Forschung

Im Rahmen der Wallenstein-Festspiele in Altdorf wird am 24. Juni 2018 der Tagungsband zum Symposium „Wallenstein. Mensch. Mythos. Memoria“ vorgestellt. 28 Wissenschaftler der benachbarten Fachdisziplinen Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte aus Deutschland, Österreich, Italien, der Tschechischen Republik und Großbritannien nehmen darin den Alltag des Krieges und das Wirken Wallensteins als Kriegsunternehmer und Landesherr in den Blick.

Die chilenische Autorin Lina Meruane ist am kommenden Montag (14.05.18) zu Gast am Institut für Romanistik. Um 19 Uhr findet eine öffentliche Lesung auf Spanisch und Deutsch in der Buchhandlung Ex Libris (Bismarckstraße 9, Erlangen) statt. Lina Meruane liest aus ihrem letzten Roman Sangre en el ojo (dt. Rot vor Augen, 2018) vor.

Im Rahmen einer vierjährigen Strukturförderung hat sich das Netzwerk Trans|Wissen, ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes wissenschaftliches Netzwerk, theoretisch-empirisch mit Veränderungen von Wissen in transnationalen Kontexten beschäftigt. Die Formierung eines Netzwerkes von Wissenschaftler_innen aus Erziehungs-, Sozial- und Literaturwissenschaften dient der Entwicklung eines transdisziplinären Zugangs, der die Voraussetzung dafür ist, transnationale Wissenspraktiken rekonstruieren zu können.

Prof. Dr. Michael Göhlich, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik mit Schwerpunkt Organisationspädagogik, wurde am 20. März mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ausgezeichnet, mit dem diese herausragende Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Erziehungswissenschaft würdigt.

Vom 4. bis 6. April 2018 wird an der FAU die internationale Tagung Bild und Negativität stattfinden. Die vom Institut für Theater- und Medienwissenschaft und vom Interdisziplinären Medienwissenschaftlichen Zentrum veranstaltete Konferenz untersucht, ob mit Bildern verneint werden kann und, falls ja, wie sich dies gestaltet.

Das interdisziplinär konzipierte Netzwerk, das von der DFG vom 10.1.2018 bis 9.1.2021 gefördert wird und am Interdisziplinären Zentrum für Literatur und Kultur der Gegenwart angesiedelt ist, führt kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche Forscher_innen und theoretische Ansätze aus Germanistik, Anglistik, Amerikanistik, Romanistik, Medienwissenschaften, Philosophie und Kunstgeschichte zusammen zu einer kulturvergleichenden Analyse solcher ‚Paragesellschaften‘ in den Gegenwartsliteraturen und -filmen.