Vermittlung von Sprachkompetenzen in Form von Vorlesungen, Kursen und Übungen an Erwachsene
  • Zielgruppengerechte Aufbereitung fachspezifischer Inhalte
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Abnahme von Prüfungen
  • Übersetzung(smanagement)
  • Entwicklung von Lernmaterialien

Kulturwirtschaft, Eventmanagement, Tourismus (z.B. öffentliche Einrichtungen, private Stiftungen, Museen, Verbände, private Kulturorganisationen und Tourismusunternehmen)

  • Projektmanagement: Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, z.B. Veranstaltungen, Reisen
  • Programmerstellung
  • Veranstaltungsorganisation
  • Qualifizierte Reiseleitung
  • Erstellen von Einladungen, Flyern oder Broschüren
  • Pflege von Adressdatenbanken, Erstellen von Verteilern
  • Künstlerbetreuung
  • Fundraising: Akquise von Spendern, Spendermailing, Spenderbetreuung

Personalrecruiting, Personalwesen, Unternehmensberatung (z.B. Unternehmen, Personalberatung, Zeitarbeit)

  • Vorauswahl der Bewerbungen
  • Organisation und Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Organisation und Entwicklung von Trainingskonzepten und Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Erstellung und Entwicklung von Jobprofilen und Stellenausschreibungen
  • Organisation von Bewerbermessen und Assessment Centern

Marketing, Vertrieb, Kundenbetreuung (z.B. Marketing-Abteilung in Unternehmen, Werbeagenturen)

  • Entwicklung von Marketingkonzeptionen
  • Umsetzung von Marketingkonzeptionen in Zusammenarbeit mit Marketingdienstleistern (Grafikbüros, Werbeagenturen, etc.)
  • Analyse von Kundenwünschen
  • Entwicklung von Vertriebsstrategien

Beratende Berufe: Berufs-, Bildungs- und Studienberatung (z.B. Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, private Anbieter, Verbände, Stiftungen, Selbständigkeit)

  • Führen von Beratungsgesprächen zur Studien- und Berufswahl oder zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Halten von Vorträgen, Leitung von Workshops und Seminaren
  • Erstellen von Informationsangeboten (z.B. gedruckte Informationsbroschüren, Internetseiten)
  • Öffentlichkeitsarbeit

Selbständige Tätigkeit, z.B. in den Bereichen

  • Journalismus
  • Lektorat
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dozententätigkeit
  • Beratung
  • Kulturbereich
  • Eventmanagement
  • Literaturagentur
  • Tourismus

Arbeiten bei Internationalen Organisationen (z.B. Auswärtiges Amt, Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ, Auslandshandelskammern – AHK)

  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit
  • Projektmanagement
  • Netzwerktätigkeiten
  • Veranstaltungsmanagement

Weiterbildung, Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen, Bildungsträger, Selbständigkeit)

  • Entwicklung von Bildungskonzepten und Weiterbildungsprogrammen
  • Veranstaltungsmarketing
  • Beratung zum Weiterbildungsangebot
  • Akquise und Betreuung von Referentinnen und Referenten

Hinweise:

Das individuelle Profil jeder Absolventin und jedes Absolventen umfasst mehr als das Fachstudium. Es setzt sich aus vielfältigen Erfahrungen und Fähigkeiten fachlicher und überfachlicher Art zusammen.

Die Auflistung der Berufsmöglichkeiten kann nicht vollständig sein: Eine abschließende Auflistung von möglichen beruflichen Tätigkeiten und Einsatzbereichen ist weder sinnvoll noch möglich: Die Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft und die hohe Spezialisierung ihrer Akteure erfordern individuelle Bildungs- und Berufswege. Die genannten möglichen beruflichen Einsatzbereiche können daher nur als Beispiele dienen.