Bildung als Transformation

Bildung als Transformation

Der Forschungsschwerpunkt „BiTra“ (Bildung als Transformation) bildet den gemeinsamen Schwerpunkt der Departments Pädagogik und Fachdidaktiken sowie weiterer intra- und interfakultärer Kooperationspartner. BiTra widmet sich aus erziehungswissenschaftlicher, fachdidaktischer, kulturwissenschaftlicher, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive bildungsbezogenen Forschungsthemen. Die Herausforderungen gesellschaftlicher Transformation nehmen insbesondere auch Einfluss auf das gegenwärtige wie zukünftige Verständnis von Bildung. In diesem Forschungsschwerpunkt werden daher Bedeutung, Ziele, Inhalte, Prozesse und Gelingensbedingungen von formaler, non-formaler und informeller Bildung mit Blick auf die gesamte Lebensspanne in Forschungsverbünden interdisziplinär bearbeitet. Der Schwerpunkt umfasst fünf Teilbereiche, die untereinander sowie FAU-intern, u.a. über das ZiLL und IZÄB, und darüber hinaus national wie international vielseitig vernetzt sind.

Projekte:

Das geplante Projekt zur Entwicklung von Lernaufgaben ist im Bereich der Lehr-Lernforschung angesiedelt und zielt darauf ab, eine ökonomische und anregende Lernumgebung zu entwickeln, die sich für das Lernen in Dyaden (Lernpartnerschaften) eignet. Langfristiges Forschungsziel ist die Untersuchung lernförderlicher Bedingungsfaktoren und (Kommunikations-)Prozesse beim Lernen in Dyaden. Dazu soll zunächst eine selbst entwickelte Hands-On Lernumgebung (Haugwitz & Sandmann,…

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Das Erteilen konstruktiven Feedbacks ist für den Lernprozess von großer Bedeutung. Nach Hattie (2009) zählt Feedback mit einer Effektstärke von d=0.73 zu den für das Lernen beutsamsten Faktoren. Trotz der hohen Bedeutung von Feedback zeigen Studien zur Unterrichtspraxis, dass informative Rückmeldungen von Lehrpersonen nur selten vorkommen (z.B. Lotz, 2015). Eine mögliche Ursache könnte darin liegen, dass zentrale Aspekte der Lehrer-Schüler-Interaktion bereits im Studium zu wenig Berücksichtigung finden oder die Auseinandersetzung damit zu theoretisch erfolgt.

Hier setzt das Projekt ProFee an, indem versucht wird, durch die Arbeit mit Videos das Wissen über Feedback, die professionelle Wahrnehmung von Feedbacksituationen sowie die Handlungskompetenz von Studierenden im Bereich Feedback zu fördern.

Durch die Analyse eigener oder fremder Videos sollen Studierende lernen, Schülern informatives Feedback zu geben. Um zu evaluieren, welche Lehrform in Bezug auf verschiedene Zielkriterien am geeignetsten ist, werden verschiedene Lernumgebungen miteinander verglichen.

Das Projekt wurde an der Universität Kassel mit Lehramtsstudierenden verschiedener Schularten begonnen und wird an der Universität Nürnberg mit Grundschullehramtsstudierenden fortgesetzt und erweitert.

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Anschließend an das Projekt „Schülervorstellungen zu Wüsten und Desertifikation“, in dem eine explorative Erhebung von Schülervorstellungen (N = 13) mithilfe qualitativer Interviews erfolgte, wurden im Rahmen dieses Projektes häufig anzutreffende Schülervorstellungen zum Themenfeld Lage und Entstehung von Wüsten identifiziert, denn die Kenntnis von prominent vorhandenen Vorstellungen stellt eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Unterrichtskonzeptionen…

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Es geht in diesem Projekt darum, Informatik, die über die „klassischen“ und offensichtlich digitalen Geräte hinausgeht, als unmittelbare Lebenswirklichkeit erfahrbar und bewusst zu machen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht vorrangig programmieren, sondern ein erstes Verständnis für die fundamentalen Prinzipien, Konzepte und Problemlösungen in der Informatik entwickeln. Zusätzlich sollen auch erste praktische (Programmier-)Erfahrungen…

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Mit Raumbezogener Handlungskompetenz als übergeordnetem Ziel von Geographieunterricht ist die Fähigkeit gemeint, dass Schülerinnen und Schüler in der Lage sein sollen, ihr Lebensumfeld auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu verstehen sowie sich aktiv im Sinne eigenständiger Partizipation an dessen Gestaltung und Entwicklung zu beteiligen. Aus Gruppendiskussionen, die im Anschluss an eine Unterrichtsreihe mit Schülerinnen und Schülern einer 12. Jahrgangsstufe…

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Die Arbeit mit Raumkonzepten im Geographieunterricht ist seit Jahren Gegenstand fachdidaktischer Diskurse. Zugleich sind die Raumkonzepte in den Nationalen Bildungsstandards sowie einigen Lehrplänen verankert und entsprechende Unterrichtsmaterialien entwickelt worden. Jedoch fehlten bislang empirische Erkenntnisse sowohl zur Einsatzhäufigkeit der Raumkonzepte im Geographieunterricht als auch zur Schüler_innenperspektive auf die Raumkonzepte, die als ein wesentlicher Faktor für…

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Angesichts des hohen Stellenwertes von Schülervorstellungen für Lernprozesse kommt der Kenntnis von typischen, bei Schüler_innen zu erwartenden Vorstellungen eine große Bedeutung zu. Zugleich liegen bislang nur zu wenigen geographischen Themenbereichen diesbezügliche Erkenntnisse vor. Daher werden im Sinne von Grundlagenstudien Schülervorstellungen zu unterschiedlichen Themen und Arbeitsweisen des Geographieunterrichts erforscht, um damit die entsprechende Unterrichtsplanung…

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Bei der Konstruktion von Wissen spielen Alltagsvorstellungen eine entscheidende Rolle. Bislang lagen jedoch kaum empirische Erkenntnisse zu den Alltagsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Wüsten und zur Desertifikation, einem der größten Umwelt- und Entwicklungsprobleme des 21. Jahrhunderts, vor. Vor diesem Hintergrund wurden in einer empirischen Grundlagenstudie vorunterrichtliche Vorstellungen von 13 Schülern der 7. Klasse zu unterschiedlichen Themenbereichen…

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Exkursionen sind bei Schüler_innen eine der beliebtesten Arbeitsweisen des Geographieunterrichts. Für Lehrer_innen sind die Anwendung von geographischen Arbeitsweisen und das selbsttätige Arbeiten der Schüler_innen bedeutende Gründe, Exkursionen durchzuführen. Bisher ist jedoch nur wenig über das Interesse von Schüler_inen an Arbeitsweisen, die auf geographischen Exkursionen Anwendung finden können, bekannt. Dabei führt die Berücksichtigung…

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Online-gestützten Unterrichtsarrangements wird in der Literatur zum Globalen Lernen und zum Geographieunterricht großes Potential zugeschrieben. Nach einer ausführlichen Aufarbeitung von Theorie und Empirie wurde ein daraus abgeleitetes und umgesetztes internationales Unterrichtsprojekt zum Anlass genommen, aus Gruppendiskussionen mit den beteiligten Schülern aus Indien, den USA und Deutschland deren Perspektive auf derartige Arrangements zu rekonstruieren. Im Rahmen der Auswertung…

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Zwar kommt aus theoretischer und normativer Perspektive dem naturwissenschaftlichen Arbeiten im Geographieunterricht ein wichtiger Stellenwert zu, jedoch scheint in der Unterrichtsrealität der Einsatz von entsprechenden Arbeitsweisen nur selten vorzukommen. Daher sollen Unterstützungsangebote für Geographielehrer*innen entwickelt werden, die den Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen erleichtern. Die konzipierten Unterrichtsbeispiele unter Verwendung von naturwissenschaftlichen…

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Als traditionell medienintensives Fach greift die Geographie auf solche Mittler zurück, die zu einem tieferen Verständnis von Räumen beitragen können. Entsprechend werden auch im Geographieunterricht Medien eingesetzt, die anschaulich sind und der Erkenntnisgewinnung dienen. Neben der Karte als einem wesentlichen geographischen Medium kommen auch Bilder, Filme, Karikaturen, Tabellen, Texte usw. zum Einsatz. Im Zuge eines linguistic turn ist jedoch die besondere Rolle der Sprache…

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Jeder Akteur in modernen Gesellschaften produziert tagtäglich eine Menge an Daten, die scheinbar unsichtbar ermittelt werden: beim Geldabheben am Automaten, Telefonieren oder der Nutzung von Apps auf dem Smartphone. Sogenannte location based services (LBS) – standortbezogene Dienste – können aus erhobenen (Geo-)Daten mehr als nur individuelle Interessen erfassen, so wie dies bspw. im Internet bei der Bereitstellung individueller Werbeangebote passiert, sondern erlauben sie…

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Über einen blended learning-Kurs (virtuelles Seminar, Begleitseminar durch die Dozenten) soll die für die zukünftigen Geographielehrkräfte ganz wesentliche Veranstaltung zur Einführung in die Planung und Analyse von Geographieunterricht sowohl qualitativ verbessert als auch effektiver und praxisorientierter gestaltet werden.

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Über einen blended learning-Kurs sollen zukünftigen Geographielehrkräfte wesentliche Kenntnisse im Bereich der Geoinformation und der Fernerkundung nähergebracht werden. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden die Möglichkeiten des Unterrichtens mit Geoinformation und Fernerkundung ausführlich thematisiert, aber auch die Anwendungen in der Privatwirtschaft vorgestellt. Während der Durchführung des Kurses erfolgen begleitende Evaluationsmaßnahmen. Der…

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Im Rahmen des Projektes wird ein Online-Seminar zum Thema „Exkursionsdidaktik“ entwickelt.

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Aufbauend auf den Forschungserkenntnissen zu Kriterien für GIS-Lehrerfortbildungen aus früheren Studien (vgl. abgeschlossene Projekte GIS-I 1 und GIS-I 2) und vor dem Hintergrund fachdidaktischer Theorien und empirischer Ergebnisse wurden GIS-Lehrerfortbildungen entworfen. Die Wirksamkeit dieses Konzepts wird dokumentarisch evaluiert und in eine Gesamtstrategie zur Implementierung von Geoinformation an deutschen Schulen integriert.

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Nach der unterrichtlichen Umsetzung eines internationalen Online-Schülerprojekts wurden Interviews mit den Lehrkräften in den beteiligten drei Ländern (Indien, USA, Deutschland) geführt. Auf dieser Grundlage wird die Perspektive der Lehrkräfte zu derartigen Unterrichtsarrangements mit Hilfe der dokumentarischen Methode rekonstruiert.

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Trotz der vielfach festgestellten großen Bedeutung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen für den Geographieunterricht, scheinen diese im Geographieunterricht nicht sehr häufig verwendet zu werden. Eingebettet in einen größeren Forschungsansatz wurden in diesem Projekt angehende Geographielehrpersonen (N = 233) befragt, welche Potenziale und welche Hinderungsgründe sie für den Einsatz naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen im Geographieunterricht wahrnehmen.…

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Basierend auf den Erkenntnissen einer geringen Einsatzhäufigkeit von GI(S) im Geographieunterricht (Projekt GIS-I 1) wurden im Rahmen dieses Mixed Methods-Forschungsansatz die von Geographielehrer_innen (N = 410) wahrgenommenen Chancen und Barrieren des GI(S)-Einsatzes mithilfe eines itembasierten standardisierten Fragebogens erhoben und mit Verfahren der deskriptiven Statistik, Varianz- und Regressionsanalysen sowie Clusteranalysen ausgewertet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Geographielehrer_innen…

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Die zunehmende Anzahl an unterrichtspraktischen Publikationen zum GI(S)-Einsatz kann zwar als indirekter Hinweis für die wachsende Bedeutung von GIS im Geographieunterricht gewertet werden, jedoch lagen bislang keine empirischen Befunden zur tatsächlichen GI(S)-Nutzung vor. Daher wurde im Sinne einer Grundlagenstudie die Einsatzhäufigkeit von GI(S) im Geographieunterricht erhoben. Dazu wurden Geographielehrer_innen (N = 410) in Deutschland mithilfe eines standardisierten Fragebogens…

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Ausgehend von den Erkenntnissen zu Chancen und Barrieren der GIS-Nutzung (GIS-I 2) wurden in Gruppendiskussionen (N = 5) mit unterschiedlicher Zusammensetzung (Gruppe 1: Lehramtsstudierende, 2: Referendare, 3: GIS unerfahrene Lehrer, 4: GIS erfahrene Lehrer, 5: GIS-Fortbildner) von jeweils 4-6 Teilnehmern gebildet. Den Probanden wurden die zuvor in der Studie GIS-I 2 gewonnenen Ergebnisse bezüglich der Barrieren zur Erörterung vorgelegt. Im Zuge dieser Diskussion entwickelten die Gruppen…

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Eine gewisse Popularität haben sogenannte Hacking- oder Guerilla-Aktionen in den öffentlichen Räumen der Städte erlangt, die vordergründig eine Aufmerksamkeitslenkung auf unbeachtete oder nur wenig sorgfältig behandelte Räume bezwecken. Ziel ist keine dauerhafte (Zer-)Störung oder Intervention; vielmehr soll es gelingen, andere Menschen für momentane Lichtblicke oder zum aktiven Eingreifen, z.B. in Form eigener Bepflanzungen an Gehwegen, zu animieren.…

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Empirische Studien zeigen, dass die didaktisch-methodischen Potenziale des Lernens mit GI(S) im Geographieunterricht nur in relativ geringem Umfang genutzt werden. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Projektes GI(S)-gestützte Unterrichtseinheiten für den Geographieunterricht entwickelt, erprobt und Geographielehrer_innen zugänglich gemacht. Daneben erfolgte im Bereich der universitären Lehrerbildung die Konzeption geographiedidaktischer Seminare zum GI(S)-Einsatz. In…

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Im Rahmen des Projektes wurde theoriegeleitet ein Kompetenzmodell zum Einsatz von GI(S) im Geographieunterricht entwickelt, welches Kompetenzdimensionen und -stufen umfasst. Darauf aufbauend wurden Empfehlungen für eine kumulativ und kompetenzorientiert ausgerichtete Implementierung von GI(S) in den Geographieunterricht entwickelt, indem das Kompetenzmodell in einen Entwurf eines schulinternen Curriculums zum GI(S)-Einsatz transformiert wurde.

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Glokalisierte Lebenswelten des 21. Jahrhunderts sind gerade in ethischen Bereichen von heterogenen Deutungsangeboten geprägt, die für Entscheidungsprozesse keine einfachen Urteilsformen mehr bereithalten. In Geographiedidaktikdiskursen wird daher gerade beim Thema Globalisierung von einer Verunsicherung und von unterkomplexen Modi ethischen Urteilens ausgegangen. Die Zielsetzung des Projekts besteht einerseits darin, die Bedingungen der Eigenkomplexitätssteigerung auf Seiten der…

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Das unterrichtliche Handeln von Lehrpersonen wird von deren subjektiven Überzeugungen (sog. beliefs) zum Beispiel zum Ablauf von Lernprozessen im Allgemeinen oder zum Nutzen bestimmter Unterrichtsmethoden im Speziellen beeinflusst. Im Bereich der Unterrichtsmethoden gelten naturwissenschaftliche Arbeitsweisen (Experimente, Untersuchungen, …) als Schlüssel für den Aufbau eines Wissens über das Fach Geographie, im Geographieunterricht kommt ihnen daher eine große…

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Ein zentrales Ergebnis des Forschungsprojektes "Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Raumkonzepten der Geographie" war die positive Bewertung der "klassischen" im Vergleich zu den "neuen" Raumkonzepten. Daran anschließend stellt sich die Frage, ob die Ursache für diese Bewertung tatsächlich in den Raumkonzepten liegt oder ob sich darin die entsprechenden Einstellungen der Lehrpersonen und eine entsprechende unterrichtliche Gestaltung…

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Little is known about how middle school students problematize socio-scientific issues (SSIs),
particularly contemporary energy challenges. To address this need, we developed and
implemented an instructional module focused on a local wind energy issue and conducted
research to explore how students frame, reason, and make decisions about the issue using
Construal Level Theory (CLT). Results from analysis of student artifacts (n = 116) and student
interviews…

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Zwölf Schüler*innen aus Integrationsklassen der beruflichen Schulen in Nürnberg mit Fluchthintergrund wurden in semi-strukturierten Interviews zu ihrer Religiosität und deren Bedeutung im Rahme von Flucht und Integration befragt.

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Zum einen sollen durch eine Sekundäranalyse der Daten von über 200 evaluierten Schulen Aufschlüsse über charakteristische Schwerpunkte oder Muster bei der Einschätzung von schulbezogenen Merkmalen durch die befragten Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen gewonnen werden. Solche Aufschlüsse können wichtige Erkenntnisse und Impulse für die interne Schulentwicklung an Schulen in ganz Deutschland und darüber hinaus erbringen. Zum anderen werden…

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Auf wissenschaftlicher, empirischer und theoretischer Basis soll das Schulevaluations-Instrument WWSE weiterentwickelt werden.

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Im Bereich des Christentums wird ein konstruktives, gemeinwohlorientiertes Selbstverständnis seit etlichen Jahren zunehmend intensiv unter dem Leitbegriff der „Öffentlichen Theologie“ („public theology“) diskutiert. Der Bildungsaspekt ist dabei immer wieder benannt worden, insgesamt gesehen aber bislang doch eher randständig geblieben. In anderen Religionen finden sich eigene Traditionen und Perspektiven, aus denen heraus gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen…

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Die empirische Erforschung des evangelischen Religionsunterrichts in Bayern und der Lehrenden ist noch bislang noch unterentwickelt. Durch dieses Projekt soll Aufschlüsse über die Lehrenden gewonnen werden durch eine quantitative Survey-Studie. Dabei wird u.a. die Frage nach dem Verhältnis von persönlicher Religiosität und Lehrerprofessionalität im Zentrum stehen sowie allgemeinere Fragen zum wahrgenommenen Stellenwert des Religionsunterrichts an bayerischen Schulen,…

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Im Rahmen des Forschungsprojektes arbeiten Schülerinnen und Schüler mit einer geographischen Experimentierkiste (GeoKiste) zum Thema Landwirtschaft/Boden. Der Fokus der Begleitforschung in einem Prä-Post-Test-Design liegt auf motivationalen und selbstbezogenen Schülermerkmalen (als Zielkriterien des Unterrichts) sowie auf der von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommenen Verständnisorientierung (als Prozessmerkmale des Unterrichts).

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Die Raumkonzepte stellen ein Basiskonzept der Geographie dar. Dieses wird bereits im Heimat- und Sachunterricht der Grundschule grundgelegt. Die Ergebnisse einer Befragung von Schülerinnen und Schülern der 9. und 12. Jahrgangsstufe ergaben eine weniger positive Bewertung der "neuen" im Vergleich zu den "traditionellen" Raumkonzepte. In diesem Projekt soll daher der Frage nachgegangen werden, ob diese Einstellung sich bereits bei Schülerinnen und Schülern…

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Die zentrale Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts zum Bilingualen Unterricht an der Silcherschule in Heidenheim/Brenz ist es, die Effizienz bilingualer Züge bei heterogenen Lernergruppen zu untersuchen und durch Datenerhebungen zur Entwicklung des Englischen, des Deutschen, des Fachwissens und ausgewählter Familiensprachen von Kindern mit Migrationshintergrund genauere Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich bilingualer Unterricht von der 1. bis zur 4. Klasse…

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Der Kurs ist in zwölf studienrelevante, englischsprachige Einheiten eingeteilt, die ausgehend von theoriebasierten Modellüberblicken zum Themenkomplex "Medienkompetenz" mögliche praktische Arbeits- und Anwendungsfelder digitaler Medien beleuchten und mit kritischen Überlegungen zur Effizienz im Fremdsprachenunterricht abgerundet werden.

Die Einheiten erfordern teils autonome, teils kollaborative Arbeit der Studierenden.

Zwischen den einzelnen Einheiten garantieren…

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Verglichen mit anderen Ländern sind in Deutschland vor allem aufgrund der Dauer der Lehrerausbildung die Voraussetzungen für die Entwicklung von Professionalität günstig. Die universitäre wie die berufsvorbereitende Phase der Lehrerausbildung vermitteln in fachlicher Hinsicht eine solide Grundlage. Lehramtsstudierende, Referendare und erfahrene Lehrkräfte besitzen ein breites, allerdings eher implizites Handlungswissen über die Gestaltung von Unterricht und eine…

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Im Rahmen dieser Interventionsstudie im Bereich der empirischen Fachdidaktikforschung wird die Bedeutung der Einbindung individueller, auch fachfremder Schülerinteressen im Physikunterricht untersucht. Schülerinteressen werden auf der Grundlage eines fächerübergreifenden und projektorientierten Unterrichtskonzepts in den Fachunterricht integriert, um die Physik-Fachkompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu entwickeln und zu fördern. Im Zusammenhang mit der…

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Die empirische Studie soll einen Einblick in länderspezifische Einstellungen und Erwartungen zur Lehrerprofession  von Lehramtsstudierenden ermöglichen.

Die theoretische Grundlage des Promotionsvorhabens ist eine facettierte Beschreibung der Lehrerprofession und der dazugehörigen Handlungsfelder anhand des Modells zur professionellen Lehrerkompetenz von Baumert und Kunter (2006) bzw. der Kompetenzstufen K1, K2, K3 von Dale (2008), die es ermöglicht, in der empirischen…

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Der Portfolio-Ansatz stößt seit einigen Jahren auf großes Interesse im gesamten Bildungsbereich, insbesondere im schulischen Kontext. Allerdings mangelt es bislang an empirischen Studien zur Überprüfung der Effektivität dieses Ansatzes. Daher ist es das Ziel des geplanten Projekts, in einer quasi-experimentellen Interventionsstudie in 2 Schulfächern (Physik sowie Deutsch), die Wirksamkeit des Portfolioansatzes im Hinblick auf die Förderung fachlicher und…

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Mit dem Deutschen Schulpreis haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung ein Instrument geschaffen, das einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Verbesserung von Schulen…

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Die Ganztagsschule Maria Montessori Jena, die Regenbogenschule Jena (Grundschule) und der Lehrstuhl für Schulpädagogik und Didaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena kooperieren seit November 2008. Im Hinblick auf den Aufbau einer Abiturstufe in Orientierung an Prinzipien der Montessori-Pädagogik ergab sich seitens der Schulen der Wunsch nach wissenschaftlicher Begleitung durch den Lehrstuhl.

Diese Unterstützung bezieht sich zum einen auf die Moderation des Schulentwicklungsprozesses.…

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Der TBP-18 wird durch ein wissenschaftlichen Konsortium in Zusammenarbeit mit einem Fachbeirat erarbeitet. Dem Fachbeirat gehören verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus der pädagogischen Praxis an.

Wie ist der Bildungsplan aufgebaut?

Der Aufbau des neuen Bildungsplans folgt in großen Teilen der Struktur des bisherigen TBP-10. Es gibt drei Hauptkapitel, die jeweils in mehrere Unterkapitel unterteilt sind. In Kapitel 1 werden erziehungswissenschaftliche Grundpositionen,…

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ILE steht für „Innovative Learning Environments“ und ist eine internationale Studie, die in Verantwortung des Center for Educational Research and Innovation (CERI) der OECD durchgeführt wird. Insbesondere hat das ILE-Projekt analysiert, wie junge Menschen heute lernen und unter welchen Bedingungen sie besser lernen können. In insgesamt drei Projektphasen wurde zwischen 2008 und 2015 eine konzeptionelle Zusammenarbeit, Analyse und…

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Das BMBF-geförderte Verbundprojekt im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ist auf eine vertiefte Kooperation…

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Gefördert durch das Katholische Schulwerk Bayern (https://www.schulwerk-bayern.de/schulwerk.html) führt der Lehrstuhl für Schulpädagogik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Evaluation des Schulentwicklungsprojekts „Stärkende Lebenswelten“ an katholischen Schulen durch.

„Stärkende Lebenswelten“ zielt darauf ab, durch die Trainingsprogramme FamilienTeam (für Eltern; Graf & Walper, 2003; Graf,…

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Die Kooperation zwischen der Integrierten Gesamtschule "Grete Unrein" in Jena und dem Lehrstuhl für Schulpädagogik und Didaktik ist von einer klaren Zielsetzung geprägt. Auf der Basis begleitender Evaluation, schuleigener Entwicklungsdokumentation (z. B. in Form von Entwicklungsportfolios) und regelmäßigen Kooperationstreffen sollen strukturelle und konzeptionelle Merkmale der Schule hinterfragt und gegebenenfalls modifiziert werden. Die Evaluation hat damit…

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Ziel des Projekts ist eine Zusammenarbeit zwischen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Thüringer Gymnasien/Berufsschulen. Schülerinnen und Schüler erhalten einen ersten Zugang im Bereich "Seminarfach" zum wissenschaftlichen Arbeiten und werden direkt von Lehramtsstudierenden betreut. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es den Studierenden ihr späteres Berufsfeld kennenzulernen, Erfahrungen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern zu sammeln…

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Um der kontinuierlich zunehmenden Zahl von Studierenden in einem Präsenzkurs zur Vorbereitung auf das schriftliche Staatsexamen gerecht zu werden, wird der von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) geförderte online Kurs „Schulpädagogik-Profi“ am Lehrstuhl Schulpädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg konzipiert, umgesetzt und forschend begleitet. Dieser soll Lehramtsstudierenden in ganz Bayern unter didaktisch sinnvollem Medieneinsatz die examensrelevanten…

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Für die Evaluation und Optimierung von Trainings- und Unterrichtsmaßnahmen zur Förderung selbstregulierten Lernens werden ökonomische und valide Maße zur Diagnostik metakognitiver Kompetenzen benötigt. Besondere Bedeutung kommt hierbei Selbstbeobach­tung und Selbstbewertung zu. Diese Variablen wiederum sollten auf der Ebene dispositioneller Handlungsregulation einen engen Zusammenhang mit domänen- und aufgabenspezifischen Selbstkonzepten aufweisen. Im Zentrum…

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Prokrastination, Selbstkontrolle und Gewissenhaftigkeit sind verwandte Konstrukte aus unterschiedlichen Forschungstraditionen. Zu ihrer Konstruktvalidität gibt es jedoch nur unzureichende Befunde: Zum einen setzen nur wenige Studien alle drei Konstrukte simultan ein, zum anderen werden in der Regel lediglich Fragebogendaten als Kriterium verwendet. Im Projekt wurde daher die konvergente Validität der Konstrukte untersucht, und es wurde anhand von Verhaltensdaten wie der verspäteten…

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Die Grundschulzeit ist zentral für den Erwerb von grundlegenden Kompetenzen wie Lesen und Schreiben. Was Kinder zum Lesen motiviert, wie gut und wie viel sie lesen, ist bereits häufig untersucht worden (Bos, Tarelli, Bremerich-Vos & Schwippert, 2012; Guthrie, Wigfield, Metsala & Cox, 1999; McElvany, Becker & Kortenbruck, 2008; Wang & Guthrie, 2004). Welche gendertypischen Überzeugungen bei Grundschulkindern hinsichtlich des Schreibens als Freizeitaktivität vorliegen…

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In welchem Ausmaß nutzen Grundschulkinder mit und ohne Migrationshintergrund die in der Schule vermittelten Lese- und Schreibkompetenzen sowie künstlerisch-kreative Kompetenzen auch in ihrer Freizeit? Und welche Faktoren beeinflussen das Ausmaß dieser Nutzung? Eine längsschnittliche Untersuchung dieser Fragen ist Ziel des beantragten Projekts. Auf Individualebene werden Effekte von sozioökonomischem Status und Einstellungen, sozialer Norm und wahrgenommener Verhaltenskontrolle…

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Das Spielen eines Instruments ist ein wesentlicher Aspekt von Bildung und kultureller Teilhabe. Quantitativ-empirische Studien zu Determinanten musikalischer Aktivitäten im Grundschulbereich sind jedoch selten, dies gilt insbesondere für Publikationen, welche dieser Frage mehrebenenanalytisch unter Einbeziehung von Variablen auf Klassenebene nachgehen. Vor dem Hintergrund der Theorie des geplanten Verhaltens werden in diesem interdisziplinär angelegten Projekt an der Schnittstelle…

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Eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen weist heutzutage Defizite im Hinblick auf motorisch-koordinative Kompetenzen auf. Eine wahrscheinliche Ursache ist das gegenüber früheren Generationen geringere Ausmaß sportlicher Aktivitäten. Entscheidend hierfür ist vermutlich das – bislang im Hinblick auf sportliche Aktivitäten nur wenig erforschte – Grundschulalter. Ausgehend von der Theorie des geplanten Verhaltens sollen geeignete Erhebungsinstrumente…

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Die Lehre an Hochschulen steht immer wieder im Fokus öffentlicher Kritik. Es werden daher zunehmend Maßnahmen des Qualitätsmanagements ergriffen, um die Qualität der Lehre zu verbessern. Hierzu ist es jedoch notwendig, Kriterien für gute Hochschullehre zu kennen. Ziel des Projektes ist es deshalb, zunächst den Stand der hochschuldidaktischen Forschung zu ermitteln, um Schwerpunkte bisheriger Forschung ebenso wie relevante Forschungslücken herauszuarbeiten. Ausgehend…

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Zwar haben sich seit der Einführung der gestuften Studiengänge die Studienzeiten bis zu einem ersten Abschluss in Deutschland verkürzt, allerdings trifft dies nicht auf alle Fachrichtungen und Hochschulen gleichermaßen zu. Für Hochschulleitungen ist es daher von großem Interesse zu wissen, auf welcher Ebene die Ursachen einer Regelstudienzeitüberschreitung an deren Hochschule liegen, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, da nicht zuletzt…

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Verkehrserziehung ist Teil des Unterrichts- und Erziehungsauftrages von Schulen. Auch in Kindergärten spielt sie eine bedeutende Rolle, ohne jedoch bislang in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern hinreichend verankert zu sein. Ziel des Projektes ist eine repräsentative Erhebung zur Situation der Verkehrserziehung im Elementar- und Grundschul­bereich in der Bundesrepublik Deutschland.

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Im qualitativ angelegten Vorgängerprojekt zu Elternvertretern mit Migrations­hintergrund wurden Aussagen zu Gründen für und gegen ein Engagement von Eltern­vertretern mit Migrationshintergrund gewonnen und qualitativ-inhaltsanalytisch kategorisiert. Aus dem so entstandenen Kategoriensystem sollen im ersten Schritt des beantragten Projekts Skalen für die Messung schulischen Elternengagements abgeleitet werden. Im zweiten Schritt werden diese validiert und es wird mehrebenenanalytisch…

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Eine Steigerung des Engagements von Eltern mit Migrationshintergrund an deutschen Schulen ist wünschenswert, und zwar nicht nur aufgrund möglicher leistungsförderlicher Effekte auf die Schulleistungen ihrer Kinder, sondern auch im Sinne einer partizipativ-demokratischen Schulkultur. In einer Vollerhebung an allgemeinbildenden Schulen in Frankfurt am Main und Nürnberg wurde zunächst das Ausmaß der Unterrepräsentation dieser Elterngruppe in Abhängigkeit vom…

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Start als Projekt "Mit Sprechen durchstarten" in Kooperation mit der Stiftung Zuhören und dem Bayerischen Rundfunk.

Fortgeführt ab 2015 unter der Bezeichnung "MAKS - Medien, Audio, Körper, Sprache".

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Detaillierter Inhalt:

Die Lernziele der virtuellen Veranstaltung ?Erziehung in der Schule? orientieren sich an den gegebenen Studien- und Prüfungsordnungen (z.B. Universität München: Prüfungs- und Studienordnung der Universität München für das Studium des Fachs Erziehungswissenschaften im Rahmen des Studiengangs Lehramt [alle Schularten] bzw. LPO I, §32 [Erziehungswissenschaften]).  

Lern- und Qualifikationsziele:

Kompetenzerwartungen (=Fertigkeiten)
(1) Kennen und verstehen eines inhaltsvollen Erziehungsbegriffs
(2) Verstehen und anwenden des systemischen Denkens im schulischen Erziehungskontext
(3) Analysieren von schulischen Erziehungsherausforderungen
(4) Synthese einer schulischen Wertekultur
(5) Analysieren der rechtlichen Grundlagen für schulische Erziehungsprobleme
(6) Verstehen der Herausforderungen interkultureller Erziehung
(7) Strukturierter Aufbau sozialer und methodischer Kompetenzen.

Kompetenzen (=Aktionen)
(1) Einen auf schulische Erziehungssituationen anwendbaren und bedeutungsvollen Erziehungsbegriff aufstellen,  
(2) systemisches Denkens im Erziehungskontext beschreiben und auf konkrete Fälle anwenden,  
(3) fallbasiert passende Erziehungshandlungern auf Grundlage des Erziehungskonzepts "Freiheit in Grenzen" ableiten, beschreiben und illustrieren,  
(4) einen theoriebasierten Vorschlag für eine schulische Wertekultur erstellen,  
(5) rechtliche Grundlagen zum Thema fallbasiert anwenden und  
(6) Erziehungshandeln im interkulturellen Kontext und dessen besondere Herausforderungen nachvollziehbar in eigenen Worten beschreiben.  
(7) Feedback auf die Ergebnisse fremder Leistungen geben, in Gruppen kollaborativ zusammenarbeiten und relevante Informationen recherchieren und auswerten.

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Die Forderung nach einer Kompetenzorientierung in der Lehrer/innenbildung (Kunter et al., 2011) sowie eine stärker berufspraktischen Orientierung und Aufwertung der Praktika im Studium mündete in den letzten Jahren vor allem in einen Ausbau des zeitlichen Umfangs von Praxisphasen sowie in neue Ansätze der intensiveren Lernbegleitung durch die Universitäten (Gröschner & Seidel, 2012). Praxisanteile im Studium gelten zwar als ein zentraler Baustein für die Professionalisierung…

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Das Projekt erforscht die bildungstheoretische und musikpädagogische Bedeutung digital-materieller MusikmachDinge. Es entwickelt hierzu ein Forschungsdesign und Forschungsmethoden, die der besonderen Komplexität des Gegenstands und der mit ihm einhergehenden ästhetischen Praxen gerecht werden. Es ordnet die gewonnen Erkenntnisse zum einen in einen übergreifenden bildungsstheoretischen Rahmen ein, der generalisierbare Aufschlüsse und methodische Anschlüsse für die ku…

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Für die Qualifizierung von Lehrpersonen für einen inklusiven Unterricht sind entsprechende Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen notwendig. Jedoch fehlen bislang theoretische und empirische Erkenntnisse zur Konzeptualisierung bzw. Identifizierung der notwendigen fachdidaktischen Qualifikationen im Bereich des Geographieunterrichts. Daher soll in diesem Projekt das für einen inklusiven Geographieunterricht notwendige fachdidaktische Wissen identifiziert bzw. modelliert werden.…

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Im Projekt werden ausleihbare geographische Experimentierkisten (GeoKisten) entwickelt, die alle für die Durchführung von Experimenten, Modellen usw. notwendigen Materialien in Klassensatzstärke enthalten. Durch zusätzlich bereitgestellte Materialien (Arbeitsblätter für Schüler*innen, Hinweise für Lehrer*innen) sowie Erläuterungen zur Einbindung in den Unterricht (Hinweise zu Lehrplanbezügen, Materialien z.B. zum Einstieg und zu Transferphasen,…

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Die Akademie für Schultheater und performative Bildung wurde im Mai 2009 an der FAU ins Leben gerufen. Organisatorisch ist sie am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung beheimatet und wird von der FAU, der Stadt Nürnberg sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst getragen. Zu den zentralen Aufgabenbeerichen der Akademiearbeit zählt insbesondere die Professionalisierung…

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Im Rahmen des Projektes wurden geographische Schüler*innenexkursionen in die Bundeshauptstadt Berlin entwickelt, mit Studierenden und Schüler*innen erprobt und der Einsatz forschend begleitet.

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Im Rahmen des Projektes wurden konzeptionelle Ansätze sowie Unterrichtsbausteine für einen kompetenzorientierten Sachunterricht in der geographischen Perspektive entwickelt.

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Meta-Vorhaben zur BMBF-Förderrichtlinie "Digitalisierung in der Kulturellen Bildung". Zuständigkeiten: Theoretische Modellbildung und gesellschaftliche Bewertung der Forschungsergebnisse der Richtlinie, quantitative, qualitative und intermethodologische Modellbildung und Methodenentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung der geförderten Projekte.

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Finanziert durch Innovationsfond Lehre im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Ein FALKE-Seminar gehört zum Zielbereich der FAU-Lehrkräftebildung und -forschung: Lehramts-Studienbereiche (Fachwissenschaften, Fachdidaktik, Erziehungswissenschaften mit Pädagogik und Psychologie) vernetzen durch studienbereichsübergreifende Lehre und Forschung.

Mit den FALKE-Seminaren werden Fachwissenschaften und Psychologie, verknüpft. Dozentinnen und Dozenten der „Psychologie…

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Vorhabensziel: Ziel ist es, einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Trainerausbildung/-qualifizierung im DOSB zu leisten. Die Studie richtet sich auf alle vier Lizenzstufen (Trainer-A/B/C, Diplom-Trainer), um den sukzessiven Aufbau der Qualifizierungen für den sportartspezifischen Leistungssport abzubilden. Die zentrale Frage lautet: Werden die Kompetenzansprüche der Ausbildungsrahmen des DOSB zum Trainer-Leistungssport in den Ausbildungskonzepten und der Ausbildungswirklichkeit…

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Die Lernumgebung macht mit der Theorie und Praxis von Filmen im Deutschunterricht vertraut. Dabei werden filmdidaktische und filmästhetische Fragestellungen in komplementärer Weise aufeinander bezogen. Die besonderen filmdidaktischen Potentiale des Computers als Symmedium werden in den Teilmodulen in spezifischer Weise genutzt.

Die ersten beiden Module entfalten Grundlagen des Themenkomplexes. Teilmodul 1 (Der Film als Gegenstand und Medium in den Lernbereichen des Deutschunterrichts)…

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Ziel des Projekts Digi4All ist die Konzeption, Ausgestaltung und Implementierung eines Online-gestützten Studienangebots zur Digitalen Bildung für Lehramtsstudierende aller Fächer und Schularten. Das Projekt greift die Ziele der Zukunftsstrategie der Bayerischen Staatsregierung zum Thema „Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur“, des KMK-Schwer­punkt­themas „Bildung in der digitalen Welt“, der Digitalen Strategie 2025 des BMWi und des neuen FAU-Leitbild-Konzepts „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ auf. Durch ein innovatives Blended-Learning-Lehr-Lern-Angebot soll ein Beitrag geleistet werden, digitale Bildung in den Lehreramtsstudiengängen aller Fächer zu verankern.

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In einem inklusiven Bildungssystem werden Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf, Verhaltensauffälligkeiten und Migrationshintergrund nicht ausgeschlossen, sondern lernen mit anderen Kindern von Anfang an gemeinsam. Durch vielfältige gesellschaftliche Transformationen (z.B. Flucht und Vertreibung, UN-Behindertenrechtskonvention) nimmt die Bandbreite an Heterogenität zu und die Anzahl an Kindern mit besonderem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht steigt an. Lehrkräfte stehen dadurch vor zusätzlichen und steigenden An- und Herausforderungen. Schon lange sind aber Lehrkräfte häufiger als andere Personen- und Berufsgruppen hoch belastet und von Burn-out und/oder psychischen Krankheiten betroffen, die auch mit Frühpensionierungen einhergehen (Chang 2009; Aloe, Amo & Shanahan 2014; Niessen, Mäder, Stride & Jimmieson 2017). Die größere Belastung und eine höhere emotionale Erschöpfung gehen letztlich auch zu Lasten der Schülerinnen und Schüler (Klusmann & Richter 2014).

Damit stellt sich die Frage, wie Lehrkräfte in allen drei Phasen der Lehrerbildung ihre personalen, sozialen und emotional-energetischen Ressourcen so einsetzen (können), dass sie (wieder) ihre Arbeit als bedeutsam ansehen, mehr Selbstwirksamkeit haben, stärker selbst determiniert handeln – und damit ein stärkeres Empowerment erleben (Spreitzer 1995). Diese Frage beantwortet unser bereichs- und (langfristig auch) phasenübergreifend angelegtes Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben und dem Institut für Grundschulforschung.

Ziel des geplanten Projekts ist die Entwicklung und Evaluation einer modular aufgebauten Aus- und Fortbildungseinheit,

·         die belastende Situationen in inklusiven Settings identifiziert und bewusst macht („Kern“),

·         eine reflektierte Auseinandersetzung mit den personalen Ressourcen (insbesondere inklusive Einstellungen und Selbstwirksamkeit) für den Umgang mit diesen spezifischen Belastungen stärkt (Modul 1),

·         soziale Ressourcen (z.B. Hilfsangebote, Kooperationen und Netzwerke) und ihre Notwendigkeit erkennbar macht und Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau aufzeigt (Modul 2)

·         und eine adäquate Mobilisierung und Nutzung emotionaler und energetischer Ressourcen fördert (Modul 3).

Die Umsetzung des Aus- und Fortbildungskonzepts erfolgt vorrangig in Workshops, die Verknüpfung mit E-Learning-Elementen wird zur Intensivierung der Prävention bzw. Intervention genutzt bzw. als flankierende, aber zeitökonomische Variante ergänzt. Dazu sollen als erfolgversprechende innovative Lehr- und Lernkonzepte selbstreflexives, fallbasiertes und situiertes Lernen genutzt werden (Martschinke & Kopp 2010). In allen Modulen werden zunächst allgemeine Wissenselemente (zu Belastungen und zu Ressourcen) vermittelt, dann aber spezifisch auf belastende Situationen und Fälle in inklusiven Settings angewendet.

Die Fragestellungen der formativen und summativen Evaluation des Aus- und Fortbildungskonzeptes lauten:

Bedarfsanalyse

In welchen Situationen und bei welchen Fällen in inklusiven Settings nehmen Lehrkräfte (und Studierende) besondere Belastungen wahr?

Effekte der Fortbildung

Wie nutzen und akzeptieren die Lehrkräfte das Fortbildungsangebot (Dauer, Häufigkeit, Zufriedenheit, Lernnutzen)?

Wie erfolgreich ist die Fortbildung in Bezug auf personale Ressourcen (Modul 1), in Bezug auf soziale Ressourcen (Modul 2), in Bezug auf energetisch-emotionale Ressourcen (Modul 3)?

Optimierung des Fortbildungsformats

Welche Fortbildungsformen und -aktivitäten werden als hilfreich empfunden?

Was sind hemmende und fördernde Faktoren bei der Umsetzung?

Gibt es Unterschiede in der Bewertung der Workshopangebote und der Online-Angebote?

 

In der beantragten Pilotphase soll sich das Angebot zunächst an Grundschullehrkräfte (evtl. auch interessierte Mittelschullehrkräfte) richten. Je nach Nachfrage sollten 30 bzw. (in zwei parallelen Angeboten) 60 Personen in die Fortbildung eingebunden werden. In einer zweiten Welle nach der Förderphase soll das Angebot phasen-, lehramts- und professionsübergreifend ausgerichtet werden.

Folgende Projektphasen sind geplant:

1.Phase:

Januar bis März 2018

·         Identifikation typischer belastender Fälle und Situationen in inklusiven Settings (Interviews mit Lehrkräften)

·         Auswertung und Aufbereitung der Fälle und Situationen für die Workshops und das Online-Angebot für (selbst-)reflexive Aufgaben

2.Phase:

April bis Juli 2018

·         Planung und Entwicklung der Workshop- und Online-Angebote

·         Rekrutierung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Stichprobe

·         Entwicklung der Evaluationsinstrumente (Fragebögen)

3.Phase:

August bis Dezember 2018

·         Durchführung und Evaluation des Pilotprojekts mit Lehrkräften der Grundschule in drei Workshopangeboten mit zusätzlichen Online-Phasen im sozialen Netzwerk

Literatur

Aloe, A. M., Amo, L. C., & Shanahan, M. E. (2014). Classroom management self-efficacy and burnout: A multivariate meta-analysis. Educational Psychology Review, 26(1), 101–126.

Chang, M. (2009). An appraisal perspective of teacher burnout: Examining the emotional work of teachers. Educational Psy­chology Review, 21(3), 193–218.

Klusmann, U., & Richter, D. (2014). Beanspruchungserleben von Lehrkräften und Schülerleistung. Zeitschrift für Pädagogik, 60(2), 202-224.

Martschinke, S. & Kopp, B. (2010). Selbstreflexives und forschendes Lernen als Mittel zum Erwerb günstiger Orientierungen für den Umgang mit Heterogenität. Eine hochschuldidaktische Studie. In: Abel, J. & Faust, G. (Hrsg.). Wirkt Lehrerbildung? Beiträge aus der empirischen Forschung. Münster: Waxmann-Verlag, 291-299.

Niessen, C., Mäder, I., Stride, C., & Jimmieson, N.L. (2017). Thriving when exhausted: The role of perceived transformational leadership. Journal of Vocational Behavior.

Spreitzer, G. M. (1995). Psychological empowerment in the workplace: Dimensions, measurement, and validation. Academy of Management Journal, 38(5), 1442-1465.

 

 

 

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Im Rahmen des Projektes wird ein Online-Seminar zum Thema „Geographiedidaktisch Forschen“ entwickelt.

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Der Entwicklung literarästhetischer Urteilskompetenz (LUK) wird in Bildungsstandards und Lehrplänen für das Fach Deutsch eine zentrale Bedeutung beigemessen. Bislang liegt jedoch keine klare Bestimmung des Konstrukts vor. Das im ersten Förderzeitraum des SPP durchgeführte Projekt zielte darauf ab, auf der Grundlage semiotischer Ästhetik ein Kompetenzmodell zu entwickeln und empirisch zu prüfen, das 3 Dimensionen umfasst: semantisches, idiolektales und kontextuelles…

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Gespräche über Literatur sind ein zentraler Bestandteil des Deutschunterrichts. Kompetenztheoretisch modelliert und empirisch erforscht sind sie bislang allerdings noch nicht in umfassender Weise. Dieser Sachverhalt erklärt sich aus der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes. Involviert sind eine Vielzahl an Teilkompetenzen: die Kompetenz zum Lesen, zum Sprechen, zum Argumentieren, zum Zuhören, zum Verstehen etc. Zudem spielen bei gelingender ästhetischer Kommunikation…

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Das Promotionskolleg „Bildung als Landschaft. Zum Verhältnis von formalen und non-formalen Bildungsorten sowie formellem und informellem Lernen im Kindes- und Jugendalter“ ist ein gemeinsames Promotionskolleg

  • des Instituts für Grundschulforschung der Friedrich-Alexander Universität  Erlangen-Nürnberg,
  • des Lehrstuhls für Allgemeine Pädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • der Fakultät Sozialwissenschaften der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg
  • der Fakultäten für Sozialwissenschaften sowie für Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik der Evangelischen Hochschule Nürnberg
  • in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung.

Das Promotionskolleg, welches verschiedene Fachzugänge integriert, möchte vorzugsweise herausragenden Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Soziale Arbeit, Religionspädagogik, Elementarpädagogik und Erwachsenenbildung sowie Personen, die mindestens das erste Staatsexamen an Lehramt Grund-, Haupt- und Realschulen abgeschlossen haben, eine strukturierte Promotionsausbildung bieten.

Mit dem Thema des Kollegs „Bildung als Landschaft – zum Verhältnis von formalen und non-formalen Bildungsorten sowie formellem und informellem Lernen im Kindes- und Jugendalter“ wird versucht, die – auch in der Forschung ersichtliche – Versäulung des Bildungswesens in schulische Bildungsforschung einerseits und außerschulische Bildungsforschung andererseits zu überwinden und die Erträge sowie die Bedeutung non-formaler Bildungsangebote im Zusammenspiel mit formaler Bildung als »Bildungslandschaft« in den Blick zu nehmen. Mit dem Promotionskolleg ist das thematische Interesse verbunden, Lernprozesse aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen und die häufig getrennten Orte formaler und non-formaler Bildung aufeinander zu beziehen. Es geht darum, deren Ineinandergreifen zu beschreiben. Dieses möchten wir sowohl aus der Perspektive des Lebenslaufes von Kindern und Jugendlichen als auch im Verständnis der in diesem Kontext agierenden pädagogischen Professionellen bearbeiten. Mit dem Konzept der »Bildungslandschaft« wird in der Bildungspraxis der normative Anspruch markiert, diese bisher getrennt gesehenen Welten formellen und informellen Lernens bzw. formaler und non-formaler Bildung in der Ausgestaltung regionaler und kommunaler Bildungskontexte stärker aufeinander zu beziehen und damit synergetisch fruchtbar zu machen. Gerade im Kontext von Bemühungen um stärkere Bildungsgerechtigkeit ist dieses ein zentrales Anliegen.

Das Promotionskolleg ist über das thematische Interesse hinaus durch zwei zentrale Motive geprägt:

Eine strukturierte Promotionsausbildung für im Wissenschaftsbetrieb häufig vernachlässigte Berufsgruppen

Die Absolventinnen und Absolventen der Grundschulpädagogik sowie weiterer Studiengänge des Lehramts (Hauptschule, Realschule) haben dann, wenn sie eine Promotion anstreben, das Problem, dass sie in ihrer universitären Ausbildung nur eine sehr eingeschränkte Ausbildung in Forschungsmethoden erfahren haben. Zudem haben viele Doktorandinnen und Doktoranden nach dem ersten Staatsexamen das Referendariat abgeschlossen und zum Teil auch schon einige Jahre in der Schule gearbeitet.

Die Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (vormals Fachhochschulen) mit den Abschlüssen Diplom oder Master haben ebenfalls ein Studium mit starkem Berufsbezug und – je nach Ausbildungsort – sehr unterschiedlicher forschungsmethodischer Ausbildung abgeschlossen; auch wenn diese in der Ausbildung vermittelt werden, hat nur die Minderheit der Absolventinnen und Absolventen intensive Forschungserfahrungen sammeln können. Viele können seit der Einführung des Bachelor und Master vor oder zwischen Bachelor-Abschluss und Master eine längere Berufsphase vorweisen oder haben ein Diplom bzw. einen Master berufsbegleitend erworben.

Beiden Absolventengruppen ist damit gemeinsam, dass sie einen auf die Promotion und die Forschungskompetenz bezogenen Nachqualifizierungsbedarf haben. Beiden Gruppen ist aber auch gemeinsam, dass sie über vielfältige berufliche Erfahrungen im Bildungs- und Erziehungsbereich verfügen und diese Feldkenntnis gewinnbringend für den Forschungszugang und auch die Datenanalyse nutzen können. Zudem haben Angehörige der oben genannten Berufsgruppen in ihrem Forschungsgegenstand breite Gemeinsamkeiten und können sich bei der Durchführung ihrer Projekte wechselseitig anregen und unterstützen. Es ist ein Motiv dieses Kollegs, diesen im Wissenschaftsbetrieb oft zu wenig beachteten Berufsgruppen eine gute Möglichkeit zur Promotion zu bieten. Zudem könnten auf diesem Weg auch Studienabsolventinnen und -absolventen aus sozial benachteiligten Herkunftsfamilien – die häufiger ein Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften als ein Universitätsstudium absolvieren – weitere Qualifikationswege erschlossen werden.

Erproben neuer Wege in der Promotionskooperation zwischen einer Universität und Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Seit einiger Zeit werden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Masterstudiengänge angeboten, die zur Promotion berechtigen. Hochschulen für angewandte Wissenschaften verfügen nicht über das Recht zu promovieren; Universitäten hingegen haben das Recht der Promotion. Lehramtsstudierende im Bereich des Lehramts an Grund-, Haupt- und Realschulen werden in Bayern unterhalb des Niveaus eines Masterabschlusses ausgebildet und brauchen für eine Promotion in der Regel eine weitere Qualifizierung (zumindest im Bereich von Forschungsmethoden).

Vor diesem Hintergrund möchten wir Möglichkeiten einer institutionellen Kooperation im Bereich der Promotionsausbildung durch ein gemeinsames Kolleg entwickeln und erproben.

 

 

Ziele des Kollegs

Die Frage des Verhältnisses von formellen wie informellen Lernmöglichkeiten an für das Kinder- und Jugendalter relevanten formalen wie non-formalen Bildungsorten soll in diesem Promotionskolleg im Mittelpunkt stehen. Mit der Konzeption „Bildung als Landschaft“ wird das Verständnis markiert, dass sich Bildungsprozesse aus der Sicht der Bildungssubjekte als eine vielfältige und vielgestaltige Landschaft darstellen. Allerdings sind die Angebote von Bildungsanbietern, -institutionen und -orten häufig versäult und wenig aufeinander bezogen. Vielfach nehmen Kinder und Jugendliche das, was sie in und außerhalb der Schule lernen und sich als Bildung aneignen, wenig bzw. gar nicht aufeinander bezogen wahr – etwa den Informatikunterricht an der Schule und das, was sie in der Clique im Computerspiel lernen.

Im Folgenden wird unter informellem Lernen alles Lernen verstanden, „das sich in unmittelbaren Lebens- und Erfahrungszusammenhängen außerhalb des formalen Bildungswesens entwickelt“ (Dohmen 2001, S. 25). Dabei geht es um das nichtschulisch organisierte Lernen, etwa im Sport, in der Musik, im Gebrauch von Medien, in der Familie, in der Kinder- und Jugendarbeit, in Vereinen und Jugendverbänden, Gemeinden oder im Nebenjob (vgl. Wahler u.a. 2004; BMFSFJ 2005, S. 141, 197ff). Informelles Lernen kann also an sehr vielen Orten stattfinden und für schulische Lernprozesse (als formelles Lernen) eine wichtige Ressource darstellen. Während der Begriff des non-formalen Lernens als Sammelbezeichnung für alle Formen des Lernens verwendet wird, die in der gesamten Umwelt außerhalb des formalisierten Bildungswesens stattfinden (Dohmen 2001, S. 18), ist die Verwendung des Begriffs des informellen Lernens deutlich breiter und reicht von „der Charakterisierung als ungeplantes, beiläufiges, implizites und oft auch unbewusstes Lernen über die Bezeichnung für alle von den Lernenden selbst ohne Bildungs- Unterstützung entwickelten Lernaktivitäten bis zur Gleichsetzung mit dem ‚non-formal learning’“ (ebd.). In diesem Forschungsprogramm sollen die Wechselbezüge formellen und informellen Lernens in den Blick genommen werden und die Verhältnisse von formalen und non-formalen Bildungsorten und -settings wie auch von formellem und informellem Lernen in exemplarischen Bereichen bestimmt werden.

Unter Lernen wird im Folgenden bzw. im Kontext des Kollegs der Schwerpunkt auf das »situierte Lernen« gelegt, da mit diesem theoretischen Kontext der Blick auf die soziale Bedingtheit des Lernens gelenkt wird. Der Begriff wurde Anfang der neunziger Jahre in die Diskussion gebracht, um damit die Bedeutung je spezifischer Lernsituationen zu markieren (vgl. für den englischsprachigen Diskurs Lave 1988; Lave/Wenger 1991, für den deutschen Mandl u.a. 2002). Als »situiert« wird dabei zum einen die jeweilige Abhängigkeit von der subjektiv zugeschriebenen Bedeutung der Situation als auch deren Aushandlung in sozialen Kontexten verstanden. Mit der Theorie des situierten Lernens wird gleichermaßen der Aufbau kognitiver Strukturen wie die Arbeit an Identitäten beobachtbar. Eine solche Theorie eignet sich deshalb in besonderem Maße, sowohl Lernen in formalen als auch non-formalen Kontexten zu beschreiben, und vermeidet eine bloße Gegenüberstellung beider Lernorte. Vielmehr wird damit von vornherein der Blick auf die Bedeutungszuschreibung seitens der Subjekte gelenkt.

Damit ist bereits indirekt auch der methodologische Zugriff auf das Erfassen informellen Lernens gegeben (vgl. zu den generellen Problemen der Erfassung situierten Lernens Gerstenmaier/Mandl 2001). Anders als in der empirischen Erfassung des formellen Lernens lassen sich hier nicht vorab beschreibbare Lernerträge isolieren. Auch ist nicht von strengen Kausalitäten zwischen Lernsituation und Lernergebnis auszugehen. Vielmehr wird es darum gehen, unterschiedliche Settings in den Blick zu nehmen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bedeutungszuschreibung seitens der Subjekte und die sich daraus ergebende Multiperspektivität. Der jeweilige methodologische Zugriff wird in den dargestellten Projekten jeweils genauer ausgeführt.

Mit der Forschung im Promotionskolleg werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Das Kolleg wird einen Beitrag zur Beschreibung informeller und formeller Lernprozesse in Biografien liefern. Dabei wird der Einfluss unterschiedlicher Bildungsorte aus der Perspektive des lernenden Subjekts in den Blick kommen und damit ist es möglich, unterschiedliche Bildungslandschaften nachzuzeichnen. Wir möchten erfassen, unter welchen Bedingungen es Menschen gelingt, diese unterschiedlichen Lernerfahrungen zu integrieren oder wie diese zu fragmentierten Biographien führen, die eine gegenseitige Fruchtbarmachung formalen wie non-formalen Lernens in formellen wie informellen Lernsettings erschweren.
  2. Im Kolleg sollen Perspektiven von pädagogischen Professionellen auf informelle Lernprozesse untersucht werden, unter anderem auch ihre Handlungsstrategien, um diese für Lernen in formellen und formalen Kontexten fruchtbar zu machen. Die damit verbundenen professionellen Kompetenzen dürften eine Ressource für die notwendige Heterogenitätssensibilität, d.h. die Sensibilität für die Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit eines Jeden, bei der Organisation von Lernprozessen in formalen Institutionen darstellen.
  3. Das Kolleg will drittens einen Beitrag zur Beschreibung des Verhältnisses und der Bezüge von formellem wie informellem Lernen in unterschiedlichen Bildungslandschaften ermöglichen. Ein Schwerpunkt wird auf die Frage der Interferenz zwischen unterschiedlichen Bildungsanbietern gelegt. Dabei sollen die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen der an Bildung und Erziehung beteiligten Professionen (etwa von Lehrkräften, Schulsozialarbeitenden, Jugendarbeitenden) sowie die Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen mit diesen unterschiedlichen Professionen erfasst werden.

 

Forschungsrahmen – Forschungsstand, Desiderate, Vorhaben

In den letzten Jahren ist die Bedeutung des informellen Lernens wie der non-formalen Lernorte im fachöffentlichen Bewusstsein hervorgehoben worden, und damit sind auch die Bezüge zwischen formalen und non-formalen Bildungsorten, formellem wie informellem Lernen unter dem Stichwort der »Bildungslandschaft« in den Blick gekommen. 2001 formulierte das Bundesjugendkuratorium einen erweiterten Bildungsbegriff, der auch der Jugendhilfe und anderen Institutionen neben der Schule bildende Aufgaben attestierte (vgl. Bundesjugendkuratorium 2001). Im Jahr 2005 wurde im 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung Bildung konsequent aus der Perspektive des Subjekts formuliert und unter dem Stichwort »Bildungsmodalitäten« vor diesem Hintergrund das Zusammenspiel, die fließenden Übergänge und die Gleichrangigkeit formaler wie non-formaler Bildungssettings und formellen wie informellen Lernens betont (vgl. Abb. 1).

Im Jahr 2007 wurde die sogenannte „Aachener Erklärung“ des Deutschen Städtetages veröffentlicht, die als Leitbild für kommunales Engagement in der Bildung ebenfalls den Begriff der „Bildungslandschaft“ prägte und die Überwindung der Trennung von Bildung, Betreuung und Erziehung verwendete (Deutscher Städtetag 2007). Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge betonte im Jahr 2009 in einer Erklärung die Bedeutung der Verknüpfung formaler und non-formaler Bildungsangebote in einer „konzeptionell aufeinander bezogenen und verlässlich miteinander verknüpften Bildungsinfrastruktur“ für die gesellschaftliche Teilhabe von Bürgerinnen und Bürger eines Gemeinwesens für mehr Chancengerechtigkeit (Deutscher Verein 2009, S. 1). Der Begriff der »Bildungslandschaft« kennzeichnet also einen Blick auf Bildungsangebote, die unabhängig von der jeweiligen Trägerstruktur aus der Perspektive des lernenden Subjektes beschrieben werden. Mit der Erweiterung des Bildungsbegriffs geht auch eine Erweiterung und Neufassung des räumlichen Bezugs einher: Bildung findet nicht (nur) in territorial definierten geschlossenen Räumen von Bildungsinstitutionen statt, sondern in einem sozialräumlichen Bezug, auch im öffentlichen Raum von Städten (wenn Jugendliche sich diesen in ihrer Freizeit erschließen) und in neuen virtuellen Räumen, die für Jugendliche zunehmende Bedeutung erhalten (vgl. Deinet 2011a, Bollweg/Otto 2011). Bildungsförderung könne nur dann erfolgreich sein, „wenn sie über die Schule hinaus den Blick auf die Vielfalt der non-formalen und informellen außerschulischen Bildungsorte öffnet und diese einbezieht" (Deutscher Verein 2009, S. 1).
 

Abb. 1: Bildungsmodalitäten

Abbildung eins neu

Quelle: BMFSFJ 2005, S. 97.
 

Diese normativen Perspektiven sind nicht nur eine Herausforderung für die Weiterentwicklung der Praxis (vgl. z.B. Maykus 2009; Müller, Schmidt/Schulz 2008), sondern stellen auch eine Herausforderung für die Forschung dar (vgl. im Überblick Dohmen 2001; Cross 2007; Tully 2006; Beckermann 2006; Rauschenbach u.a. 2004, Bollweg/Otto 2011). Forschungsergebnisse liegen zu Effekten von Lernen im freiwilligen Engagement (Rauschenbach u.a. 2008; Düx u.a. 2008), zum Lernen mit Medien (Pietraß u.a. 2005; Otto/Kutscher 2004; Zwiefka 2009, Albers u. a. 2011), zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (Brodowski u.a. 2009), zur beruflichen Bildung (Kirchof 2007, Molzberger 2007; Geldermann u.a. 2008; Stegemann 2008; Weber 2011) sowie zur Integration informeller Lernprozesse in die Ganztagsschule (Palentien 2008, Appel u.a. 2011) vor. In der Mehrzahl der Beiträge zur Verhältnisbestimmung formaler wie non-formaler Bildung sowie formellen wie informellen Lernens im Kindes- und Jugendalter bleiben die Beiträge jedoch perspektivisch auf meist einen Bereich bezogen (so z.B. bei Otto/Rauschenbach 2008; Harring u.a. 2008).

Insgesamt gesehen gibt es im deutschsprachigen Raum jedoch recht wenige Arbeiten, in denen die Verschränkung formellen und informellen Lernens sowie formaler und non-formaler Bildungsangebote in den Mittelpunkt gestellt wird. An dieser Stelle möchte das Promotionskolleg anschließen und durch die geplanten Promotionen einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke liefern.
 

Theoretische Bezüge und methodische Anlage des Kollegs

Das geplante Forschungsprogramm hat die empirische Erforschung und Analyse von Verhältnissen formaler und non-formaler Lernsettings sowie informellem und formellem Lernens in den oben genannten Themenfeldern zum Ziel.

Theoretisch wird es darum gehen, individuelles Lernen und Formen gesellschaftlicher Organisation von Lernen angemessen zu beschreiben. Dabei sind folgende Theoriemuster von zentraler Bedeutung:

  • der subjektbezogene Bildungsbegriff, der in der Spannung zwischen Autonomie und Selbstverantwortung einerseits sowie der Rückbindung an kollektive Formen von Lebensführung und Inklusion andererseits (vgl. zum Bildungsbegriff Benner 1987; Klafki 1991; Tenorth 1986; v. Hentig 1996, Leu/Krappmann 1999; Liebau 1999) beschrieben ist und eine Vielzahl von Weltbezügen (BMFSFJ 2005, 110ff.; Habermas 1981) sowie das lebenslange (vgl. Alheit 2009) wie das lebensweite Lernen einschließt.
  • die Perspektive auf den Erwerb von Kompetenzen, wie sie beispielsweise in den Formulierungen des Forums Bildung (2002) oder der DeSeCo der OECD (Rychen/Salganik 2001; OECD 2008) erarbeitet wurden, als auch auf Bildungserfahrungen, wie sie besonders im Kontext des informellen Lernens betont wurden (wie Teilhabe und Verantwortung, Wirksamkeit des eigenen Handelns und Veränderbarkeit der Verhältnisse, Aneignung und Gestaltung von Räumen, kulturelle Praxen, Lebensbewältigung (vgl. Rauschenbach u.a. 2004, S. 26ff; Mack 1999; Böhnisch 2002) und
  • der Blick auf die Vielfalt von sozialen Welten (Strauss 1978), kleinen Lebenswelten (Luckmann 1978; Hitzler/Niederbacher 2010) und Milieus
  • sowie der Fokus auf Prozessstrukturen des Lebensablaufs (Schütze 1981).

Zudem wird es auf einer strukturellen Ebene darum gehen, das Verhältnis von Lernen und Organisationen bzw. Institutionen angemessen in den Blick zu nehmen. Dabei geht es darum, Prozesse der Ex- und Inklusion (Bourdieu 1983; Bude & Willich 2007), der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung (Luhmann 1997) und der Sozialökologie (Bronfenbrenner 1979) zu analysieren. Wenn wir uns den zeitlichen und räumlichen Dimensionen von Bildungslandschaften widmen, werden in der zeitlichen Dimension Theorien der Verdichtung, Beschleunigung und Synchronisation (Rosa 2005, Zeiher/Schröder 2008, Garhammer 1999, 2011) und in der räumlichen Dimension Konzepte und Theorien des Sozialraums (vgl. Deinet 2011a, b, Schönig 2011) zugrunde gelegt.

Forschungsmethodisch wird zum einen mit Hilfe quantitativer Erhebungsverfahren gearbeitet. Je nach Fragestellung kommen explorative, deskriptive (populationsbeschreibende) und hypothesenprüfende Auswertungsmethoden zum Einsatz (Bortz & Döring 2006). Zum anderen werden qualitative Erhebungs- und Auswertungsverfahren (z.B. narrative Verfahren, Gruppendiskussionen, dokumentarische Methode, Dokumentenanalyse) im Zentrum stehen, um theoriegenerierend zu arbeiten (vgl. Bohnsack 2005; 2008; Bohnsack, Nentwig-Gesemann/Nohl 2007; Krüger/Marotzki 2006; Schütze 1983, 2007a, b; Riemann 2010).


Gesellschaftspolitische Relevanz und mögliche Erträge des Kollegs

Mit dem Thema der Verhältnisbestimmung formaler und non-formaler Bildungsorte sowie formellen und informellen Lernens wird durch das Promotionskolleg ein zentrales Problem der aktuellen Bildungsdebatte aufgegriffen. Für die Bildungsforschung wie die Bildungspraxis und -politik ist es von großer Bedeutung, die unterschiedlichen Bereiche jeweils aufeinander bezogen zu beschreiben. Das Jugendalter ist durch eine hohe Interferenz der unterschiedlichen Bildungsbereiche zueinander gekennzeichnet; diese wird jedoch in der Bildungsforschung bisher zugunsten der formalen Bildungsbereiche zu wenig berücksichtigt. In der aktuellen bildungspolitischen Debatte steht die Schule im Mittelpunkt; das Lernpotenzial durch Peers, Jugendverbände, offene Jugendarbeit, Freiwilligenengagement, kommunale und parochiale Angebote sowie die Bildungsbegleitung durch die Jugendhilfe ist demgegenüber weniger Thema. Die Bedeutung dieser Bildungsakteure und -orte empirisch zu beleuchten, ist auch vor dem Hintergrund der Ökonomisierung und des Effizienzdiktums im Bildungsdiskurs von Bedeutung. Gerade im Hinblick auf das Gelingen von Bildungsbiografien, die Überwindung von sozialer Ungleichheit und die Kohäsion der Gesellschaft sind diese Aspekte von Bedeutung.

Die Ergebnisse der verschiedenen Dissertationsprojekte lassen Erkenntnisse zur Entwicklung von Bildungsbiografien, zur Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Bildungsträgern sowie zu den Perspektiven der Professionellen und einer besseren interprofessionellen Zusammenarbeit im Kontext formellen und informellen Lernens erwarten. Diese Untersuchungen können eine erweiterte Informationsbasis für die (gewerkschaftliche) Bildungspolitik, die Aus- und Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen (z.B. in der Sozialen Arbeit, in der Religionspädagogik und im Lehramt) sowie für eine Modifikation der Systemgrenzen und Übergänge zwischen formalen und non-formalen Bildungsangeboten in der Neugestaltung kommunaler Bildungslandschaften, aber auch für neue Konzepte der Ganztagsschule und der Kooperation von Jugendarbeit und Schule darstellen.
 

Die Forschungsfelder und exemplarische Forschungsprojekte

Im Folgenden werden die drei Forschungsfelder durch exemplarische Teilprojekte markiert. Diese Teilprojekte sind als mögliche Markierungen von Interessensschwerpunkten der beteiligten Kolleginnen und Kollegen dargestellt. Bewerberinnen und Bewerber können sich in ihren Exposés an diesen Teilprojekten orientieren und dabei eigene inhaltliche und methodische Akzente setzen. Es ist aber auch möglich, davon unabhängige Projektideen zu entwickeln, sofern sie sich den drei Forschungsfeldern zuordnen lassen.


Forschungsfeld 1: Informelles und formelles Lernen in Biografien

Teilprojekt 1: Zur Entstehung und Entfaltung von Wandlungsprozessen in Lebensgeschichten von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Kontext formaler und non-formaler Bildungssettings

Teilprojekt 2: Interreligiöse Freundschaftsbeziehungen in der Adoleszenz als non-formale Ressource?

Forschungsfeld 2: Die Expertise von Professionellen in Bildungslandschaften

Teilprojekt 3: Diagnostische Expertise im Kontext formaler wie non-formaler Bildung

Teilprojekt 4: Hybride Professionsverständnisse zwischen formaler und non-formaler Bildung? Zum Professionsverständnis von Pädagoginnen und Pädagogen in formalen wie non-formalen Bildungsangeboten

Forschungsfeld 3: Bildungslandschaften - Begegnungen non-formaler und formaler Bildungsangebote sowie formellen und informellen Lernens

Teilprojekt 5: Topographie der Bildungsorte – Konzepte zur Neugestaltung kommunaler Bildungslandschaften

Teilprojekt 6: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Kindertageseinrichtungen und Familien

Teilprojekt 7: Entstehung und Entwicklung des Bildes von Schule und schulischem Lernen im Übergang von der Kindertagesstätte und Grundschule

Teilprojekt 8: Kompetenzerwerb in informellen Bildungsprozessen und ihre Rückwirkung auf formelle Bildungsprozesse am Beispiel von Konfiteamer/-innen

 

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Der Entwicklung literarästhetischer Textverstehenskompetenz wird im Rahmen von Bildungsstandards und Lehrplänen für das Fach Deutsch eine zentrale Bedeutung beigemessen. Bislang liegt jedoch keine klare Bestimmung des Konstrukts vor. Ziel des Projekts ist es, vor allem auf der Grundlage ästhetischer Semiotik ein Modell literarästhetischer Textverstehenskompetenz zu entwickeln und zu prüfen. Dabei werden drei Dimensionen literarästhetischer Textverstehenkompetenz…

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Literarischem Textverstehen kommt in den nationalen Bildungsstandards ein zentraler Stellenwert zu. Eine klare kompetenztheoretische Bestimmung dieses Lernbereichs fehlt jedoch bislang. In dem in den beiden ersten Förderperioden des SPP durchgeführten Projekt „Literarästhetische Urteilskompetenz“ (LUK) wurde auf der Basis semiotischer Ästhetik ein dreidimensionales Kompetenzmodell mit den Dimensionen „semantisches“, „idiolektales“ und „kontextuelles“…

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Das Projekt LisE (Literarisch stimulierte Emotionalität) untersucht das emotionale Erleben im Umgang mit Literatur als einem Kernelement schulisch vermittelter kultureller Bildung sowie dessen Bedeutung für das Verstehen literarischer Texte. Emotionales Erleben im Umgang mit literarischen Texten wird zwar als zentrales Element ästhetischer Erfahrung verstanden, unklar ist aber, von welchen Merkmalen das emotionale Erleben in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten abhängt…

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Virtuelles Seminar zum Gegenstandsbereich der Kinder- und Jugendliteratur in germanistischer Sicht, in dem die TeilnehmerInnen stark eigenaktiv, selbst- und gruppengesteuert mit den zur Verfügung stehenden Materialien und Kommunikationsmitteln arbeiten.

Eingesetzt wird dazu eine besondere, neue Art von Lernumgebung, die einen im Höchstmaß eigenaktiven handelnden Umgang mit den Materialien des Seminars ermöglicht. Dieser (sym)mediale Erfahrungs- und Handlungsraum (Learn::Web)…

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Die VHB-Veranstaltung "Leseförderung und literarische Bildung im Medienverbund mit Kinder- und Jugendliteratur" ist ein virtuelles Seminar (für LA RS und GYM) zum Gegenstandsbereich der Kinder- und Jugendliteratur in fachdidaktischer Sicht, in dem die TeilnehmerInnen stark eigenaktiv, selbst- und gruppengesteuert mit den zur Verfügung stehenden Materialien und Kommunikationsmitteln arbeiten.

Eingesetzt wird dazu eine besondere, neue Art von Lernumgebung, die einen…

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Publikationen: