Lateinamerika – Diversität und Transformation

Lateinamerika - Diversität und Transformation

Im Fokus des Forschungsschwerpunktes stehen Transformationsprozesse in den Gesellschaften Lateinamerikas, wie sie sich aktuell unter den Bedingungen von Globalisierung, Migration und Plurikulturalität vollziehen. Unter Beteiligung verschiedener geistes-, sozial- und naturwissenschaftlicher Disziplinen werden Praktiken und Repräsentationen in den Blick genommen, die diese Prozesse rahmen und hervorbringen. Dabei stehen u.a. Fragen von Nachhaltigkeit, Umgang mit Diversität und Konvivialität im Vordergrund. Den Kern des Forschungsschwerpunktes bildet die Sektion Iberoamerika am Zentralinstitut für Regionenforschung.

Projekte:

Laufzeit: 13. Juli 2016 - 31. Dezember 2016
Mittelgeber: andere Förderorganisation
Projektleitung:

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Laufzeit: seit 1. September 2017
Mittelgeber: Stiftungen
Projektleitung:

Die Histoire naturelle des Indes kann in mehrfacher Hinsicht als emblematisch für die Geschichte der Sprach- und Kulturkontakte in der Karibik gelten: Es illustriert am Beispiel einer individuellen Sprachbiographie die Rolle der spanischen Sprache und Kultur für die Akkulturationsprozesse in der kolonialen Karibik, spiegelt gleichzeitig aber auch die Interaktion zwischen verschiedenen europäischen und indigenen Sprachen bei der Herausbildung des Kolonialfranzösischen wider. Darüber hinaus enthält es sogar wichtige Informationen über die Entwicklung des Spanischen in Amerika, insbesondere den Erwerb der spanischen Sprache unter Indigenen.

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Laufzeit: seit 1. Februar 2011
Projektleitung:

Prof. Dr. Andrea Pagni

2005-2019 Lehrveranstaltungen im Grund- und Hauptstudium in Spanischer und Französischer Literaturwissenschaft; Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung

Die koloniale Situation hat den Umgang Lateinamerikas mit den europäischen Kulturen entscheidend geprägt; sie hat ein kulturelles Gefälle entstehen lassen zwischen zentraler Ausgangskultur, wo die Originale produziert werden, und peripherer Zielkultur, wo sie rezipiert und nachgeahmt, in die sie übersetzt werden. Weil aber der gesamte Kontext der Zielkultur gleichsam als Translationsmedium fungiert, werden diese Modelle im Translationsprozess verändert. Übersetzen…

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Laufzeit: seit 1. April 2018
Projektleitung:

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Laufzeit: 1. August 2009 - 31. Dezember 2017
Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Emmy-Noether-Programm (EIN-ENP)
Projektleitung:

Die außerordentliche sprachliche und kulturelle Vielfalt der karibischen Inseln bietet optimale Voraussetzungen, um an ihrem Beispiel exemplarisch Fragen des Sprach- und Kulturkontaktes zu untersuchen. Im Unterschied zum sprachlichen und kulturellen Erbe der indianischen Ureinwohner und der afrikanischen Sklaven, das – trotz zahlreicher ungelöster Fragen – verhältnismäßig intensiv erforscht wurde, ist bisher nur wenig über die frühen europäischen, insbesondere die spanischen Einflüsse bekannt.

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Laufzeit: seit 1. Juni 2016
Projektleitung:

Prof. Dr. Andrea Pagni

2005-2019 Lehrveranstaltungen im Grund- und Hauptstudium in Spanischer und Französischer Literaturwissenschaft; Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung

In diesem Teilprojekt, das in Zusammearbeit mit Wissenschatlern der Université de Liège (Belgien), der Universidad de Buenos Aires (Argentinien) und dem Seminario Permanente de Estudios de Traducción (Instituto de Lenguas Vivas, Buenos Aires, Argentinien) realisiert wird, wird der Übersetzer als Vertreter einer Gruppe konzipiert, die eine Reihe von Repräsentationen über das Übersetzen und die Übersetzung artikuliert hat. Diese erste Charakterisierung erlaubt uns, sowohl kollektive Biographien von Übe…

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Laufzeit: 1. Februar 2022 - 30. September 2025
Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
Projektleitung: ,

Zwei Nationalstaaten, Haiti und die Dominikanische Republik, teilen sich aktuell die Insel Hispaniola. Das offizielle Narrativ konstruiert die dominikanische nationale Identität in Abgrenzung zu Haiti, auf der Grundlage von Unterschieden in Sprache, Hautfarbe und Religion. Seit dem 19. Jh. steht die Idee, dass die Verteidigung der Nationalsprache gleichbedeutend mit der Verteidigung des nationalen Territoriums ist (und umgekehrt), im Zentrum metasprachlicher Diskurse und Sprachpolitiken. Sie ist auch in aktuellen Debatten über Migration allgegenwärtig, welche in der dominikanischen Politik und Gesellschaft hochkontrovers geführt werden. Das komplexe und konfliktive Zusammenspiel von Sprache, Raum und der Konstruktion nationaler Identität zeigt sich am Beispiel der „bateyes“ in zugespitzter Form. Dies sind ländliche Siedlungen, die zu Beginn des 20. Jh. für die vorübergehende Unterbringung von Arbeitern in der Zuckerproduktion gegründet wurden, welche in der Dominikanischen Republik hauptsächlich aus Haiti stammen. Seitdem haben die „bateyes“ hochgradig dynamische Formen transnationaler Mobilität beibehalten, insbesondere mit Haiti. In Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Soziolinguistik und Humangeographie zielt das Projekt darauf ab, ausgehend von den „bateyes“ als Mikrokosmen neuartige Methoden für die Erforschung von Sprache und Raum im Kontext von transnationalen Mobilitäten zu entwickeln. Im Zentrum stehen dabei die so genannten „spatio-linguistic practices“, d.h. verschiedene Arten von sprachbezogenen Praktiken, mit denen Menschen Raum produzieren und verhandeln oder sich im sozialen und/oder geographischen Raum positionieren.

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Laufzeit: 1. Oktober 2014 - 31. März 2016
Mittelgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Projektleitung:

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Publikationen: